Autonomes Fahren

Das ist doch wieder alles Humbug, was hier diskutiert wird. Ich fahre 37 Jahre unfallfrei. Warum? Wegen angepasster Fahrweise im Straßenverkehr. Die Strafen für Verkehrsvergehen sind viel zu gering und müssen angepasst werden, heißt z.B. 10% zu schnell in 30er Zone, 4 Wochen laufen. Um ein Fahrverbot zu bekommen muss man aber mindesten 61 km/h schnell sein, blanker Hohn. Ich könnte noch Stunden weiter ausführen …..

Mal sehen wann wir beim autonomen Essbesteck sind um beim
Dinieren das Handy und PC bedienen zu können.

Es sind zu viele Verkehrstote doch, das ist doch das Argument von den Studierten hier.
Und autonomes Fahren soll das verhindern, ich drehe mich auch gerade im Kreis und schmunzle.

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Natürlich wird es das verhindern. Genauso wie das Risiko für Lungenkrebs sinkt, wenn man nicht raucht. :wink: Autonomes Fahren im Endlevel bedeutet eine komplette Vernetzung. Dass dann trotzdem durch exogene Faktoren etwas passieren kann, das liegt dann am exogenen Faktor und nicht am autonomen Fahren.

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Ihr könnt euch ja hier einreihen, wenn ihr möchtet:

  1. „Das Internet ist nur ein Hype.“
    – Clifford Stoll, US-Astronom und Autor, 1995
    (Er schrieb in einem Newsweek-Artikel, dass E-Commerce nie funktionieren werde und dass Online-Lernen unsinnig sei.)

  2. „Ich denke, es gibt einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer.“
    – Thomas Watson, Präsident von IBM, 1943

  3. „Das Fernsehen wird sich am Markt kein halbes Jahr halten.“
    – Mary Somerville, BBC, 1930er

  4. „Das Pferd wird bleiben, das Auto ist eine vorübergehende Modeerscheinung.“
    – Der Präsident der Michigan Savings Bank, 1903 (als Ratschlag an Henry Fords Anwalt, nicht in Ford zu investieren)

  5. „Mobiltelefone werden sich nie durchsetzen – wer will schon überall erreichbar sein?“
    – sinngemäß häufig in den 1980er Jahren gesagt, u. a. von Branchenanalysten

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Deine These war, die Verkehrstoten sind zu hoch und aut. Fahren verhindern das.
Bin gespannt. Wenn das die Lösung ist nunja.

Was willst Du damit beweisen? Ich fahre 44 Jahre unfallfrei, halte Verkehrsregeln für „freundliche Empfehlungen“ und passe meine Geschwindigkeit der Strasse an und nicht den Verkehrsschildern.
Und? Das beweist genauso wenig wie Deine Aufzählung…
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass, wenn ich Dich fahren sehe, Dich als rollendes Verkehrshindernis bezeichnen würde.

Quatsch.

Da hier wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, möchte ich auf eine Beobachtung meinerseits zu folgender Aussage hinweisen:

Ich habe die letzten Tage mal aktiv beobachtet (wenn ich mit dem Auto in unserem Kleinstädtchen unterwegs war). Dabei waren ausschliesslich alle Radfahrer, die ich gesehen habe etwa 60 Jahre und älter. Und die Jugendlichen (und Kinder) die noch nicht Auto fahren dürfen, fuhren Elektroroller. Es war nicht einer auf einem Fahrrad unterwegs. Die einzigen 2 Ausnahmen waren Kleinkinder auf Kinderfahrrädern (oder auch ein Laufrad), die neben der Mama auf dem Gehsteig unterwegs waren.
Das ist natürlich nur eine sehr selektive Beobachtung, aber ich glaube dem Trend. Das Fahrrad wird zum Freizeitgegenstand und andere Einheiten übernehmen die individuelle Beförderung.
Das Highlight war für mich dann, als ich am Sonntag im benachbarten Kurort einen „Rollstuhl-Segway“ gesehen habe. Topmodern und beweglicher als so manch Besucher mit Gehstock.
Ich bin sicher, das geht alles sehr viel schneller, als man sich das vorstellen kann. Fortbewegung durch Muskelkraft könnte sehr schnell noch weniger werden.

