National Football League (NFL)

Dann kämpfen wir uns mal durch den Sonntag:

Das erste London Game war dann am Ende eine einseitige Geschichte: Die Colts liefen über RB Jonathan Taylor, profitierten ganz klar von der Mariota-Verletzung und strichen einen 30:13-Sieg gegen die Commanders ein. Washington setzt nach dem 1-3-Start nun die ganzen Hoffnungen in das Comeback von QB Jayden Daniels, der in dieser Woche voll ins Teamtraining einsteigen wird.

Im frühen Slot des Sonntags landeten die Pats nach einem späten 23-yd-TD-Pass von Dake Maye (der zuvor zwei weitere Turnovers produzierte) auf Efton Chism III einen immens wichtigen 29:26-Auswärtssieg bei den Bills, die Jets freuten sich zwar über die erste erzwungene Interception seit drölfzig Jahren (es waren 20 Spiele), aber verloren nach zwei Touchdowns von Kyle Monangai mit 12:23 bei den Bears, Trevor Lawrence bezwang erstmals seinen Angstgegner und führte die Jags zu einem 22:17-Erfolg bei den Bengals, die Giants schockten die Cardinals mit einem satten 98-yd-Interception-Return-TD von Deonte Banks mit Ablaufen der Zeit zum 36:24-Sieg durch den New York bei 3-1 steht, die Rams drehten mit zwei Rush-Touchdowns von Kyren Williams im Schlussviertel einen 10:20-Rückstand in einen 24:20-Auswärtssieg bei den Eagles, die Bucs fallen nach einer 14:17-Heimpleite gegen die Packers auf einen 0-4-Record zurück, die Ravens fuhren zwar einen 24:18-Heimsieg gegen die Titans ein, verloren aber QB Lamar Jackson durch eine Knöchelverletzung und dann blieb noch ein wildes Texas-Duell: Die Cowboys drehten erst einen 13:23-Rückstand in eine 27:23-Führung, gerieten 2:23 Minuten vor dem Ende durch einen 6-yd-Rush-TD von Woody Marks mit 27:30 in Rückstand um dann aber mit einem 12-yd-TD-Pass von Dak Prescott auf CeeDee Lamb mit 40 Sekunden auf der Uhr doch noch für einen 34:30-Auswärtssieg zu sorgen.

Im späten Slot hielt die Defense der Vikings mehr stand als die der Dolphins und somit gewann Minnesota mit 15:10 und steht nun bei 4-0, die Chiefs setzten sich in einem Duell zwischen zwei noch ungeschlagenen Teams bei den Raiders knapp mit 30:27 durch, die Niners konnten die Broncos nach einem ereignisreichen Schlussviertel mit 24:14 bezwingen und bleiben damit ungeschlagen und das Comeback der Chargers im Schlussviertel (10:0) kam zu spät um eine weitere 23:30-Pleite bei den Seahawks zu verhindern womit man weiterhin sieglos bleibt.

Das Sunday Night Game war in der Highlight-Version gut wegzuschauen: Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (16:16) wurden die Panthers besser und erarbeiteten sich bis ins Schlussviertel hinein eine 32:19-Führung, die für die Gäste aus Detroit eine zu große Hypothek wurde. Carolina bezwingt die Lions am Ende mit 32:36 und rehabilitiert sich von der Pleite in Cleveland während Detroit erstmal den Anschluss in der NFC North verpasst.

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Ohne Daniels sind wir nicht konkurenzfähig, da geht für Washington überhaupt nichts aktuell.
So wird das wieder nix.

20 Jahre nachdem die Saints erstmals seit dem Hurricane Katrina wieder ein Heimspiel absolvieren konnten traf New Orleans nun im Monday Night Game auf die Falcons und diesmal hatte man nicht wirklich viele Gründe zu feiern. Eher wird man wohl noch heute beim Nachnamen Robinson hochschrecken: RB Bijan Robinson (19 carries for 145yds, 2 TD) sowie RB Brian Robinson Jr. (14 carries for 62yds, 3 TD) scorten insgesamt fünf Touchdowns und waren dabei von der Saints-Defense so gut wie nicht zu stoppen. Atlanta lag schon zur Halbzeit mit 24:7 vorn und ließ auch in Hälfte zwei offensiv nicht nach. Am Ende muss man konstatieren, dass das 45:24 knapper aussieht als es der Spielverlauf war. Atlanta bestätigt damit die Form aus dem Sieg in Green Bay aus der Vorwoche, New Orleans steht hingegen nun bei 1-3.

