National Football League (NFL)

Mit der Week 15 bewegen wir uns so langsam aber sicher auf das Jahresende und damit auch den entscheidenden Spielen der diesjährigen Regular Season zu. Das Thursday Night Game ist ein reines Duell aus der NFC South in dem es allerdings nur für den Gastgeber noch um die Playoffs geht: Die Bucs müssen gegen die Falcons im Kampf um die Tabellenführung vorlegen. Der frühe Slot am Sonntag ist mit acht Partien wieder einmal voll belegt, u.a. gastieren die Ravens bei den Bengals, die Chargers sind bei den Chiefs gefordert und die Pats bekommen es mit den Bills zu tun. Der späte Slot ist mit fünf Partien überdurchschnittlich voll und tatsächlich sind alle davon relevant für die Postseason: Die Packers reisen zu den Broncos, die Rams bekommen es mit den Lions zu tun, die Seahawks empfangen die Colts, die Panthers spielen bei den Saints und die Niners stehen vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe gegen die Titans. Im Sunday Night Game geht’s für die Cowboys gegen die Vikings darum ihre nur noch geringen Playoff-Chancen am Leben zu erhalten, im abschließenden Monday Night Game benötigen die Steelers den Sieg gegen die Dolphins um die Spitze der AFC North weiterhin behaupten zu können.

Wie weit wir in dieser Regular Season fortgeschritten sind merkt man daran, dass die ersten Teams die Playoff-Teilnahme perfekt machen können: Die Broncos, Pats und Rams wären mit einem jeweiligen Sieg definitiv mit dabei.

Vorschau auf Week 15 (alle Zeiten MEZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Atlanta Falcons [4-9] @ Tampa Bay Buccaneers [7-6]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Cleveland Browns [3-10] @ Chicago Bears [9-4]
Baltimore Ravens [6-7] @ Cincinnati Bengals [4-9]
Los Angeles Chargers [9-4] @ Kansas City Chiefs [6-7]
Buffalo Bills [9-4] @ New England Patriots [11-2]
Washington Commanders [3-10] @ New York Giants [2-11]
Las Vegas Raiders [2-11] @ Philadelphia Eagles [8-5]
New York Jets [3-10] @ Jacksonville Jaguars [9-4]
Arizona Cardinals [3-10] @ Houston Texans [8-5]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Green Bay Packers [9-3-1] @ Denver Broncos [11-2]
Detroit Lions [8-5] @ Los Angeles Rams [10-3]
Carolina Panthers [7-6] @ New Orleans Saints [3-10]
Tennessee Titans [2-11] @ San Francisco 49ers [9-4]
Indianapolis Colts [8-5] @ Seattle Seahawks [10-3]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Minnesota Vikings [5-8] @ Dallas Cowboys [6-6-1]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Miami Dolphins [6-7] @ Pittsburgh Steelers [7-6]

Die Live-Coverage in Deutschland (alle Zeiten MEZ):
Fr, 02:15 Uhr DAZN Atlanta Falcons @ Tampa Bay Buccaneers
So, 19:00 Uhr RTL Buffalo Bills @ New England Patriots
So, 19:00 Uhr RTL+ Baltimore Ravens @ Cincinnati Bengals
So, 19:00 Uhr DAZN Los Angeles Chargers @ Kansas City Chiefs
So, 19:00 Uhr DAZN NFL ENDZN (deutsche RedZone)
So, 19:00 Uhr DAZN NFL RedZone
So, 22:25 Uhr RTL Green Bay Packers @ Denver Broncos
So, 22:25 Uhr DAZN Detroit Lions @ Los Angeles Rams
Mo, 02:20 Uhr DAZN Minnesota Vikings @ Dallas Cowboys
Di, 02:15 Uhr DAZN Miami Dolphins @ Pittsburgh Steelers

Wenn man ein Team nennen möchte, das den Faden in dieser Saison verloren hat, dann müssen wohl mit als erstes die Bucs genannt werden. Nachdem man mit sechs Siegen aus den ersten acht Partien in die Regular Season gestartet ist folgten erst Niederlagen gegen potenzielle Hochkaräter, ein knapper Sieg gegen die Cardinals und eine Pleite gegen die Saints. Nun sollte im Thursday Night Game im nächsten Division-Duell alles anders werden, aber es sollte wieder nicht funktionieren: Früh im Schlussviertel ging man durch einen 3-yd-TD-Pass von Baker Mayfield auf Chris Godwin Jr. noch mit 28:14 in Führung, danach gab man aber zwei Ballbesitze durch eine Interception und einen Punt zu schnell wieder ab. Und die Gäste aus Atlanta? Die nutzten das aus indem sie durch die Touchdowns von Bijan Robinson (6-yd-Rush) und Kyle Pitts Sr. (7-yd-Pass von Kirk Cousins) bis auf zwei Zähler herankamen - ein Gleichstand kam durch die beiden vergebenen Versuche einer Two-Point-Conversion nicht zustande. Aber Atlanta bekam ja in den letzten zwei Minuten nochmal den Ball, arbeitete sich nah an die Redzone heran und gewann schließlich durch ein Last-Second-43-yd-FG von Zane Gonzalez mit 29:28. Für die Falcons, die schon aus dem Playoff-Race ausgeschieden sind, war dies der zweite Sieg aus den letzten neun Spielen, die Bucs fallen in der NFC South hinter die Panthers zurück.

