Sympathien/Antipathien gegen Fußballteams: Wann berechtigt und welche Gründe?

Es gibt Fußballvereine, die sind sozusagen “everybodys darling”, dann gibt es Clubs, die mag kaum jemand. So sind der SC Freiburg oder der 1.FC Heidenheim beliebt, vor allem weil sie am Trainer festhalten, auch wenn sie sportliche Situation vielleicht prekär ist. Und dann gibt es Vereine, die mag kaum jemand. In jüngerer Vergangenheit sind dies der FC Schalke 04 oder Hertha BSC, als HSV-Fan kann ich auch ein Lied davon singen. Ein Extrembeispiel ist RB Leipzig.

Mal eine Frage: Ab wann ist eine Sympathie oder eine Antipathie gegen ein Team (kann auch eine Nationalmannschaft sein) nach Eurer persönlichen Meinung berechtigt? Und welche Gründe sind dies oder sollten es Eurer Meinung sein?

Interessante Fragestellung auf jeden Fall.

Es ist eben doch vieles sehr subjektiv. Manche lassen sich von der Berichterstattung über Vereine beeinflussen und gerade im Falle von Misserfolg lässt sich da auch viel Antipathie schüren, daher denke ich, gibt es zwei Gruppen: Eine, die von sich aus Vereine weniger mögen und dabei bleibt es auch. Andere lassen sich vom Erfolg/Misserfolg und den Handlungen der Vereine und die damit einhergehende Berichterstattung beeinflussen. Beides ist dabei aber legitim, da es nun einmal Emotionen hervorruft.

Wo außer am Borsigplatz ist der FC Schalke 04 unbeliebt :thinking::enraged_face:

Zur Frage: vieles ist Tradition und die Jüngeren kennen oft nicht einmal den Grund…war schon immer so…bei Papa und der Opa mochte “die anderen” auch nicht.

Ich hatte in meinem Berufsleben vermutlich schon Kollegen von jedem Verein und was soll ich sagen: mit den meisten konnte man gut zusammenarbeiten…solange Fußball kein Thema war :rofl:

Abgesehen davon gibt’s in jeder Fangruppe töfte Typen und A**"**geigen :man_shrugging:t3:

Nur Hass habe ich noch nie wegen der Farben empfunden , nur wegen Taten einzelner Personen.

Antipathie ist doch häufig auch nur Folklore. Es wird einem als Fan in die wiege gelegt, gegen bestimmt Vereine etwas zu haben. Entweder man geht den Weg mit, wie viele. Oder man lässt sich davon nicht beeinflussen. Meistens nimmt das im Alter ab, wenn man sich weniger von außen steuern lässt und emotionsloser an manches rangeht.

Antipathien gegen bestimmte vereine sind ja durchaus begründet (RB z.B). Das geht ja dann über die Entscheidung, welcher Fan man von welchem Verein ist, hinaus. Häufig ist es aber nur getrieben durch die Argumentation „wir haben die immer schon doof gefunden, weil sie uns auch doof finden“

1 „Gefällt mir“

Ich bin da etwas wie @Blue-Lion bezüglich der einzelnen Individien. Jeder Verein besteht ja aus einzelnen Personen, denen man möglicherweise aufgrund möglicher Verhaltensweisen oder Vergehen keine Sympathie entgegen bringt, aber das hat weniger mit dem Verein zu tun, wo diese grade für Arbeiten.

Und von den Fans her, habe ich auch noch keine getroffen, die auf Stunk aus waren. Ganz im Gegenteil.

Man sollte es einfach nicht so ernst nehmen.

Nur Bayern pack ich nicht, wegen Ihrer Art. Wobei das schon schlimmer war. Im Moment sind keine großen Unsympathen da. Zu Riberyzeiten war das schlimmer. Ganz früher mit Scholl, Elber, Basler und Co. waren mir einige sehr sympathisch.

Ich pack die ganzen Betriebssportgruppen von Bayer, Volkswagen, Rattenball und SAP nicht. Sonst hab ich keinerlei Antipathien oder ähnliches. Regional stichelt man halt mal gegen die Clubberer, aber auch nur, weils halt direkt vor der Haustür ist. Aber sonst sie die mir herzlich egal.