Ergebnisse Week 4:
Pittsburgh Steelers @ Cleveland Browns 24:27
Indianapolis Colts vs Washington Commanders 30:13 (@ London)
New England Patriots @ Buffalo Bills 29:26
New York Jets @ Chicago Bears 12:23
Jacksonville Jaguars @ Cincinnati Bengals 22:17
Arizona Cardinals @ New York Giants 24:36
Los Angeles Rams @ Philadelphia Eagles 24:20
Green Bay Packers @ Tampa Bay Buccaneers 17:14
Tennessee Titans @ Baltimore Ravens 18:24
Dallas Cowboys @ Houston Texans 34:30
Miami Dolphins @ Minnesota Vikings 10:15
Kansas City Chiefs @ Las Vegas Raiders 30:27
Denver Broncos @ San Francisco 49ers 14:24
Los Angeles Chargers @ Seattle Seahawks 23:30
Detroit Lions @ Carolina Panthers 26:32
Atlanta Falcons @ New Orleans Saints 45:24

Wir gehen am heutigen Donnerstag schon in die Week 5 der noch jungen 2026 Regular Season. Das Thursday Night Game ist auf dem Papier alles andere als ein Kracher: Die mit einem 2-2 in die Season gestarteten Cowboys erwarten die noch sieglosen Bucs. Am Sonntagnachmittag geht’s dann zum zweiten Mal in London weiter: Die Eagles treffen im Stadion der Tottenham Hotspur mit ihrer dezimierten O-Line auf die Jags, die daher schon als deutlicher Favorit eingestuft werden. Der frühe Slot am Sonntagabend ist dann mit acht Partien bestückt, u.a. treten die Bears bei den Packers an, die Giants reisen zu den Commanders und die noch ungeschlagenen Vikings sind bei den Saints gefordert. Im späten Slot gibt’s diesmal nur drei Ansetzungen: Im NFC West-Clash stehen sich in Seattle die Seahawks und die Niners gegenüber, die Lions spielen bei den Cardinals und die Broncos gastieren bei den noch sieglosen Chargers. Im Sunday Night Game könnte es eventuell interessant werden: Die Falcons haben einen kleinen Aufwärtstrend während die Ravens wohl ohne den verletzten QB Lamar Jackson auskommen müssen - zumindest war er bis zum gestrigen Mittwoch noch nicht im Training mit dabei. Das potenzielle Highlight der Woche hat man sich für den Abschluss aufgehoben: Im Monday Night Game treffen die Rams auf die Bills. In der Bye-Week befinden sich derweil die Chiefs und die Panthers.

Vorschau auf Week 5 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Tampa Bay Buccaneers [0-4] @ Dallas Cowboys [2-2]

NFL London Game - Sonntag, 15:30 Uhr:

Philadelphia Eagles [2-2] vs Jacksonville Jaguars [3-1] (@ London)

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Chicago Bears [3-1] @ Green Bay Packers [2-2]
Houston Texans [0-4] @ Tennessee Titans [0-4]
Cincinnati Bengals [2-2] @ Miami Dolphins [0-4]
Las Vegas Raiders [3-1] @ New England Patriots [2-2]
Minnesota Vikings [4-0] @ New Orleans Saints [1-3]
Cleveland Browns [3-1] @ New York Jets [1-3]
Indianapolis Colts [2-2] @ Pittsburgh Steelers [2-2]
New York Giants [3-1] @ Washington Commanders [1-3]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Denver Broncos [2-2] @ Los Angeles Chargers [0-4]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Detroit Lions [2-2] @ Arizona Cardinals [1-3]
San Francisco 49ers [4-0] @ Seattle Seahawks [3-1]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Baltimore Ravens [3-1] @ Atlanta Falcons [2-2]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Buffalo Bills [3-1] @ Los Angeles Rams [2-2]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Do, 02:15 Uhr RTL/SKY Tampa Bay Buccaneers @ Dallas Cowboys
So, 15:30 Uhr RTL/SKY Philadelphia Eagles vs Jacksonville Jaguars (@ London)
So, 19:00 Uhr RTL Las Vegas Raiders @ New England Patriots
So, 19:00 Uhr RTL+ Minnesota Vikings @ New Orleans Saints
So, 19:00 Uhr SKY Chicago Bears @ Green Bay Packers
So, 19:00 Uhr SKY Deutsche Konferenz
So, 19:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 22:25 Uhr RTL San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks
So, 22:25 Uhr SKY Detroit Lions @ Arizona Cardinals
Mo, 02:20 Uhr RTL/SKY Baltimore Ravens @ Atlanta Falcons
Di, 02:15 Uhr RTL/SKY Buffalo Bills @ Los Angeles Rams