Es passiert wirklich: Nachdem man ihn unter der Woche für die Practice-Squad verpflichtete haben die Colts nun QB Philip Rivers für das morgige Spiel bei den Seahawks aktiviert. Rivers ist mittlerweile 44 Jahre alt, sein letzter NFL-Einsatz ist fast fünf Jahre her (Januar 2021)!

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Die Partien des frühen Slots sind durch und die hatten es in sich:
Die Chiefs verlieren mit 13:16 gegen die Chargers und QB Patrick Mahomes mit einer vermutlichen Knieverletzung (in der Schlussphase) und verpassen damit erstmals seit 2014 die Playoffs, die Bills ließen sich nicht von einem 0:21-Rückstand beeindrucken und verhinderten mit einem 35:31-Auswärtssieg in Foxboro die vorzeitige Playoff-Qualifikation der Pats, die Texans feierten mit dem klaren 40:20 gegen die Cardinals ihren sechsten Sieg in Serie und bleiben damit in der AFC South an den Jags nach deren 48:20-Sieg gegen die Jets dran, die Eagles beendeten mit einem 31:0-Shutout gegen die Raiders ihren 3-Game-Skid, die Bears fertigten die Browns mit einem 31:3 ab, die Ravens pushen ihre Playoff-Chancen mit ihrem 24:0-Shutout-Sieg bei den Bengals und im NFC East-Kellerduell behielten die Commanders mit einem 29:21 bei den Giants die Oberhand.

Die Partien des späten Slots starten in diesem Augenblick.

Chiefs keine Payoffs, hab die Sektkorken knallen lassen. :bottle_with_popping_cork:

Keiner mag die Chiefs……:ok_hand:

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Chiefs-QB Patrick Mahomes zog sich in der Schlussphase der gestrigen Partie gegen die Chargers einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Er wird vermutlich schon in den nächsten Tagen operiert, ob er rechtzeitig zum Start der 2026 Regular Season wieder fit sein wird ist derzeit unklar.

Und wo wir schon bei Verletzungen sind: DE Micah Parsons zog sich die gleiche Verletzung wie Mahomes zu, die Packers verloren dazu auch noch WR Christian Watson durch eine Verletzung an der Brust.

Und damit blicken wir auf den späten Slot: Bo Nix (23-34, 4 TDs) und die Broncos landeten mti dem 34:26 gegen die Packers ihren elften Sieg in Folge und sind damit genauso sicher in den Playoffs wie die Rams, die nach einem zweistelligen Rückstand noch mit 41:34 gegen die Lions gewannen. Die Panthers konnten derweil nicht von der Niederlage der Bucs profitieren, da sie selbst einen 17:7-Vorsprung verspielten und mit 17:20 den Saints unterlagen, die Niners halten sich durch ein 37:24 gegen die Titans im engen Race der NFC West wo die Seahawks am meisten zittern mussten: Seattle gewann erst durch ein spätes 56-yd-FG von Jason Myers mit 18 Sekunden auf der Uhr gegen Philip Rivers und die Colts.

Die Vikings hatten schon vor dem Beginn des Sunday Night Game keine Chance mehr auf eine Playoff-Qualifikation, aber das änderte nichts an ihrer Einstellung: Mit 17 unanswered Points in Hälfte zwei feierte Minnesota einen 34:26-Sieg bei den Cowboys deren Playoff-Hoffnungen einen herben Dämpfer erleiden mussten.

Im abschließenden Monday Night Game festigten die Steelers mit einem 28:15-Heimsieg gegen die Dolphins ihre Tabellenführung in der AFC North.

Ergebnisse Week 15:
Atlanta Falcons @ Tampa Bay Buccaneers 29:28
Cleveland Browns @ Chicago Bears 3:31
Baltimore Ravens @ Cincinnati Bengals 24:0
Los Angeles Chargers @ Kansas City Chiefs 16:13
Buffalo Bills @ New England Patriots 35:31
Washington Commanders @ New York Giants 29:21
Las Vegas Raiders @ Philadelphia Eagles 0:31
New York Jets @ Jacksonville Jaguars 20:48
Arizona Cardinals @ Houston Texans 20:40
Green Bay Packers @ Denver Broncos 26:34
Detroit Lions @ Los Angeles Rams 34:41
Carolina Panthers @ New Orleans Saints 17:20
Tennessee Titans @ San Francisco 49ers 24:37
Indianapolis Colts @ Seattle Seahawks 16:18
Minnesota Vikings @ Dallas Cowboys 34:26
Miami Dolphins @ Pittsburgh Steelers 15:28