Dennoch wird es immer mehr Fußgänger geben als Leute auf Rädern.

In der Stadt mag dieser Trend durchaus sein.
Auf dem Land sehe ich den so nicht eher nimmt der Radverkehr durch E-Bike zu. Dazu kommt natürlich, ein Elektroroller ist ja auch ein Zweirad.

Nicht zu vergessen die autonomen E Inliner oder E Rollerskates mit integriertem Navi. Einfach Ziel über eine App eingeben und losfahren.

Das stimmt schon, doch das Beispiel mit dem Segway beweist, dass selbst für Zweiräder intelligente Lösungen gefunden werden können. Wobei der Anreiz „Zweiradlösungen“ zu schaffen erheblich geringer wird, wenn die Mehrkosten durch „Balance-Systeme“ die Minderkosten durch Materialeinsparung auffressen.
Ging mir nebenbei darum das „quasi unmöglich“ für autonom fahrende Zweiräder zu entkräften. Unmöglich vielleicht für herkömmliche Fahrräder, aber die Zukunft geht doch (für beruflich veranlassten Verkehr) scheinbar woanders hin.

Also meine Beobachtung ist wie gesagt „Kleinstädtchen“ - Kerngebiet 7000 Einwohner, da reden die meisten von Euch von einem Dorf. Wobei das Dorf mit den 350 Einwohnern, aus dem ich ursprünglich komme 2 Kilometer Abstand hat. Es ist also schon „Land“, von dem ich spreche und nicht „Stadt“.
Ja Elektrofahrräder haben starken Zuwachs, es werden fast keine „Normalen“ mehr verkauft. Aber auch da gibts 2 bemerkenswerte Erkenntnisse: Erstens, dies ist hauptsächlich für den Freizeit- und Hobbygebrauch (bei uns auf dem Land fahren die wenigsten mit dem Fahrrad in die Arbeit, weil das Zweitauto sowieso gebraucht wird und die zu bewältigenden Strecken schon groß sind), und zweitens werden da Kosten von 3 1/2 Tausend Euro geschluckt, als wären solche Preise für Fahrräder normal. Wer sich das Zweitauto also sparen will legt noch nen Tausender drauf und bekommt dann ein autonom fahrendes Mini-E-Mobil, wo er bei Regen zusätzlich noch ein Dach über dem Kopf hat…

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Der Trend geht einfach zum Nichtsmehrselbsttun. Wenn wir uns bewegen wollen, gehen wir ins Gym. Wir lassen denken. Wir lassen fahren. Wozu brauchen wir noch Fähigkeiten? Wir verlieren sie. Wir drücken nur noch auf einen Knopf, oder, nein, wie sprechen einfach irgendwo hin, da, wo wir glauben, dass sie zuhört, die KI. Und uns versteht. Und dann das tut, was wir sonst - in alten Zeiten - immer gemacht haben. Der Robo macht das Essen, kauft ein, putzt das Haus, pflegt den Garten und uns im Alter auch. Fremdsprachen gibt’s nicht mehr, braucht keine Sau mehr, weil alles automatisch in meine Sprache übersetzt wird. Rechnen? Was`n das? Ich sach, was ich haben, bauen oder ermitteln will, und - schwupps - bekomme ich es. Tolle Sache, so’ne KI. Alles geht wie von selbst, autonom. Sogar dann, wenn ich es gar nicht will, quasi unausgesprochen.
Nur vögeln muss man noch selbst. Aber das kriegen wir auch noch weg.

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Das ist aber nunmal Veränderung.

Wir waschen auch mit der Waschmaschine obwohl wir es auch von Hand könnten.
Wir nutzen die Spülmaschine, obwohl man es auch selber könnte.
Wir kochen mit Herd und Backofen obwohl es auch mit einem Feuer ginge.
Wir kaufen Möbel, obwohl wir sie auch selber bauen könnten. Kaufen Lebensmittel, könnten sie aber zum Teil selbst produzieren.