In Dallas ist man ja schon einige Enttäuschungen von den Cowboys gewohnt, aber dieses Thursday Night Game darf eigentlich nicht folgenlos bleiben. Die Cowboys gingen als klarer Favorit in die Partie gegen die Bucs, die mit vier Pleiten in die Saison starteten und ohne den verletzten Mayfield auf Rookie-QB Jalon Daniels setzen mussten. Dabei ging es noch gar nicht so übel los: Die Cowboys gingen durch einen 1-yd-Rush-TD von Javonte Williams im Opening Drive mit 7:0 in Führung. Nachdem den Bucs mit einem 5-yd-TD-Pass von Daniels auf Bucky Irving früh im zweiten Viertel der Ausgleich gelang sorgte Brandon Aubrey mit einem 41-yd-FG für die 10:7-Halbzeitführung der Gastgeber. Das dritte Viertel schrieb dann aber eine ganz andere Geschichte: Nach einem 14-yd-Rush-TD von Emeka Egbuka, einem 1-yd-Rush-TD von Irving und einem 41-yd-FG von Chase McLaughlin drehten die Gäste die Partie in eine satte 24:10-Führung. Und die Cowboys? Interception, verlorener Fumble und ein vergebenes ausgespieltes 4th&3 - das war das dritte Viertel. Im Schlussabschnitt fand zwar mit 5:26 Minuten auf der Uhr Dak Prescott seinen Receiver George Pickens für einen 18-yd-TD-Pass, die versuchte Two-Point-Conversion misslang allerdings. Dallas bekam unverhofft nach einem Three-and-Out der Gäste schnell wieder den Ball und die Chance zum Ausgleich, eine weitere Interception machte diese aber zunichte. Die Bucs gewinnen völlig überraschend mit 24:16 bei den Cowboys, die nun bei 2-3 stehen.

Eine sportlich traurige Meldung:
Wie seine Familie heute bekanntgab ist Mike Ditka im Alter von 86 Jahren gestorben. Seine lange Karriere begann als Spieler am College in Pittsburgh, das seine Nummer 89 nicht mehr vergibt. In der NFL gewann er mit den Bears die NFL Championship im Jahr 1963 (da gab’s noch keinen Super Bowl) sowie mit den Cowboys den Super Bowl VI, wurde 1961 zum NFL Offensive Rookie of the Year gewählt (er war der erste TE-Rookie mit mindestens 1000 Receiving-Yards), sammelte fünf Pro Bowl-Teilnahmen ein, landete in den NFL-Jubliäumsteams zum 75. und 100. Geburtstag der Liga und auch die Bears werden seine Nummer 89 nicht mehr vergeben. „Iron Mike“ war dann als Coach ebenfalls nicht gerade erfolglos: Zweimal wurde er von der AP zum NFL Coach of the Year gewählt, dazu kamen weitere Triumphe im Super Bowl XII (als Assistant für die Cowboys) im Super Bowl XX (als Headcoach der Bears). Er wurde bereits im Jahr 1986 in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen - und das als erster Tight End überhaupt.

Rest in Peace.

Ruhe in Frieden, Mike Ditka.

Was für ein wildes Spiel im Stadion der Tottenham Hotspur! Schon beim Kickoff bekamen sich Eagles-LB Jeremiah Trotter Jr. und Jags-DE Bryan Thomas Jr. in die Haare, prügelten auf sich ein und wurden direkt ejected - der Kickoff musste daraufhin nochmal wiederholt werden. Die Fans in London bekamen keineswegs ein hochklassiges, aber ein durchweg spannendes Spiel zu sehen und wer bis zum Ende durchhielt bekam noch eine tolle Crunchtime zu sehen. Mit 3:20 Minuten auf der Uhr gingen die Jags nach einem 27-yd-TD-Pass von Trevor Lawrence auf Parker Washington mit 16:14 in Führung. Nachdem beide Teams ihre anschließenden Ballbesitze jeweils mit einem Three-and-Out schnell abgaben konnten die Eagles mit 1:27 Minuten auf der Uhr das Spiel unter Kontrolle bringen. Man schaffte es zwar nicht mehr in die Redzone, aber acht Sekunden vor dem Ende verwandelte Jake Elliott ein 48-yd-FG zum 17:16-Sieg. Aber moment, die Jags bekamen doch nochmal den Ball: Dieser landete in den Händen von RB Ameer Abdullah, der satte 53yds Raum gutmachte und erst an der PHI 39 gestoppt wurde. Mit einer Sekunde auf der Uhr trat nun Cam Little an: Der Kicker verwandelte den FG-Versuch aus 57yds Entfernung und schockte damit Philly endgültig. Die Jags schlagen die Eagles mit 19:17 und stehen damit bei 4-1!