Der Blick auf die aktualisierten Standings:

AFC East

  1. New England 11-3
  2. Buffalo 10-4
  3. Miami 6-8
  4. NY Jets 3-11

AFC North

  1. Pittsburgh 8-6
  2. Baltimore 7-7
  3. Cincinnati 4-10
  4. Cleveland 3-11

AFC South

  1. Jacksonville 10-4
  2. Houston 9-5
  3. Indianapolis 8-6
  4. Tennessee 2-12

AFC West

  1. Denver 12-2
  2. LA Chargers 10-4
  3. Kansas City 6-8
  4. Las Vegas 2-12

NFC East

  1. Philadelphia 9-5
  2. Dallas 6-7-1
  3. Washington 4-10
  4. NY Giants 2-12

NFC North

  1. Chicago 10-4
  2. Green Bay 9-4-1
  3. Detroit 8-6
  4. Minnesota 6-8

NFC South

  1. Tampa Bay 7-7
  2. Carolina 7-7
  3. Atlanta 5-9
  4. New Orleans 4-10

NFC West

  1. LA Rams 11-3
  2. Seattle 11-3
  3. San Francisco 10-4
  4. Arizona 3-11

Rund um das vierte Adventswochenende beschert uns die NFL die Week 16, die einen zusätzlichen Spieltag beinhaltet. Los geht’s aber zunächst wie gewohnt mit einem Thursday Night Game, das es allerdings in sich hat: Mit den Seahawks und den Rams treffen in Seattle zwei NFC-Topteams direkt aufeinander. Am Samstag geht’s dann schon mit einem Doubleheader weiter: Während zunächst die Eagles bei den Commanders klarer favorisiert sind steht zur US-Primetime der nächste Teil der Rivalry zwischen den Bears und den Packers im Soldier Field auf dem Programm. Ingesamt sieben Spiele werden uns dann im frühen Slot am Sonntag angeboten, u.a. mit dem wichtigen direkten NFC South-Duell zwischen den Panthers und den Falcons, den Bills bei den Browns und den Chargers bei den Cowboys. Für den späten Slot bleiben diesmal vier Ansetzungen übrig: Die daheim noch ungeschlagenen Broncos bekommen es mit den Jags zu tun, die Steelers reisen zu den Lions, die Texans stehen vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe gegen die Raiders und die Falcons gastieren bei den Cardinals. Das Sunday Night Game bestreiten die Pats bei den Ravens, im abschließenden Monday Night Game stehen sich die Colts und die Niners gegenüber.

Natürlich gibt’s auch diesmal wieder Clinching-Scenarios, u.a. können in der AFC die Broncos die AFC West gewinnen (bei einem eigenen Sieg und keinem Chargers-Sieg), den Bills (bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage der Colts oder der Texans), Pats (eigener Sieg oder eine Niederlage der Colts oder Texans), Jags (bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage der Colts oder der Texans) und den Chargers (bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage der Colts oder der Texans) winkt das Playoff-Ticket. In der NFC können die Eagles mit einem eigenen Sieg oder einer Cowboys-Niederlage die NFC East gewinnen, dazu können die Bears (eigener Sieg und Niederlage der Lions), Packers (eigener Sieg und Niederlage der Lions), Niners (eigener Sieg oder Niederlage der Lions) und Seahawks (keine eigene Niederlage oder kein Sieg der Lions) in die Postseason einziehen.

Vorschau auf Week 16 (alle Zeiten MEZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Los Angeles Rams [11-3] @ Seattle Seahawks [11-3]

Saturday Game I - Samstag, 23:00 Uhr:

Philadelphia Eagles [9-5] @ Washington Commanders [4-10]

Saturday Game II - Sonntag, 02:20 Uhr:

Green Bay Packers [9-4-1] @ Chicago Bears [10-4]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Buffalo Bills [10-4] @ Cleveland Browns [3-11]
Los Angeles Chargers [10-4] @ Dallas Cowboys [6-7-1]
Kansas City Chiefs [6-8] @ Tennessee Titans [2-12]
Cincinnati Bengals [4-10] @ Miami Dolphins [6-8]
New York Jets [3-11] @ New Orleans Saints [4-10]
Minnesota Vikings [6-8] @ New York Giants [2-12]
Tampa Bay Buccaneers [7-7] @ Carolina Panthers [7-7]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Jacksonville Jaguars [10-4] @ Denver Broncos [12-2]
Atlanta Falcons [5-9] @ Arizona Cardinals [3-11]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Pittsburgh Steelers [8-6] @ Detroit Lions [8-6]
Las Vegas Raiders [2-12] @ Houston Texans [9-5]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

New England Patriots [11-3] @ Baltimore Ravens [7-7]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

San Francisco 49ers [10-4] @ Indianapolis Colts [8-6]

