Ich würde Rente komplett abschaffen.
Find auch. Viel zu wenige Hungertote und Obdachlose im Land.
Du glaubst nicht wie schwer dieser Job selbst (also in Wirklichkeit) ist.
Gibt halt zu Wenige, die den richtigen Lebensweg gehen.
Versteh die Aufregung nicht, mit 70 gabs doch immer schon Rente.
Tja die Rentenkommission hat geliefert. Ich hoffe sehr, dass Gewerkschaften und Co. jetzt auf die Barrikaden gehen.
Für alle wird es besser? Minijob wird nun bspw. unbezahlbar. Die Putzfrau, die hier 10 Stunden im Monat arbeitet, werde ich so nicht weiter beschäftigen können. Ja, Minijob kann man kritisieren, aber sie sind trotzdem ein Weg, um Menschen überhaupt in Arbeit zu bringen.
Das Gesamtkonzept, das von der Rentenkomission erarbeitet wurde, finde ich gut. Jetzt kommt es auf das Gesetz an, das die Regierung daraus macht und dass die Mehrheit im Bundestag sich darauf einigen kann! ![]()
Aber hey, im Gegenzug fällt doch dafür die Haltelinie weg. Wenn du später in Rente gehst, leidest du kürzer unter der Kürzung. Geniales Konzept.
Was für eine Haltelinie? So kenne ich mich da gar nicht aus
Die Kommission schlägt in ihrem Bericht vor, die Renten nach 2031 wieder langsamer steigen zu lassen: Zum einen, indem der sogenannte Nachhaltigkeitsfaktor wieder greift und den Anstieg dämpft. Zum anderen, indem die Haltelinie wegfällt, die das Rentenniveau an 48 Prozent des durchschnittlichen Lohnniveaus koppelt
Das wurde mal eingeführt, um das Niveau an die Lohnentwicklung zu koppeln, welches ja einigermaßen der Inflation folgen sollte. War schon mal Streitthema. Da hatte Merz die Aktivrente bekommen, Söder die Mütterrente und die SPD die Beibehaltung der Halteline. Verhandlungsmeister Sozialdemokraten ![]()
FunFact1: Der Bundeszuschuss gemessen am BIP ist gesunken.
FunFact2: Wenn wir die Plünderung der Rentenversicherung durch versicherungsfremde Leistungen aufhören würden und dieses, wie es sich gehört, über den Haushalt abwickeln würden, dann hätte die Rentenversicherung kaum ein Problem.
Ich frage mal ganz naiv: welche Auswirkungen haben diese Pläne -sofern sie 1:1 Gesetz und umgesetzt werden- für mich als fast 58-jährigen mit knapp 37 Jahren Einzahlung in die Rentenkasse?
Jetzt nicht auf den Cent genau, sondern eher so im allgemeinen ![]()
Phu, da wahrscheinlich relativ wenig. Die Gelackmeierten sind eher die Jüngeren, die höhere Beiträge zahlen, länger arbeiten und dafür dann weniger Rente (real) bekommen…
Für eingezahlte Beiträge gilt in aller Regel Bestandsachutz. Keine Ahnung, ob mam den aushebeln kann und will.
Welch ein Zufall, vorletzte Woche war die Rentenberatung im Haus und ich älterer Sack habe auch noch einen Termin erhascht…
Du gehst abschlagsfrei mit 67 Jahren in Rente oder entscheidet dich freiwillig weiter zu arbeiten. Ich habe die Kommissionsvorschläge nicht vollständig gelesen, meine aber dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren passé ist, d.h. du zahlst tatsächlich 47 Jahre in die Rente ein - Danke dafür.
Rentenantrag stellts du im Internet etwa 6-9 Monate vor Rentenbeginn bei der DRV, da dort beide Formulare (Rentenversicherung und Krankenkasse) vorhanden sind. Je nachdem wie vollständig die Nachweise für deine Rentenpunkte sind kann die Bearbeitung auch schnell gehen, Zeit brauchen nur deine eigenen Recherchen und die Nachfrage beim aktuellen Arbeitgeber. DAfür hast du aber in der Vergangenheit schon Fragen bekommen. Wenn du einen lückenlosen Beitragsverlauf hast, gibt es sicherlich keine Probleme.