(Fast) alle Partien des frühen Slots sind beendet:
Die Bengals fahren ihren 31:24-Pflichtsieg bei den Dolphins ein, die Euphorie-Bremse bei den Browns spielen die Jets durch ihren 17:12-Heimerfolg, die Packers entschieden das Rivalry-Duell gegen die Bears deutlich mit 31:7 für sich, die Texans entscheiden das Duell von zwei sieglosen Teams mit 26:3 für sich, die Pats hatten keinerlei Mühe beim 45:17 gegen die Raiders, die Vikings stehen nach einem 23:13 bei den Saints bei 5-0 und die Steelers feierten mit dem 34:22 gegen die Colts ihren dritten Heimsieg der Saison.

Das Duell zwischen den Commanders und den Giants geht mit einem 27:27 in die Overtime.

Wir haben das erste Tie in dieser Saison: Weder die Commanders noch die Giants erzielten Punkte in der Overtime und somit endete die Partie mit einem 27:27. Ich weiß allerdings nicht wo die Gastgeber am Ende mit ihren Gedanken waren: Sie hatten den Ball, ließen die Uhr munter herunterlaufen, hatten einen Versuch und wollten dann die Uhr mit einem Timeout anhalten, hatten aber keines mehr. Du meine Güte…

Abseits davon:
Laut ESPN’s Adam Schefter traden die Cardinals Marvin Harrison Jr. zu den Texans!

Im sehr übersichtlichen späten Slot scorten die Broncos 13 Punkte im Schlussviertel und sorgten mit einem 23:17-Auswärtserfolg dafür, dass die Chargers auch nach fünf Partien sieglos bleiben, die Lions scorten beim 45:21-Sieg bei den Cardinals schon alleine im zweiten Viertel 24 Punkte und die Niners behielten in einem spannenden Duell bei den Seahawks nach einem späten 44-yd-FG von Eddy Pineiro zum 32:29 die Oberhand womit man auch nach fünf Partien ungeschlagen bleibt.

No Lamar Jackson, no problem? Na, nicht wirklich. Die Ravens mussten im Sunday Night Game erwartungsgemäß ohne ihren Starting-QB auskommen und das war ihnen streckenweise dann doch schon sehr anzumerken. Die zuletzt gut aufgelegten Falcons gaben ihr bestes um das Spiel eng zu gestalten, werden sich am Ende aber über zu viele Field Goals statt Ausflügen in die Redzone ärgern. Und natürlich über das Ende des letzten Viertels: Durch zwei Field Goals von Nick Folk führte man mit 2:31 Minuten auf der Uhr mit 23:15, die Ravens bekamen nochmal den Ball und retteten sich 40 Sekunden vor dem Ende mit einem 7-yd-TD-Pass von Tyler Huntley auf Devontez Walker inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion (Henry-Rush) und dem 23:23-Ausgleich in die Overtime. In dieser bekamen die Gäste aus Baltimore zuerst den Ball und scorten durch einen 1-yd-Rush-TD von Huntley. Und die Falcons? Sie mussten ohne ihren Starting-QB Michael Penix Jr. auskommen, der im letzten Drive der regulären Spielzeit einen harten Hit einstecken musste. Für ihn kam Neuzugang Tua Tagovailoa zu seinem Team-Debüt, produzierte allerdings mit der zweiten Aktion eine Interception, der Ball war weg und das Spiel verloren.

Es ist etwas schade, dass man solch ein Spiel zum Höhepunkt der Baseball-Saison ansetzt, aber man muss halt Prioritäten setzen und daher gab’s für mich hier nur eine Highlight-Fassung. Die Rams und die Bills lieferten sich einen aus neutraler Sicht keinesfalls hochklassigen, aber extrem unterhaltsamen Schlagabtausch. Kein Team konnte sich im Spielverlauf absetzen oder dominieren, stattdessen erlebten wir eine Schlussphase mit zwei späten Touchdowns, die bei einem 34:34-Gleichstand die Overtime erzwang. Und die ist schon alleine einen Blick wert: Die Bills bekommen den Ballbesitz und verlieren ihn schnell durch einen verlorenen Fumble, auf der Gegenseite kommen die Rams nicht in die Redzone, ihr 48-yd-FG-Versuch wird dann aber geblockt und somit bekommen die Bills eine zweite Chance und nutzen sie. Das 45-yd-FG von Tyler Bass bringt Buffalo den 37:34-Auswärtssieg.