Die Live-Coverage in Deutschland (alle Zeiten MEZ):
Fr, 02:15 Uhr DAZN Los Angeles Rams @ Seattle Seahawks
Sa, 23:00 Uhr DAZN Philadelphia Eagles @ Washington Commanders
So, 19:00 Uhr RTL Los Angeles Chargers @ Dallas Cowboys
So, 19:00 Uhr RTL+ Buffalo Bills @ Cleveland Browns
So, 19:00 Uhr DAZN Tampa Bay Buccaneers @ Carolina Panthers
So, 19:00 Uhr DAZN NFL ENDZN (deutsche RedZone)
So, 19:00 Uhr DAZN NFL RedZone
So, 22:05 Uhr DAZN Jacksonville Jaguars @ Denver Broncos
So, 22:25 Uhr RTL Pittsburgh Steelers @ Detroit Lions
Mo, 02:20 Uhr DAZN New England Patriots @ Baltimore Ravens
Di, 02:15 Uhr DAZN San Francisco 49ers @ Indianapolis Colts

Falls jemand das Resultat noch nicht kennt sollte hier aufhören zu lesen und sich das Thursday Night Game anschauen - ein viel besseres Spiel wird man wohl so schnell nicht zu sehen bekommen. Zwischen den Seahawks und den Rams ging es um die Playoff-Qualifikation und die Tabellenführung in der NFC West und alles sah danach aus als ob die Gäste aus Los Angeles auch das zweite Duell in dieser Regular Season (vor etwa einem Monat gewann man das Heimspiel mit 21:19) für sich entscheiden könnten. Früh im Schlussviertel fand Matthew Stafford mit einem kurzen 1-yd-TD-Pass Puka Nacua, der die Rams mit 30:14 in Führung brachte. Doch statt man das Resultat nun versuchte zu verwalten holte man Seattle durch einen 58-yd-Punt-Return-TD von Rashid Shaheed inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion zum 22:30 wieder zurück in die Partie, keine zwei Minuten später glichen die Seahawks mit einem 26-yd-TD-Pass von Sam Darnold sogar zum 30:30 aus, da erneut die Two-Point-Conversion erfolgreich war. Da die Rams einen 48-yd-FG-Versuch von Harrison Mevis vergaben und alle anderen Ballbesitze in schnellen Punts endeten ging es in die Overtime. Hier bekamen die Gäste als erstes den Ball und nutzten das zur erneuten Führung aus: Erneut funktionierte die Kombination Stafford-Nacua zum 37:30. Die Seahawks schienen davon aber nicht beeindruck gewesen zu sein: Sam Darnold fand Jaxon Smith-Njigba für einen 4-yd-TD-Pass zum 36:38 und nachdem man schon im Schlussviertel zweimal eine Two-Point-Conversion schaffte gelang dies nochmals (Darnold spektakulär auf Eric Saubert). Die Seahawks feiern ein verrücktes Spiel mit 38:37 nach Overtime, können damit für die Postseason planen und haben es in der eigenen Hand den Division-Titel zu holen.

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Vor lauter College Football muss man die NFL wirklich noch auf dem Schirm haben:

Im Frühspiel wurden die Eagles am Samstag ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich durch einen 29:18-Sieg bei den Commanders den erneuten Gewinn der NFC East - es ist übrigens die erste Titelverteidigung in der NFC East seit 21 Jahren (zwischen 2001 und 2004 war es ebenfalls Philly, danach gab es in jedem Jahr einen anderen Division-Sieger). Entscheidend für die Partie waren drei unbeantwortete Touchdowns in Hälfte zwei in Folge mit denen Philly einen 7:10-Rückstand in einen 29:10-Vorsprung drehte.

Zur US-Primetime wurde die Rivalry zwischen den Bears und den Packers wieder aufgetischt und man gab wirklich alles: In einem Spiel ohne viele starke Offensiv-Szenen führten die Packers 5:03 Minuten vor dem Ende nach einem 28-yd-FG von Brandon McManus mit 16:6. Als die Bears im folgenden Drive ebenfalls nur per 43-yd-FG von Cairo Santos zum 9:16 verkürzten sah es zur Two-Minute-Warning so aus als ob es zum Auswärtssieg kommen müsste. Doch Chicago hatte noch nicht aufgegeben: Sie probierten einen Onside-Kick, den dann tatsächlich auch Josh Blackwell aufnahm. Mit 24 Sekunden auf der Uhr war es dann ein 6-yd-TD-Pass von Caleb Williams auf Jahdae Walker, der den Ausgleich zum 16:16 möglich machte - eine Two-Point-Conversion wurde nicht probiert. Somit ging es nun in die Overtime: Die Packers konnten ihren Ballbesitz nicht nutzen, die Bears hingegen scorten per 46-yd-TD-Pass von Williams auf DJ Moore zum 22:16-Heimsieg. Chicago stößt damit die Tür zur Postseason weit auf, revanchiert sich für die Pleite von vor zwei Wochen und holt den erst siebten Sieg in dieser Rivalry seit 2008 (bei 30 Niederlagen).

