WM 2026: Pride Match Ansetzung sorgt für Wirbel

Im „Pride Match“ der Fußball-WM 2026 trifft Ägypten auf Iran. Im Westen wird sich darüber nun amüsiert, doch die entscheidende Botschaft gilt nicht der arabischen Welt. Sie ist umso wichtiger.

Das wird der Trump noch absagen

Die Ansetzung plus Trump spricht jetzt nicht unbedingt dafür das dies am Ende stattfinden wird.

Warum wird so was überhaupt angesetzt ? Der gesunde Menschenverstand sagt: da ist Ärger vorprogrammiert; egal wann und wo oder von wem :woman_shrugging:t2:

Ich kann diese Ansetzung auch nicht nachvollziehen…man kann auch Öl ins Feuer gießen.

Was passiert bei dem Pride Match? Das steht da nirgends als ob man das wissen müsste!?

Nochmal die Frage, was da genau passiert? Müssen die Teams irgendwas machen? Eine Binde tragen? :wink:

Ich finde es albern, Verbände dazu zu zwingen, wenn sie es ablehnen.

Aus dem Sportschau-Artikel von vor rund zwei Wochen.

Warum ausgerechnet dieser Tag in dieser Stadt ausgewählt wurde ist übrigens auch klar: In Seattle wird am letzten Juni-Wochenende die LGBTQ+ -Gemeinschaft gefeiert.

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Also müssen die Teams gar nichts machen? Es wird im Endeffekt nur im Stadion das Fest gefeiert, was in der Stadt zu dieser Zeit stattfindet?

Das verstehe ich zumindest so. Irgendwo hatte ich gelesen, dass auch noch eine Regenbogenfahne im Stadion hängen soll, das kann ich aber derzeit nicht finden und entsprechend nicht belegen.

Sollte es so sein, haben die beiden Verbände meiner Meinung nach Pech. Dann haben sie eine für sie unglückliche Ansetzung abbekommen. Das hatten auch viele Verbände als die WM in Qatar stattfand.

Aber zum Vergleich. Wie hätte sich der DFB verhalten, wenn in Qatar ein spezielles Pride Match zur Besserstellung von heterosexuellen Männern stattgefunden hätte?

Ich empfinde es als maximal unsensibel und und unflexibel, ausgerechnet zwei muslimische Nationen zu dieser übergestülpten Aktion zu zwingen.

Hätte der Spielplan zufällig die USA in diese Partie geführt, hätte Trump kurz gebrüllt und Schleimi Infantino hätte mindestens 04 Gründe für eine Änderung gefunden oder es einfach abgesagt :red_exclamation_mark:

Wie in den Artikeln erwähnt stand der Spielort und der Termin schon lange vor der Gruppen-Auslosung fest, d.h. es hat nichts damit zu tun, dass hier diese beiden Teams aufeinander treffen. Wenn man so engstirnig ist, dann hätte man eben an diesem Wochenende keine Partie in Seattle austragen dürfen.

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Oder überhaupt keine Veranstaltung dieser Art ,da sie mMn nicht zwingend zum Fußball gehört.

Vom gezwungenen, künstlichen Verständnis mal abgesehen :-1::sob:

Bei der Veranstaltung geht es auch überhaupt nicht um den Fußball, denn diese findet scheinbar in jedem Jahr Ende Juni dort statt - egal ob es da ein WM-Spiel gibt oder nicht. Von daher finde ich es schon ziemlich schwierig es als gezwungen oder künstlich zu bezeichnen.

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Ich hätte es wissen müssen: bei diesem Thema besteht erhöhte Glatteisgefahr für jemanden wie mich , der stolz ist, Oldschool zu sein :smiling_face_with_three_hearts:

Es hat absolut gar nichts mit „oldschool“ zu tun, wenn man eine Veranstaltung (die im übrigen nicht erst seit ein paar Jahren an diesem Wochenende ausgetragen wird) nicht stattfinden lassen will, weil eine Fußball-WM an just dem Wochenende meint in der gleichen Stadt ein Spiel austragen zu müssen.

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Das Spiel könnte auch ganz normal stattfinden. Daher ist das schon “künstlich”. Wenn in München die Wiesen stattfinden, muss das im Stadion nicht zwingend auch sein. Wenn sich der Veranstalter aber dazu entscheidet, ist es so. Letztendlich musste ja wohl die Fifa hier ihr go geben. Finde es nur scheinheilig, weil in Qatar die Regenbogen Binde verboten wurde.

Da schreiben wir aber aneinander vorbei: In dem Beitrag über dem von mir zitierten ging es darum die Veranstaltung außerhalb des Stadions als künstlich zu bezeichnen und nicht stattfinden zu lassen. Das ist für mich ein immenser Unterschied.

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