Ergebnisse Week 5:
Tampa Bay Buccaneers @ Dallas Cowboys 24:16
Philadelphia Eagles vs Jacksonville Jaguars 17:19 (@ London)
Chicago Bears @ Green Bay Packers 7:31
Houston Texans @ Tennessee Titans 26:3
Cincinnati Bengals @ Miami Dolphins 31:24
Las Vegas Raiders @ New England Patriots 17:45
Minnesota Vikings @ New Orleans Saints 23:13
Cleveland Browns @ New York Jets 12:17
Indianapolis Colts @ Pittsburgh Steelers 22:34
New York Giants @ Washington Commanders 27:27 (OT)
Denver Broncos @ Los Angeles Chargers 23:17
Detroit Lions @ Arizona Cardinals 45:21
San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks 32:29
Baltimore Ravens @ Atlanta Falcons 30:23 (OT)
Buffalo Bills @ Los Angeles Rams 37:34 (OT)
Bye: Kansas City Chiefs, Carolina Panthers

Die Week 6 beginnt mit einem potenziell interessanten Thursday Night Game: Die daheim noch ungeschlagenen Broncos empfangen die Seahawks, die zuletzt bereits ihre zweite Saison-Niederlage hinnehmen mussten. Am Sonntagnachmittag geht’s dann mit dem dritten und letzten London-Spiel des Jahres weiter, wenn die Jags und die Texans in Wembley aufeinander treffen. Der frühe Slot bietet uns sieben Partien, u.a. stehen die Eagles gegen die Panthers unter Erfolgsdruck, die Ravens reisen zu den Browns und die Bears müssen die deutliche Pleite im Rivalry-Duell gegen die Packers nun bei den Falcons verarbeiten. Im späten Slot ist es mit drei Partien wieder sehr übersichtlich: Die noch ungeschlagenen Chiefs erwarten die noch sieglosen Chargers, die Bills sind bei den Raiders gefordert und die enttäuschend in die Saison gestarteten Rams (2-3) müssen nun gegen die Cardinals ran. Im Sunday Night Game stehen sich zwei große Franchises gegenüber: Die Packers wollen den Schwung aus dem erwähnten Sieg der letzten Woche mitnehmen, die Cowboys müssen alles daran setzen sich von der unnötigen Pleite gegen die Bucs zu rehabilitieren. Letzteres würden die Commanders nach dem bizarren Finish im letzten Spiel auch gern, aber das wird anspruchsvoll: Im Monday Night Game sind die Niners gegen Washington klar favorisiert. In der Bye-Week befinden sich die Bengals, Lions, Dolphins und Vikings.

Vorschau auf Week 6 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Seattle Seahawks [3-2] @ Denver Broncos [3-2]

NFL London Game - Sonntag, 15:30 Uhr:

Houston Texans [1-4] vs Jacksonville Jaguars [4-1] (@ London)

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Chicago Bears [3-2] @ Atlanta Falcons [2-3]
Baltimore Ravens [4-1] @ Cleveland Browns [3-2]
Tennessee Titans [0-5] @ Indianapolis Colts [2-3]
New York Jets [2-3] @ New England Patriots [3-2]
New Orleans Saints [1-4] @ New York Giants [3-1-1]
Carolina Panthers [2-2] @ Philadelphia Eagles [2-3]
Pittsburgh Steelers [3-2] @ Tampa Bay Buccaneers [1-4]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Arizona Cardinals [1-4] @ Los Angeles Rams [2-3]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Los Angeles Chargers [0-5] @ Kansas City Chiefs [5-0]
Buffalo Bills [4-1] @ Las Vegas Raiders [3-2]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Dallas Cowboys [2-3] @ Green Bay Packers [3-2]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Washington Commanders [1-3-1] @ San Francisco 49ers [5-0]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Do, 02:15 Uhr RTL/SKY Seattle Seahawks @ Denver Broncos
So, 15:30 Uhr RTL/SKY Houston Texans vs Jacksonville Jaguars (@ London)
So, 19:00 Uhr RTL Carolina Panthers @ Philadelphia Eagles
So, 19:00 Uhr RTL+ New Orleans Saints @ New York Giants
So, 19:00 Uhr SKY Baltimore Ravens @ Cleveland Browns
So, 19:00 Uhr SKY Deutsche Konferenz
So, 19:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 22:25 Uhr RTL Los Angeles Chargers @ Kansas City Chiefs
So, 22:25 Uhr SKY Buffalo Bills @ Las Vegas Raiders
Mo, 02:20 Uhr RTL/SKY Dallas Cowboys @ Green Bay Packers
Di, 02:15 Uhr RTL/SKY Washington Commanders @ San Francisco 49ers