Entscheidest du dich für das Weiterarbeiten ohne sofortigen Rentenbezug, erhöht sich deine Basisrente pro Monat der längeren Beschäftigung um 0,5 %, bei einem Jahr also um 6%. Die Abzüge bei deinem Bruttolohn verändern sich mMn nicht. Empfinde ich als interessante Alterative für Leute die keine 45 Beitragsjahre voll kriegen, körperlich fit sind und auch noch Lust zum Arbeiten haben…
Entscheidest du dich zum Weiterarbeiten und parallel dazu zum sofortigen Rentenbezug, dann sind die ersten 2.000 € brutto von deinem Lohn steuerfrei, dafür erhöht sich deine Basisrente aber nicht um 0,5% pro Monat.
Für Merz würde ich auch bis 80 arbeiten!
Was hast Du da gerechnet? Ich meine in Bezug auf Deine Anmerkung zur „abschlagsfreien Rente mit 45 Beitragsjahren“.
War das auf @Blue-Lion Lion bezogen? Der muß bis standardmässig bis 67 Jahren arbeiten. Da könnte er noch 8 Jahre einzahlen, was seine Beitragszeit von 37 auf 45 erhöhen würde.
Er hat also höchstens mit 67 Jahren die 45 Beitragsjahre voll, also so oder so keine Chance die abschlagsfreie Rente mit 65 Jahren zu beantragen.
Und zum Thema Erhöhung des Renteneintrittsalters … das wird nicht „am Schlag“ passieren, sondern sicher so, wie es bei der letzten Erhöhung auch passiert ist, also pro Geburtsjahrgang gleichmässig 1 Monat (oder vielleicht auch 2, aber nicht mehr) draufschlagen. Wenn das nach 1964, das war bisher der Jahrgang, der als erstes die volle Zeit von 67 Jahren arbeiten musste, so weiterginge, dann würde das eben heissen:
Jahrgang 1965 muss 67 Jahre und 1 Monat arbeiten
Jahrgang 1966 muss 67 Jahre und 2 Monate arbeiten
Bei Jahrgang 1976 müßte 68 Jahre gearbeitet werden bei Jahrgang 1988 wäre man bei 69 Jahren, etc.
Nun zur abschlagsfreien Rente für besonders langjährige Versicherte. Die würde ich ja auch gerne in Anspruch nehmen und ich hätte auch zum 65. Lebensjahr meine Beitragsjahre voll. Mein Altersteilzeit-Vertrag mit meinem Arbeitgeber zielt natürlich auf diese 65 Jahre, wo ich abschlagsfrei in Rente gehen kann/könnte. Wenn diese Grundlage jetzt wegfällt wird es eine zweifelhafte rechtliche Situation geben. Und zwar kann man die Altersteilzeit nicht einfach um die 2 Jahre verlängern, weil der Arbeitgeber zum einen den Arbeitsplatz verplant hat und zum anderen nicht dazu gezwungen werden kann, die erhöhten Gehälter einfach 2 Jahre mehr zu bezahlen. Aber mich kann man auch nicht so einfach zu einer Rente mit Abschlägen zwingen. Weiterarbeiten geht also nicht, in Rente gehen aber auch nicht.
Bin mal gespannt, wie das gelöst werden wird.
Da man bis zu 10 Jahre in Altersteilzeit gehen kann, könnte sich dieses rechtliche Problem auch noch 10 Jahre ziehen.
Wenn man „erste Massnahmen“ aber erst mit 10 Jahre Verzögerung in Gang bringt, dann wirds weiter dunkel um die Rente.
Blue Lion ist knapp 58 also zahlt er noch knapp 10 Jahre in die Rente ab 67 ein und 37 Jahre hat er schon eingezahlt … 37 + knapp 10 > 45 Jahre…
Wenn die Menschen 100 Jahre alt werden, kann man nicht mit 67 in Rente, find ich richtig.
Werden sie aber halt nicht.
Die Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Geburt zählt und da sind wir nicht mehr weit weg von Arbeit bis in den Sarg.
Die durchschnittliche Lebenserwartung (statistisches Todesalter) bei Geburt lag laut der Sterbetafel 2022/2024 für Männer in Deutschland bei 78,5 Jahren und für Frauen bei 83,2 Jahren.
Ja, da muss die Pharmaindustrie noch nen Gang zulegen.
Aber Männer müssten dann früher in Rente dürfen.
Das ja wenn du jetzt geboren wirst. Bist aber ja schon älter.