Die Partien des frühen Slots sind allesamt schon beendet:
Die Bills können die Aufholjagd der Browns gerade noch stoppen und sich nach einem 23:10-Vorsprung letztendlich mit 23:20 durchsetzen, die Chargers machten mit dem 34:17-Erfolg bei den Cowboys ebenfalls einen großen Schritt in Richtung Playoffs, die Chiefs mussten eine deutliche 9:26-Niederlage bei den Titans hinnehmen (die im achten Versuch erstmals in dieser Saison zuhause gewannen), Joe Burrow (25-32, 309yds, 4 TDs) und die Bengals fuhren einen für die Playoffs allerdings unbedeutenden 45:21-Sieg bei den Dolphins ein, die Saints ließen nur zwei Field Goals in Hälfte eins zu und schlugen die Jets klar mit 29:6, die Giants gehen durch ein 13:16 gegen die Vikings bereits zum neunten Mal in Folge als Verlierer vom Feld und im NFC South-Showdown behielten die Panthers mit einem 23:20 bei den Bucs die Oberhand womit sie nun alleiniger Leader der Division sind.

Der Blick in den späten Slot:
Jags @ Broncos 0:0 (1st, 12:47)
Falcons @ Cardinals 0:3 (1st, 12:46)
22:25 Uhr: Steelers @ Lions
22:25 Uhr: Raiders @ Texans

Im späten Slot führte Trevor Lawrence die Jags mit vier Touchdowns zum 34:20-Sieg bei den Broncos, deren elf Spiele andauernde Siegesserie damit riss, die Falcons betrieben durch einen 26:19-Erfolg bei den Cardinals erneut Bilanzkosmetik, die Steelers überstanden eine wilde Schlussphase inklusive eines durch eine Penalty nicht gegebenen Touchdowns und machten mit dem 29:24 bei den Lions den nächsten Schritt in Richtung Division-Titel und die Texans hatten zwar einige Mühe mit dem 23:21 gegen die Raiders, sind damit aber seit sieben Partien ungeschlagen.

Im Sunday Night Game meldeten sich derweil die Pats zurück: Gegen die schon lange ohne Lamar Jackson (Rückenprellung) spielenden Ravens drehte man mit zwei Touchdowns im Schlussviertel das Spiel in einen 28:24-Auswärtssieg.

Im abschließenden Monday Night Game dominierten QB Brock Purdy (25-34, 295yds, 5 TDs (Career-High), INT) und die Niners beim 48:27-Sieg bei den Colts. Bis zur Halbzeit konnte das gastgebende Indianapolis die Partie noch offen halten, nachdem San Francisco aber danach nochmals 24 Punkte nachlegte konnte man nicht die passenden Antworten finden. Die Niners springen damit auf Rang zwei der NFC West und haben es nun sogar in der eigenen Hand den Top-Spot der NFC zu sichern, für die Colts dürfte sich nach der fünften Niederlage in Folge das Thema Playoffs erledigt haben.

Ergebnisse Week 16:
Los Angeles Rams @ Seattle Seahawks 37:38 (OT)
Philadelphia Eagles @ Washington Commanders 29:18
Green Bay Packers @ Chicago Bears 16:22 (OT)
Buffalo Bills @ Cleveland Browns 23:20
Los Angeles Chargers @ Dallas Cowboys 34:17
Kansas City Chiefs @ Tennessee Titans 9:26
Cincinnati Bengals @ Miami Dolphins 45:21
New York Jets @ New Orleans Saints 6:29
Minnesota Vikings @ New York Giants 16:13
Tampa Bay Buccaneers @ Carolina Panthers 20:23
Jacksonville Jaguars @ Denver Broncos 34:20
Atlanta Falcons @ Arizona Cardinals 26:19
Pittsburgh Steelers @ Detroit Lions 29:24
Las Vegas Raiders @ Houston Texans 21:23
New England Patriots @ Baltimore Ravens 28:24
San Francisco 49ers @ Indianapolis Colts 48:27

Werfen wir einen Blick auf die aktualisierten Standings:

AFC East

  1. New England 12-3
  2. Buffalo 11-4
  3. Miami 6-9
  4. NY Jets 3-12

AFC North

  1. Pittsburgh 9-6
  2. Baltimore 7-8
  3. Cincinnati 5-10
  4. Cleveland 3-12

AFC South

  1. Jacksonville 11-4
  2. Houston 10-5
  3. Indianapolis 8-7
  4. Tennessee 3-12

AFC West

  1. Denver 12-3
  2. LA Chargers 11-4
  3. Kansas City 6-9
  4. Las Vegas 2-13

NFC East

  1. Philadelphia 10-5
  2. Dallas 6-8-1
  3. Washington 4-11
  4. NY Giants 2-13

NFC North

  1. Chicago 11-4
  2. Green Bay 9-5-1
  3. Detroit 8-7
  4. Minnesota 7-8

NFC South

  1. Carolina 8-7
  2. Tampa Bay 7-8
  3. Atlanta 6-9
  4. New Orleans 5-10

NFC West

  1. Seattle 12-3
  2. San Francisco 11-4
  3. LA Rams 11-4
  4. Arizona 3-12

Die Week 17 steht an und damit tatsächlich schon der vorletzte Spieltag der laufenden Regular Season. Zu zusätzlichen Samstagsspielen kommen diesmal noch zwei spezielle Christmas Day-Ansetzungen dazu womit diese Spielwoche etwas gestreckt wird.