Die Broncos hatten ein wirklich brutales Startprogramm in diese neue Saison, sind offensiv - nunja - nicht gerade erstklassig besetzt, vermissen defensiv verletzungsbedingt so einige Spieler und die Special Teams wackelten. Aber all dem steht ein Siegeswillen im Weg und der ermöglicht vieles - gerade wenn auch der Gegner alles andere als konstant ist und strauchelt. Die Seahawks gingen durch ein 55-yd-FG von Jason Myers im ersten Viertel mit 3:0 in Führung, die die Broncos noch vor der Halbzeit mit den Touchdowns von JK Dobbins (4-yd-Rush) und RJ Harvey (1-yd-Rush) aber in ein 14:3 drehte. Die Gäste aus Seattle fanden erst im Schlussviertel die Antworten: Erst verkürzte ein 1-yd-Rush-TD von George Holani inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion auf 11:14, mit drei Sekunden auf der Uhr gelang Myers mit einem 34-yd-FG der Ausgleich. Damit ging es wieder einmal in eine Overtime in der die Seahawks den Ball bekamen, ihn aber durch eine Interception noch in der eigenen Spielhälfte verloren. Denver ließ sich dann nicht lange bitten: Man brachte den Ball in FG-Reichweite, Wil Lutz trat zum Versuch aus 53yds Entfernung an und verwandelte. Denver schlägt Seattle mit 17:14 und steht mit drei Heimsiegen auf dem Konto nun bei 4-2 während die Seahawks auf einen 3-3-Record zurückfallen.

Im letzten London-Game dieser Saison bekamen die Zuschauer ein offensiv-freudiges Duell zwischen den Jags und den Texans zu sehen in dem beide Teams jeweils vier Touchdowns erzielten. Im gesamten Spielverlauf schafften es nur die Texans einmal ein Two-Possession-Game zu gestalten als sie mit einer 31:21-Führung ins Schlussviertel gingen, die dann durch die Jags per Touchdown und einem weiten 60-yd-FG von Cam Little mit 1:55 Minuten auf der Uhr noch ausgeglichen wurde. Die Jags schafften es hierbei erstens nicht einen Touchdown zu scoren und zweites genügend Zeit von der Uhr zu nehmen und dies nutzte Houston aus: Man spielte sich bis an die JAX 32 vor, sodass Ka’imi Fairbairn zu einem 49-yd-FG-Versuch antrat, den der Kicker verwandelte. Houston kommt durch das 34:31 gegen die Jags nach einem 0-4-Start nun zum zweiten Sieg in Folge, für die Jags endet derweil eine drei Spiele andauernde Siegesserie.

Bis auf die Partie zwischen den Bucs und den Steelers (befindet sich in der Overtime) sind alle Spiele des frühen Slots durch:

Caleb Williams (30-36, 305yds, TD) führte die Bears bei seinem Comeback zu einem 31:23-Sieg bei den Falcons, die Titans scorten 20 Punkte im Schlussviertel und sind nach einem 26:20 bei den Colts nicht länger sieglos, die Pats hatten mehr Mühe als erwartet bei ihrem 26:19-Heimsieg gegen die Jets, die Saints setzten sich mit 34:27 bei den Giants durch, die Eagles kassierten mit dem 14:25 gegen die Panthers ihre vierte Niederlage in Folge (längste Niederlagenserie seit fast sechs Jahren) und die Browns schlugen die erneut Jackson-losen Ravens mit 13:10 womit man auch das dritte Heimspiel der Saison gewann.

