Nun zum Markt in Dänemark mit dem weltweit zweithöchsten BEV-Anteil bei den Neuzulassungen. Auch der legt noch mächtig zu im Januar auf 11.227 BEV, ein Plus von satten 34,5 %. Bei dieser Dynamik konnten sie fast alle mehr oder weniger mitmachen, bis auf Hyundai. Vielleicht haben die kein Schiff bekommen…
Aber der VW-Konzern, im letzten Jahr mit 40 % Marktanteil über allem thronend, konnte nur ganz knapp zulegen. Das ist das Schicksal von deutlichen Marktführern. Aber Spitze ist er immer noch. Tesla schaffte eine Punktlandung: exakt die gleichen Zulassungen wie letzten januar.
Hier das Ranking der Hersteller und der beliebtesten Modelle, wo Toyota mal so richtig zugeschlagen hat.
Der BEV-Markt in Holland zeigte im Januar deutliche Erschöpfungserscheinungen. Lediglich 7.013 wurden neu zugelassen, das sind 38,54 % weniger YoY. Ob das kalte Winterwetter dazu beigetragen hat? Die meisten Anbieter erlitten deutliche Einbußen, aber es gibt auch ein paar Gewinner: SAIC, Toyota, Renault, NIO (+ 3 Autos) und Leapmotor konnten zulegen. Hier das Ranking der Hersteller und der beliebtesten Modelle:
Schweden, mit einem BEV-Zulassungsanteil von knapp 37 % einer der weltweiten Vorzeigemärkte der E-Mobilität, ist dynamisch in das neue Jahr gestartet: 6.972 neue BEV bedeuten eine Steigerung um 26,2 % YoY. Dabei gab es einen bedeutenden Verlierer, nämlich den VW-Konzern: dessen Absatz sank YoY um 30,6 %. Muss sich der Konzern Sorgen machen? Selbst Tesla, in Skandinavien eigentlich ziemlich gebeutelt, konnte seinen Absatz steigern. Ob das die ersehnte Wende ist?
Noch lassen diese Zahlen keine Prognosen für den weiteren Jahresabsatz zu. Aber wir werden das natürlich weiter beobachten. Hier das Ranking:
Die Zulassungszahlen für Großbrittanien, dem zweitgrößten BEV-Markt in Europa, liegen nun vor. Im Jahresvergleich ist eine Punktlandung zu registrieren: Der Markt übertraf um ganze 40 Einheiten das Vorjahresergebnis. Aber das Plus und Minus fällt bei den verschiedenen Herstellern sehr unterschiedlich aus. Rasanter Gewinner ist Ford. Aber auch der VW-Konzern, ohnehin schon Marktführer, konnte nicht nur seinen Absatz um knapp 13 % steigern, sondern auch gleich seinen Marktanteil um 1,7 % auf 24,4 % erhöhen. Prominentester Verlierer ist Tesla mit einem Einbruch um über 50 %.
BEV-Markt Deutschland: 42.692 BEV wurden im Januar zugelassen. Sie stellten 22 % der Gesamtzulassungen und repräsentieren eine Steigerung von 23,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Für die Hersteller von exklusiv BEV gibt es schon folgende Daten:
Es ist absurd: Die Stadt Bielefeld legt alle sieben H2-Müllwagen still, weil die bisher genutzt H2-Tankstelle in Rheda-Wiedenbrück nun geschlossen ist. Die Fahrzeuge mussten bisher 40 km hin und 40 km zurück fahren, um dort zu tanken. Dabei haben die Fahrzeuge nur eine Reichweite von 300 km.
Die nächste Alternative wäre in Münster. Die Fahrtstrecke dorthin ist aber doppelt so lang, und das läßt sich nicht mehr darstellen.
Gipfel der Absurdität ist, dass es in Bielefeld ein H2-Tankstelle für die dortigen H2-Busse gibt, die auch staatlich gefördert wurde. Die dürfen die Müll-Fahrzeuge aber aufgrund der Förderbedingungen nicht nutzen.
Etwas verspätet die Zahlen zum BEV-Markt in Italien. Der war im letzten Jahr um stattliche rund 50 % gewachsen, wobei das Gesamtvolumen gemessen am Gesamtmarkt immer noch recht bescheiden ist mit einem BEV-Anteil von rund 6,2 %. Aber die Entwicklung geht voran, und das zeigt sich auch im Januar 2026 mit einer Steigerung um rund 44 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Es gibt dabei Gewinner, kleine und große. Bestes Beispiel für große: Leapmotor unter dem Patronat von Stellantis legte kräftig zu und stellte auch das meistverkaufte BEV in diesem Monat. Der VW-Konzern konnte sich knapp marktgerecht steigern. während Tesla kräftig zulegen konnte.