Selbst das Wort Antipathie ist mit fast schon zu stark.
Für mich gehts um Sport und dabei sehe ich Sport noch idealistisch. Während des Spiels erbitterte Gegner, aber danach ein gemeinsames Bier in der Kneipe.
Quasi vom ersten Spiel an, hab ich mir zu jedem Spiel immer einen Verein gesucht, der „gewinnen“ sollte. Macht(e) mir einfach mehr Spass, mitzufiebern, sich zu freuen, oder zu leiden. Antipathien sind immer nur temporär, manchmal für ein Spiel, manchmal für eine Saison. Im seltensten Fall für länger. Dann ist es aber auch nicht der Verein, dem die Antipathie gilt, sondern ein Teil davon, ein Funktionär, manche Fans, Bekannte, eine „Handlung“ oder ein Vorkommnis.
Um die Sympathien zu verteilennutze ich die alten Muster, eigene Stadt vor fremder Stadt, eigene Region vor fremder Region, eigenes Bundesland Bayern …, Deutschland etc. Oder ganz einfach „der Schwächere“, der Klub eines mir sympatischen Spielers, …Funktionärs, etc.

mir geths dabei auch ganz klar nur um den verein an sich. Die Fans sind mir egal, trink auch mit denen mal ein Bier, hab da kein Problem.

BVB aus purer Tradition heraus meine Nummer 1. Für immer.

Die anderen mag ich oder auch nicht. Die, die ich mag, haben zumindest einen Fan, den ich persönlich mag. Frankfurter, Bremer, HSVer und sogar einen Gladbacher.

Und dann gibbet einige, die mir völlig wumpe sind.

Also ich habe schon Antipathien gegen bestimmte Vereine. St. Pauli und Werder natürlich aufgrund der Rivalitäten (Hamburger Stadtderby und Nordderby), den FCB mag ich aufgrund des Auftretens von Uli Hoeneß, mancher Spieler und der Fans nicht.

Seltsam und für viele nicht nachvollziehbar, wie ich was gegen den SC Freiburg haben kann. Das hat hiermit zu tun. RB Leipzig? Na klar, ein Marketingkonstrukt! Union Berlin: Hier ist ein Hardcore-Fan der “Eisernen” ein Grund und dieser ist bei mir sehr präsent, wenn ich an Union denke.

Wir sind es hier gewohnt, auch Vereinen, die man nicht mag, mit ihrem richtigen Namen zu benennen. Rattenball und andere Ausfälle dieser Art gehören sich einfach nicht.

4 „Gefällt mir“

Und selbst zu Fans von RB Leipzig bin ich sehr nett. Gibt leider viele, die das nicht sein würden. Sieht man in Social Media.

Dass ich Gladbach-Fan bin, hat natürlich damit zu tun, dass es mein Heimatklub ist und bleibt, auch wenn ich schon lange in Emden zuhause bin. Meine Sympathien für andere Klubs haben in erster Linie mit dem Klub-Management und in zweiter dann mit den Fans zu tun.

Sympathisch sind mir u.a.

  • St. Pauli wegen des Klubumfelds, der Klubwerte und den Fans
  • Ähnlich halte ich es mit den Eisernen aus Berlin
  • Der SC Freiburg. Ein m.E. mustergültig geführter Klub

Klubs mit einem Hang zur Gigantomanie gehören nicht dazu. Und da gibt es einige in der Bundesliga: FCB, BVB, HSV, VfB

Dem Rest der BL stehe ich ziemlich neutral gegenüber und verteile meine Sympathien nach Lage und Ereignis. Und da halte ich es stets mit den Underdogs. Sie sind das Salz in der Suppe.

Also ich könnte oder würde nie meine Meinung über einen (anderen) Verein nach dem Klub-Management ausrichten. Soll heißen: Niemals könnte oder würde ich Sympathien oder Antipathien wegen “solidem wirtschaften” oder “Missmanagement” haben. Das würde sich für mich nicht richtig anfühlen. Gut, kann auch daran liegen, dass ich selbst HSV-Fan bin. So bin ich verständnisvoll gegenüber dem FC Schalke 04 oder Hertha BSC.

Jawoll, Herr Ex-Moderator :rofl:

Sorry, aber Begriffe wie Rattenball, Pillekusen und Co. sind Umgangssprache und mitnichten immer negativ/ abwertend gemeint/ eingesetzt.

Gerade im Zusammenhang mit dem Thema sollte man es etwas entspannter händeln. Wenn’s drüber geht werden sich die “Betroffenen” schon melden. Ich unterstelle niemanden hier böses,wenn er im Zusammenhang mit Schalke ausnahmsweise in gewohnter Sprache einen raushaut. Bei wiederholten Male jedoch….

Man kann es mit der Nettikette auch übertreiben.:wink:

Aber natürlich bemühe ich mich weiterhin, niemandem auf den Schlips zu treten.

Wie kann man denn ‘Rattenball’ positiv meinen? :face_with_raised_eyebrow:

Meine Aussage war “nicht negativ, sondern allgemeiner Sprachgebrauch”

Also bitte mir nix unterjubeln :wink::folded_hands: Danke :blue_heart::white_heart:

Wir schreiben hier Vereinsnamen richtig. Wir wollen fair untereinander bleiben und miteinander diskutieren. Verunglimpfungen jeglicher Art führen zu provokationen etc.

Bitte beachten.

Na schön, nicht negativ ist ja maximal neutral. Auch das kaum vorstellbar. Aber egal…