Und nun ist auch das Spiel in Tampa beendet: Die Bucs erzwangen zwar durch ein 53-yd-FG von Chase McLaughlin mit acht Sekunden auf der Uhr noch die Overtime in der dann aber die Steelers das bessere Ende fanden. Ein fast siebenminütiger Drive endete mit einem 6-yd-TD-Pass von Aaron Rodgers auf Germie Bernhard. Die Bucs kamen mit dem anschließenden Ballbesitz gerade so in die Hälfte der Steelers und scheiterten mit einem ausgespielten 4th & 8. Pittsburgh gewinnt mit 26:19 nach Overtime in Tampa und hält damit die Pace in der engen AFC North während die Bucs nun bei 1-4 stehen.

Der Blick in den späten Slot:
Cardinals @ Rams 6:3 (2nd, 10:25)
Chargers @ Chiefs 3:9 (1st, 1:33)
Bills @ Raiders 3:7 (2nd, 15:00)

Im späten Slot verloren die Rams durch sechs Field Goals nun auch noch mit 16:18 gegen die Cards und setzten damit ihren völligen Fehlstart in die neue Saison fort (nun ein 2-4-Record), die Chiefs feierten einen völlig ungefährdeten 22:6-Erfolg gegen die Chargers womit beide Startserien fortgesetzt werden (Kansas City nun 5-0, die Chargers 0-6) und die Raiders lieferten den Bills ein unerwartet hartes Matchup, das Buffalo am Ende knapp mit 33:30 für sich entscheiden konnte.

Das Sunday Night Game war alles, aber nicht spannend. Die Packers lagen nach den Touchdowns von Matthew Golden (9-yd-Pass von Jordan Love) und Love (1-yd-Rush) sowie einem 25-yd-FG von Trey Smack zur Halbzeit mit 17:0 gegen die Cowboys vorn. Die Gäste aus Dallas brachten sich zwar direkt mit dem ersten Drive in Hälfte zwei durch einen 1-yd-Rush-TD von Javonte Williams auf’s Scoreboard, Green Bay stellte mit zwei weiteren Field Goals von Smack (44yds, 29yds) aber beinahe den alten Abstand wieder her. Der 6-yd-TD-Pass von Dak Prescott auf Ryan Flournoy 44 Sekunden vor dem Ende war reine Ergebniskosmetik. Am Ende schlagen die Packers die Cowboys nur mit 23:13, mit ein wenig mehr Konzentration bei den eigenen Receivern (und gefühlt den Referees) hätte das Resultat deutlich höher ausfallen müssen.

Wie unverantwortlich kann ein Team sein? Die Antwort lautet ja. Bei Eagles-QB Jalen Hurts wurde am vorvergangenen Samstag ein Blutgerinnsel in der Wade festgestellt als das Team in London war um dort gegen die Jags anzutreten. Hurts hatte für die Diagnose ein Krankenhaus aufgesucht und dieses erst mitten in der Nacht wieder verlassen. Die Eagles schienen das Ganze aber zu ignorieren und setzen Hurts dennoch ein und das hat wie ESPN’s Adam Schefter berichtet wohl weitreichende Folgen. Die Ärzte haben nun gleich mehrere Blutgerinnsel innerhalb der Lunge festgestellt, diese sind demnach von den Beinen dorthin gewandert. Hurts muss sich nun einer dreimonatigen Behandlung mit Blutverdünnern unterziehen und wird den Eagles damit für den Rest der Saison fehlen. Und wer weiß inwiefern er danach noch spielen kann.

Im abschließenden Monday Night Game reichte den Niners ein früh aufgebauter 23:3-Vorsprung aus um ungeschlagen zu bleiben. Die Commanders kamen durch zwei Touchdowns zwar nochmal bis auf 17:23 heran, konnten dann aber von gleich zwei Three-and-Outs der Gastgeber nicht mehr profitieren. Die Niners bleiben durch den 23:17-Heimsieg auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen, Washington fällt auf einen 1-4-1-Record zurück, der in der insgesamt aber mies gestarteten NFC East absolut gar nichts ausagt.