Hier das Ranking der Herstellergruppen und der Modelle:
Skandinavien mit N, S, DK und FIN bildet einen interessanten BEV-Markt mit hohem BEV-Anteil und mit einem quasi heimischen Hersteller, Volvo, der aber zu einem chinesischen Konzern mit vielen Marken gehört, von denen Volvo, Polestar, Lynk & Co und Farizon auch in Europa vertrieben werden. In 2025 wuchs der Markt um 29 % auf rund 450.000 Einheiten (ähnlich groß wie GB), erlebt aber jetzt im Januar einen leichten Rückgang, der aber einzig und allein dem norwegischen Markt (- 70 % !) zu verdanken ist. Die drei anderen Märkte zeigen ein sehr dynamisches Wachstum, konnten aber den Gesamtrückgang um 5,15 % nicht vermeiden. Hier die zusammengefaßten Zahlen für den Januar:
Ich wundere mich seit einiger Zeit, warum es in den Niederlanden in diesem Jahr so schleppend läuft. Frage ich ChatGPT, ob sich in diesem Jahr die Förderbedingungen in NL geändert haben, sagt die KI zusammengefaßt:
Zusammengefasst
Ja, die Förderbedingungen haben sich 2026 geändert: Kaufprämien für BEV sind weggefallen. Steuervergünstigungen wie MRB-Rabatte sind reduziert, und manche Vorteile (z. B. Firmenwagenregelung) laufen aus. Für Unternehmen gibt es weiterhin gezielte Förderprogramme, aber keine allgemeine Kaufprämie für private BEV-Käufer.
ZF Friedrichshafen, schwer gebeutelt im allgemeinen Zulieferergeschäft, aber auch schwer aktiv in der Transformation zur E-Mobilität, hat einen großen Auftrag aus Indien erhalten zur Lieferung von E-Achsen für Niederflur-E-Busse. Dies ist bereits der 2. Großauftrag aus Indien.
Die jetzt bestellte Achse ist speziell für Niederflur-Busse entwickelt worden und wird in zwei Varianten mit 260 bzw. 360 kW Dauerleistung angeboten.
Der weltweite Absatz von H2-Fahrzeugen ist im letzten Jahr um fast 24 % gestiegen. Das meldet electrive.net. Insgesamt waren es 16.011 FCEV. Der Markt wächst? Nicht wirklich, wenn man etwas genauer hinschaut.
Der Absatz wird durch zwei Märkte bestimmt: China und Südkorea. In China war das Ende der Kaufsteuer-Befreiung die Ursache mit vorgezogenen Verkäufen, wobei es offenbar nicht klar ist, ob es sich bei den 7.797 Fahrzeugen um PkW oder leichte Nutzfahrzeuge gehandelt hat. 6.802 H2-Fahrzeuge wurden in Südkorea zugelassen.
Marktführer ist Hyundai mit einem Wachstum um 78,9 % auf 6.861 Fahrzeugen vor Toyota, einst Marktführer. Hyundai steht für über 42 % des Weltmarktes. Honda übrigens, 2024 ohne Verkauf, konnte 185 Einheiten absetzen.
566 FCEV gingen nach Europa (-23,1 %), 430 nach Japan (-37,3 %), nach Nordamerika 365 Fahrzeuge (-37,7 %) und in den Rest der Welt 51 (-10,5 %).
Die ACEA hat die Zulassungszahlen für die EU, die EFTA und GB bekanntgegeben. Insgesamt wurde eine Steigerung um 19,7 % gegenüber Januar 2025 vermeldet. Einige größere Märkte hatten deutliche Einbußen wegen der vorgezogenen Zulassungen im alten Jahr aufgrund der Streichung von Fördermaßnahmen per Anfang 2026. Andere wiederum, z.B. Frankreich, weisen rasante Steigerungen auf.
Die nachfolgende Tabelle ist geordnet nach den BEV-Anteilen im jeweiligen Land. Dänemark nähert sich den norwegischen Anteilen an mit knapp 83 % BEV-Anteil. So muss das.
Der Lademarkt-Report von Elvah, das 2xjährlich die Lademarktdaten für D erhebt, hat in seinem Report für 2025 eine deutliche Steigerung von Ladevorgängen, geladener Energie im Ladenetzwerk und dessen Auslastung veröffentlicht. Es gab 35,8 Mio Ladevorgänge und 909 GWh an geladener Energie (+ 32 %). Da die Anzahl der Ladevorgänge “nur” um 24 % stieg, bedeutet dies, dass pro Ladevorgang mehr Energie gezogen wird, ein Zeichen für mehr BEV mit größeren Batteriekapazitäten. Die Dynamik der Entwicklung wird bei Betrachtung des Jahresverlaufs sichtbar: von 983.000 Ladevorgängen pro Woche hin zu 1,67 Mio/Woche zum Jahresende.