Am heutigen Christmas Day hat sich der Spielplaner zwei Division-Duelle herausgepickt über die Netflix als exklusiver Rechteinhaber am Ende nicht ganz so glücklich sein dürfte: Die Commanders und die Cowboys wissen schon jetzt, dass sie in den Playoffs zuschauen müssen, die Vikings ebenso und die Lions bräuchten nach zuletzt nur zwei Siegen aus sechs Partien schon ein Weihnachtswunder. Auch das eigentliche Thursday Night Game ist nicht mehr solch ein Highlight: Die Chiefs haben eine Losing-Season schon sicher, müssen nach den Kreuzbandrissen bei Mahomes und zuletzt Minshew mit dem Third-String-QB ran und empfangen die Broncos. Nunja. Besser erwischt hat es das NFL Network (früh) bzw. Peacock (spät): Zur europäischen Late-Primetime steht ein für die Playoffs immens wichtiges direktes Duell zwischen den Chargers und den Texans an, in der US-Primetime geht dann insbesondere der Blick auf die die Packers, die die Ravens empfangen. Mit sieben Partien geht’s dann im frühen Slot am Sonntag weiter, u.a. sehen wir die Seahawks bei den Panthers, die Bucs bei den Dolphins und die Jags bei den Colts. Lediglich zwei Partien bleiben für den späten Slot übrig: Im Topspiel bekommen es die Bills mit den Eagles zu tun, die Raiders und die Giants spielen eher um den First Pick der nächsten Draft. Das Sunday Night Game hat es dann wieder in sich: Die Niners und die Bears stehen jeweils bei 11-4 und benötigen den Sieg im direkten Duell um weiterhin um den Top-Seed der NFC zu spielen. Im abschließenden Monday Night Game sind die unter Erfolgsdruck stehenden Rams bei den Hawks zu Gast.

Natürlich kann auch wieder der Rechenschieber herausgeholt werden was die Playoff-Qualifikation, Division-Titel oder Seeds betrifft.

Was steht bereits fest? In der AFC sind die Pats, Bills, Jags, Broncos und Chargers für die Playoffs qualifiziert, in der NFC haben die Eagles die NFC East gewonnen und sind genauso in der Postseason mit dabei wie die Bears, Seahawks, Niners und Rams.

Die (einfachsten) Clinching-Scenarios in der AFC:

  • Die Broncos gewinnen die AFC West, wenn sie selbst die Chiefs bezwingen und die Chargers nicht gewinnen.
  • Die Jags gewinnen die AFC South, wenn sie selbst bei den Colts gewinnen und die Texans nicht gewinnen.
  • Die Pats holen sich den Titel in der AFC East, wenn sie bei den Jets gewinnen und und die Bills nicht gewinnen.
  • Die Steelers sind Sieger der AFC North, wenn sie bei den Browns nicht verlieren oder die Ravens nicht gewinnen.
  • Die Texans erreichen die Playoffs, wenn sie bei den Chargers nicht verlieren oder die Colts nicht gewinnen.

In der NFC sehen die einfachsten Clinching-Scenarios wie folgt aus:

  • Die Seahawks holen sich den NFC West-Titel, wenn sie bei den Panthers gewinnen sowie weder die Rams noch die Niners ihre Spiele gewinnen.
  • Die Panthers gewinnen die NFC South, wenn sie gegen die Seahawks gewinnen und die Bucs nicht gewinnen.
  • Die Bears sind Champion der NFC North, wenn sie bei den Niners gewinnen oder die Packers verlieren.
  • Die Packers erreichen die Playoffs, wenn sie gegen die Ravens gewinnen oder die Lions nicht gewinnen.

Vorschau auf Week 17 (alle Zeiten MEZ):

Christmas Day Game I - Donnerstag, 19:00 Uhr:

Dallas Cowboys [6-8-1] @ Washington Commanders [4-11]

Christmas Day Game II - Donnerstag, 22:30 Uhr:

Detroit Lions [8-7] @ Minnesota Vikings [7-8]

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Denver Broncos [12-3] @ Kansas City Chiefs [6-9]

Saturday Game I - Samstag, 22:30 Uhr:

Houston Texans [10-5] @ Los Angeles Chargers [11-4]

Saturday Game II - Sonntag, 02:00 Uhr:

Baltimore Ravens [7-8] @ Green Bay Packers [9-5-1]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Arizona Cardinals [3-12] @ Cincinnati Bengals [5-10]
Pittsburgh Steelers [9-6] @ Cleveland Browns [3-12]
New Orleans Saints [5-10] @ Tennessee Titans [3-12]
Jacksonville Jaguars [11-4] @ Indianapolis Colts [8-7]
Tampa Bay Buccaneers [7-8] @ Miami Dolphins [6-9]
New England Patriots [12-3] @ New York Jets [3-12]
Seattle Seahawks [12-3] @ Carolina Panthers [8-7]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