Ergebnisse Week 6:
Seattle Seahawks @ Denver Broncos 14:17 (OT)
Houston Texans vs Jacksonville Jaguars 34:31 (@ London)
Chicago Bears @ Atlanta Falcons 31:23
Baltimore Ravens @ Cleveland Browns 10:13
Tennessee Titans @ Indianapolis Colts 26:20
New York Jets @ New England Patriots 19:26
New Orleans Saints @ New York Giants 34:27
Carolina Panthers @ Philadelphia Eagles 25:14
Pittsburgh Steelers @ Tampa Bay Buccaneers 26:19 (OT)
Arizona Cardinals @ Los Angeles Rams 18:16
Los Angeles Chargers @ Kansas City Chiefs 6:22
Buffalo Bills @ Las Vegas Raiders 33:30
Dallas Cowboys @ Green Bay Packers 13:23
Washington Commanders @ San Francisco 49ers 17:23
Bye: Cincinnati Bengals, Detroit Lions, Miami Dolphins, Minnesota Vikings

Das erste Drittel der Regular Season liegt schon wieder hinter uns, rein geht’s nun in die Week 7. Das Thursday Night Game könnte wieder eines von der attraktiveren Sorte sein, wenn Caleb Williams und die Bears gegen Drake Maye und die Pats antreten. Am Sonntagnachmittag geht der Blick dann wieder auf den alten Kontinent: In Paris haben die Steelers schon eine deutlichere Favoritenrolle im Duell gegen die Saints inne. Der frühe Slot liefert uns dann sieben Spiele, im Angebot sind u.a. die Auftritte der noch ungeschlagenen Niners bei den Falcons sowie der Vikings gegen die Colts sowie ein Matchup aus der engen AFC North zwischen den Ravens und den Bengals. Für den späten Slot bleiben wieder übersichtliche drei Partien übrig: Im Topspiel des Slots müssen die Packers bei den Lions ran, die Broncos sind bei den Cardinals gefordert und die mies gestarteten Rams stehen bei den Raiders unter Erfolgsdruck. Im Sunday Night Game bekommen es die kriselnden Seahawks (nur ein Sieg aus den letzten vier Partien) mit den bei 5-0 stehenden Chiefs zu tun, Krise ist dann auch das Stichwort einen Tag später, wenn die Eagles und die Cowboys im Monday Night Game diese Spielwoche abschließen. In der Bye-Week befinden sich die Bills, Chargers, Commanders und Jags.
Achtung: Durch die hierzulande erfolgte Umstellung auf die Winterzeit erfolgen die Kickoffs ab Sonntag eine Stunde früher als gewohnt. In Nordamerika folgt das Ganze erst eine Woche später.

Vorschau auf Week 7 (alle Zeiten MESZ/MEZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

New England Patriot [4-2] @ Chicago Bears [4-2]

NFL Paris Game - Sonntag, 14:30 Uhr:

Pittsburgh Steelers [4-2] vs New Orleans Saints [2-4] (@ Paris)

Game Day - Sonntag, 18:00 Uhr:

San Francisco 49ers [6-0] @ Atlanta Falcons [2-4]
Cleveland Browns [4-2] @ Tennessee Titans [1-5]
Indianapolis Colts [2-4] @ Minnesota Vikings [5-0]
Miami Dolphins [0-5] @ New York Jets [2-4]
Tampa Bay Buccaneers [1-5] @ Carolina Panthers [3-2]
Cincinnati Bengals [3-2] @ Baltimore Ravens [4-2]
New York Giants [3-2-1] @ Houston Texans [2-4]

Game Day - Sonntag, 21:05 Uhr:

Denver Broncos [4-2] @ Arizona Cardinals [2-4]

Game Day - Sonntag, 21:25 Uhr:

Green Bay Packers [4-2] @ Detroit Lions [3-2]
Los Angeles Rams [2-4] @ Las Vegas Raiders [3-3]

Sunday Night Game - Montag, 01:20 Uhr:

Kansas City Chiefs [5-0] @ Seattle Seahawks [3-3]

Monday Night Game - Dienstag, 01:15 Uhr:

Dallas Cowboys [2-4] @ Philadelphia Eagles [2-4]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ/MEZ):
Do, 02:15 Uhr RTL/SKY New England Patriots @ Chicago Bears
So, 14:30 Uhr RTL/SKY Pittsburgh Steelers vs New Orleans Saints (@ Paris)
So, 18:00 Uhr RTL Cincinnati Bengals @ Baltimore Ravens
So, 18:00 Uhr RTL+ Indianapolis Colts @ Minnesota Vikings
So, 18:00 Uhr SKY San Francisco 49ers @ Atlanta Falcons
So, 18:00 Uhr SKY Deutsche Konferenz
So, 18:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 21:25 Uhr RTL Green Bay Packers @ Detroit Lions
So, 21:25 Uhr SKY Los Angeles Rams @ Las Vegas Raiders
Mo, 01:20 Uhr RTL/SKY Kansas City Chiefs @ Seattle Seahawks
Di, 01:15 Uhr RTL/SKY Dallas Cowboys @ Philadelphia Eagles