Zunächst zeigte sich, dass jene Teilnehmer, die nie alkoholische Getränke konsumiert hatten, die beste mentale Gesundheit hatten, ihre Psyche also ausgeglichener war als die der anderen. Ausserdem verbesserte sich das psychische Wohlbefinden gravierend bei jenen, die das Trinken aufgegeben hatten.
Man solle daher mit der weit verbreiteten Empfehlung, kleine Mengen Alkohol seien Teil einer gesunden Ernährung, sehr vorsichtig sein, rät Studienautor Dr. Michael Ni. Es sei hingegen (nicht nur für die Psyche) besser, gar keine alkoholischen Getränke mehr zu trinken
Gar nicht. Aber wo ist der Zusammenhang? Wenn man gesund ist weiß man nicht ob man zukünftig eine Depression bekommt. Seine Aussage impliziert das Alkoholkonsum eine Schutzwirkung hat gegen psychische Erkrankungen. Und wenn Jemand proforma Alkohol trinkt um seine Stimmung zu stabilisieren, bewegen wir uns wieder in den Mengen, die ein erhöhtes Risiko für andere Krankheiten sind.
Das möchte ich mal hinterfragen. Warum wird es teurer? Wie wirkt sich die zukünftige Preisgestaltung auf den Konsum aus? Werden 0,0 Promille Bier und Biermischgetränke auch teurer? Bevorzugen Biertrinker demnächst nur noch Discounter Plastikflaschenbier?
Ich bin jetzt mal von mir ausgegangen. Der hier angegebene Zeitraum und die Menge ist aber variabel. Der Abstand ist eher länger und die Menge eher weniger, aber genau könnte ich das nicht sagen.
Wenn Sie alle sechs Monate etwa 5 Liter Bier trinken und ansonsten gar keinen Alkohol konsumieren, ist dies aus gesundheitlicher Sicht in der Regel unbedenklich. Diese Menge verteilt auf ein so großes Zeitintervall führt zu einer sehr niedrigen durchschnittlichen wöchentlichen Alkoholaufnahme, weit unter dem Risiko schwellenwert von 100 Gramm reinem Alkohol pro Woche, ab dem Studien eine messbare Verkürzung der Lebenserwartung zeigen.
Gesundheitliche Einschätzung
• Der Körper baut Alkohol relativ schnell ab, sodass der gelegentliche Konsum in einem halben Jahr keinen chronischen Schaden verursacht.
@Blue-Lion du siehst das vielleicht viel zu ernst jetzt. Außerdem wer sagt denn das es dann kein anderer getan hätte? Vielleicht bin ich ja auch abgestumpft dagegen geworden. Schau, ich zum Beispiel muss eh aus gesundheitlichen Sachen heraus größtenteils auf Alkohol verzichten, ganz verbieten habe ich mir aber trotzdem nie lassen, wenngleich es auch mal eine zeit gab in der ich wirklich nichts getrunken habe. Und natürlich weiß ich auch, wie jeder normal denkende das Alkohol egal in welcher Dosis auf jeden Fall schadet, könnte somit auch jederzeit wieder aufhören. Aber ob ich nun zwei oder drei mal trinke im Jahr oder eben gar nicht sollte doch am Ende jeden für sich überlassen sein. Von daher kann ich als einziges die entstandene Sinnlosdiskussion nicht nachvollziehen. Daher eben zum Beispiel auch meine eher ironische Frage nach dem alkoholfreien Bier.
Zu wissen und festzustellen, dass es Gefahren birgt über die Straße zu gehen, ist keine Aufforderung dazu komplett auf das über die Straße gehen zu verzichten.
Wenn ich feststelle, dass das über das Straße gehen ein Risiko hat und feststelle, dass es in bestimmten Situationen unvermeidlich ist, veranlasst mich das dann auch über eine Autobahn zu spazieren?