New York Giants [2-13] @ Las Vegas Raiders [2-13]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Philadelphia Eagles [10-5] @ Buffalo Bills [11-4]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Chicago Bears [11-4] @ San Francisco 49ers [11-4]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Los Angeles Rams [11-4] @ Atlanta Falcons [6-9]

Die Live-Coverage in Deutschland (alle Zeiten MEZ):
Do, 19:00 Uhr Netflix Dallas Cowboys @ Washington Commanders
Do, 19:00 Uhr Netflix Detroit Lions @ Minnesota Vikings
Fr, 02:15 Uhr DAZN Denver Broncos @ Kansas City Chiefs
Sa, 22:30 Uhr NFL Network Houston Texans @ Los Angeles Chargers
So, 02:00 Uhr DAZN Baltimore Ravens @ Green Bay Packers
So, 19:00 Uhr RTL Seattle Seahawks @ Carolina Panthers
So, 19:00 Uhr RTL+ Tampa Bay Buccaneers @ Miami Dolphins
So, 19:00 Uhr DAZN Jacksonville Jaguars @ Indianapolis Colts
So, 19:00 Uhr DAZN NFL ENDZN (deutsche RedZone)
So, 19:00 Uhr DAZN NFL RedZone
So, 22:05 Uhr RTL New York Giants @ Las Vegas Raiders
So, 22:25 Uhr DAZN Philadelphia Eagles @ Buffalo Bills
Mo, 02:20 Uhr DAZN Chicago Bears @ San Francisco 49ers
Di, 02:15 Uhr DAZN Los Angeles Rams @ Atlanta Falcons

Im ersten Spiel an diesem Christmas Day setzten sich die Cowboys im NFC East-Duell bei den Commanders mit 30:23 durch und wahren damit die Chance auf eine Non-Losing-Season (sie stehen nun bei 7-8-1). Dallas scorte 17 Punkte im zweiten Viertel, darunter ein 86-yd-TD-Pass von Dak Prescott auf KaVontae Turpin, und schaffte es nach einer 24:10-Halbzeitführung die Versuche der Gastgeber ins Spiel zurückzukommen immer wieder passend zu beantworten. Washington verliert damit das zehnte seiner letzten elf Spiele.

Blicken wir auf die beiden weiteren absolvierten Partien:

Die Lions haben sich durch eine 10:23-Niederlage bei den Vikings nun auch rechnerisch aus dem Playoff-Race verabschiedet. Die Defense der Gastgeber hatte Detroit über nahezu den kompletten Spielverlauf unter Kontrolle, sodass am Ende neben den beiden Rush-Touchdowns drei Field Goals ausreichten um die Partie zweistellig für sich zu entscheiden. Beide Teams stehen nun bei 8-8, Detroit übernimmt durch den verlorenen direkten Vergleich (auch das erste Duell ging an die Vikings) die rote Laterne der NFC North. Durch dieses Resultat haben sich die Packers ihren Playoff-Platz gesichert.

Einige Mühe hatten im Thursday Night Game die Broncos bei ihrem 20:13-Sieg bei den Chiefs. In einem durchweg engen Spiel fand Bo Nix 1:45 Minuten vor dem Ende seinen Receiver RJ Harvey für einen 1-yd-TD-Pass, anschließend machte die Broncos-Defense ihre Hausaufgaben indem sie den letzten Chiefs-Drive noch vor der Redzone stoppten. In der AFC West hängt nun alles von den Chargers ab: Gewinnen sie morgen gegen die Texans gibt’s in Week 18 ein Endspiel um den Division-Sieg, sollte Houston gewinnen steht Denver als Champion der AFC West fest.

Die Halftime Show von Netflix war ja viel unterhaltsamer als die letzten SuperBowl Halftime Shows…

Ansonsten ist Detroit diese Saison eine Enttäuschung. Ja sie hatten großen Aderlass im Coachingstab im Sommer zu verkraften und hatten dazu Verletzungspech, aber mit der Mannschaft sollten sie locker 12 Siege hinbekommen.

Blicken wir auf die beiden Samstagsspiele:

Die Texans haben die wichtige Partie bei den Chargers mit 20:16 gewonnen. Nachdem man offensiv ideal mit den Touchdowns von Jayden Higgs (75-yd-Pass von CJ Stroud) und Jaylin Noel (43-yd-Pass von Stroud) loslegte und mit 14:0 führte hielt anschließend die Defense das gastgebende Los Angeles in Schach. Die Chargers scorten zwar neben einem Field Goal von Cameron Dicker (27yds) noch zwei Touchdowns (1-yd-Pass von Justin Herbert auf Oronde Gadsden, 5-yd-Rush von Omarion Hampton) während Houston nur zwei Field Goals von Ka’imi Fairbairn (41yds, 44yds) erreichten, aber da man in den letzten rund dreieinhalb Minuten nicht mehr den Ballbesitz abgab war die Partie gelaufen. Dieses Resultat hat Auswirkungen auf die Playoffs: Die Texans haben damit ihr Playoff-Ticket gelöst und die Broncos stehen als Sieger der AFC West fest.