Das lässt sich endlos weiterführen.
Veränderung ist immer schwierig, da kann ich selbst ein Lied von singen, ich bekomme schon einen halben Nervenzusammenbruch wenn der PC auf Arbeit auf Windows11 umgestellt wird und alles wieder anders aussieht. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Aber der Mensch strebt nunmal danach, sich das Leben so einfach wie möglich zu machen, in Abhängigkeit der Bedingungen die zum jeweiligen Zeitpunkt gegeben sind.

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Endlich spricht es mal jemand aus! Die Welt wäre so viel besser, wenn wir noch alles selbst machen würden!

Ich sauge noch manuell ohne Roboter, meinen Rasen mähe ich auch selbst. Meine Hunde haben allerdings einen Steuerungschip ins Gehirn eingepflanzt bekommen, die gehen eigenständig Gassi und können sogar ihre Hinterlassenschaften selbst wegräumen. Spazierengehen ist mir lästig geworden.

@Ossisailor, du vögelst noch selbst? Hab doch kürzlich bei Galaxy ein Hilfsmittel gepostet, die Kraft kannste dir doch aufsparen fürs Stehpaddeln im Hafenbecken.

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Im Kreis Offenbach startet das Projekt KIRA. Das Akronym steht für „KI-basierter Regelbetrieb autonomer Demand-Verkehre“, auf gut Deutsch autonomer Taxi-Betrieb. Das Projekt findet in der Stadt Langen und der Gemeinde Egelsbach statt, und zwar auf dem Automatisierungslevel 4. Eingesetzt werden BEV der Marke Nio, die mit einer entsprechenden Software mit hochauflösenden Karten sowie mit zusätzlicher Technik und Sensoren von Mobileye mit Lidar-Sensoren und Kameras aufgerüstet werden. Am Anfang ist noch ein Sicherheitsfahrer dabei. Auch erfolgt ein Monitoring durch eine technische Leitstelle. Ziel des Projektes ist es, die Flexibilität, Effizienz und Attraktivität eines ÖPNV mit autonomen Fahrzeugen zu testen und aufzuzeigen.

Interessant finde ich, dass dieses Projekt von der Deutschen Bahn zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) durchgeführt wird. Ferner sind noch Forschungseinrichtungen wie DLR, das KIT und der VDV beteiligt.

Quelle: Ecomento.de

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Tesla ist von Abgeordneten, die in der Gesetzgebung des Staates Texas involviert sind, offiziell gebeten worden, den Start der Robotaxis in Austin/Texas auf Septembr 2025 zu verschieben, da ein neues Gesetz verabschiedet werden wird, das am 1. September in Kraft treten soll. Das Schreiben legt dar, dass für den autonomen Betrieb eine Genehmigung erforderlich ist und legt dar, welche Anforderungen dafür gelten.
Tesla ist überdies immer noch Antworten auf eine lange Liste von Fragen der NHTSA-Behörde, für deren Antworten Tesla bis zur heutigen Dead-Line Zeit hatte, bislang aber nicht reagiert hat.

Für electrek ist dieser Brief ein Himmelsgeschenk für Elon Musk, das ihm eine Erklärung liefert für den Fall, dass er der Bitte um Verschiebung nachkommt. Falls er das jedoch nicht tut, muss er Antworten und Daten liefern.

Zwei Tesla-Influencer versuchten die Vorhersage von Elon Musk aus dem Jahr 2016 zu realisieren, dass bis 2017 ein Tesla autonom von Küste zu Küste in den USA fahren könne. Sie crashten schon nach 60 Meilen, als sie über ein Metallstück auf der Fahrbahn fuhren, der Wagen im Unterboden getroffen wurde und aufhüpfte. Alles im Video festgehalten und auf YouTube in mehreren Folgen zu sehen. Der Beifahrer sah das Teil, der Fahrer hatte die Hände nicht am Steuer, und als er es auch sah, war es zu spät, noch reagieren zu können. Ein aufmerksamer Fahrer ohne FSD hätte die Kollision sicher vermeiden können.

Der Wagen war ein MY der neuesten Generation mit aktuellem FSD.

Stimmen die Jahreszahlen?