Weiter ging es dann im Lambeau Field mit einer Show von Ravens-RB Derrick Henry: 36 carries for 216yds und vier Touchdowns - irgendwelche Fragen dazu? Drei der Henry-Touchdowns kamen neben zwei Field Goals von Tyler Loop schon in der ersten Hälfte zustande, sodass Baltimore mit einem 27:14-Vorsprung bei den Packers in die Pause ging. Im dritten Viertel meldete sich Green Bay mit einem Field Goal und einem Touchdown zum 24:27 zwar in der Partie zurück, aber das Schlussviertel gehörte dann wieder den Gästen aus Baltimore: Einem 10-yd-Pass-TD von Tyler Huntley auf Zay Flowers folgte in der Crunchtime der vierte Touchdown von Henry zum 41:24-Endstand. Während Baltimore durch den Sieg die rechnerische Chance auf die Postseason beibehält stehen nun die Bears als Sieger der NFC North fest.

Die Partien des frühen Slots sind durch:
Die Steelers verlieren überraschend mit 6:13 bei den Browns, sodass es in Week 18 zu einem direkten Duell um den AFC North-Titel zwischen Pittsburgh und Baltimore kommen wird, die Bucs patzen mit einer 17:20-Pleite bei den Dolphins, sodass es nun durch die gleichzeitige 10:27-Niederlage der Panthers gegen die Seahawks zu einem Clash in Week 18 um den NFC South-Titel kommt, die Jags machten mit dem 23:17 bei den Colts den nächsten Schritt in Richtung Gewinn der AFC South, die Pats legten durch eine 42:10-Demontage der Jets im Kampf um den AFC East-Titel vor, die Saints feierten mit dem 34:26 bei den Titans ihren vierten Sieg in Serie und die Bengals setzten sich deutlich mit 37:14 gegen die Cardinals durch.

Der Blick in den späten Slot:
Giants @ Raiders 0:0 (1st, 9:59)
22:25 Uhr: Eagles @ Bills

Im späten Slot beendeten die Giants mit einem klaren 34:10 bei den Raiders ihre neun Spiele andauernde Niederlagenserie womit sich Las Vegas vermutlich in die Pole-Position für die nächste Draft gebracht hat. Kein Leckerbissen war die Partie im Highmark Stadium, aber sie war spannend bis zum Schluss: Die Bills scorten zwar nach einem 0:13-Rückstand in den letzten rund fünf Minuten zwei Touchdowns, aber ein geblockter PAT sowie ein misslungener Versuch der Two-Point-Conversion entschieden die Partie mit 13:12 zugunsten der Eagles. Durch die Niederlage von Buffalo steht New England als Sieger der AFC East fest.

Deutlich ansehnlicher war das Sunday Night Game, denn die Niners und die Bears lieferten sich offensiv einen engen Schlagabtausch. Zu keinem Zeitpunkt lang eines der beiden Teams mit mehr als sieben Punkten in Führung: Nachdem Chicago die ersten Punkte bereits nach wenigen Sekunden mit einem 34-yd-Interception-Return-TD einfuhr drehten die Niners mit zwei Touchdowns die Partie und legten immer wieder vor während die Bears immer wieder antworteten. Das ging bis ins Schlussviertel hinein so weiter: Die Bears glichen durch einen 22-yd-Rush-TD von D’Andre Swift zum 35:35 aus, zwangen anschließend die Niners zum Punt, aber konnten aus dem nächsten Drive nur ein 29-yd-FG von Cairo Santos herausholen. San Francisco bekam mit 5:22 Minuten auf der Uhr nochmals den Ball und schloss den Drive mit einem 38-yd-TD-Pass von Brock Purdy auf Jauan Jennings zur 42:38-Führung ab. Chicago benötigte nun also zwingend einen Touchdown, spielte sich in den letzten Sekunden bis an die SF 2 heran, aber der letzte Pass-Versuch kam nicht an. Die Niners gewinnen ihr Heimspiel mit 42:38 gegen die Bears und haben damit weiterhin die Chance auf den Gewinn der NFC West und den Top-Seed der NFC.

Und schonmal zum Vormerken: Die NFL hat bereits die Partien für die Week 18 zeitgenau terminiert. Am Samstag gibt’s einen Doubleheader mit den Entscheidungen in der NFC South (Panthers @ Bucs) und NFC West (Seahawks @ Niners), im Sunday Night Game spielen dann die Steelers und die Ravens um den AFC North-Titel.

Heute folgt aber erstmal noch das letzte Monday Night Game dieser Regular Season mit den Rams bei den Falcons.