National Football League (NFL)

Das Monday Night Game war eine klare Angelegenheit: Die Chiefs scorten in jedem Viertel einen Touchdown und schlugen die Broncos mit 31:10. Kansas City ging direkt im Opening Drive durch einen 15-yd-Rush-TD von Patrick Mahomes mit 7:0 in Führung, die die Broncos umgehend nach einem 19-yd-TD-Pass von Bo Nix auf Evan Engram ausgleichen konnten. Kurz vor der Halbzeit gingen die Chiefs durch einen 13-yd-TD-Pass von Mahomes auf Rashee Rice wieder in Führung, die direkt im ersten Drive der zweiten Hälfte mit einem 60-yd-Rush-TD von Kenneth Walker III auf 21:7 erhöht wurde. Nach den Field Goals von Wil Lutz (34yds) für die Broncos und Harrison Butker (28yds) für die Chiefs ging Kansas City mit einer 24:10-Führung in den Schlussabschnitt in dem Mahomes einen weiteren 2-yd-TD-Pass auf Walker III zum 31:10-Endstand warf. Mahomes wirkte bei seinem Comeback fit, Neuzugang Walker III unterstützte ihn dabei mit 173 Rush-yds. Auf der Gegenseite wirkte Denver verunsichert, ihr geholter Impact-Player Jaylen Waddle (ein catch für 2yds) war ein Sinnbild einer an diesem Tag sehr schwachen Offense.

Ergebnisse Week 1:
New England Patriots @ Seattle Seahawks 10:13
San Francisco 49ers vs Los Angeles Rams 27:7 (@ Melbourne)
Tampa Bay Buccaneers @ Cincinnati Bengals 27:33
New Orleans Saints @ Detroit Lions 30:31 (OT)
New York Jets @ Tennessee Titans 23:10
Baltimore Ravens @ Indianapolis Colts 41:23
Atlanta Falcons @ Pittsburgh Steelers 13:20
Chicago Bears @ Carolina Panthers 59:37
Cleveland Browns @ Jacksonville Jaguars 10:34
Buffalo Bills @ Houston Texans 36:31
Miami Dolphins @ Las Vegas Raiders 13:27
Green Bay Packers @ Minnesota Vikings 22:39
Washington Commanders @ Philadelphia Eagles 22:24
Arizona Cardinals @ Los Angeles Chargers 26:14
Dallas Cowboys @ New York Giants 20:28
Denver Broncos @ Kansas City Chiefs 10:31

Muss sagen der Saisonstart war wieder top, macht wieder richtig Laune. Freue mich im Oktober auf meinen Londontrip mit meinen Jungs. :blush:

Auf geht’s in die Week 2, diesmal mit den gewohnten Kickoff-Zeiten. Den Auftakt bildet das Thursday Night Game zwischen den Bills und den Lions. Im frühen Slot am Sonntag werden wir wieder acht Partien zu sehen bekommen, u.a. mit den Bears gegen die Vikings, den Ravens gegen die Saints sowie den Bengals bei den Texans. Der späte Slot bekommt ein Duell mehr als in der Vorwoche: Die Cowboys empfangen die Commanders, die Seahawks reisen zu den Cardinals, die Chargers treffen auf die Raiders, die Niners spielen in ihrem Home-Opener gegen die Dolphins und die Broncos müssen das MNG nun gegen die Jags verarbeiten. Im Sunday Night Game stehen sich die Chiefs und die Colts gegenüber, im Monday Night Game bekommen es die Rams nach der Auftaktniederlage in Melbourne nun im ersten Spiel vor eigenem Publikum mit den Giants zu tun.

Vorschau auf Week 2 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Detroit Lions [1-0] @ Buffalo Bills [1-0]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Carolina Panthers [0-1] @ Atlanta Falcons [0-1]
Minnesota Vikings [1-0] @ Chicago Bears [1-0]
Philadelphia Eagles [1-0] @ Tennessee Titans [0-1]
Pittsburgh Steelers [1-0] @ New England Patriots [0-1]
Green Bay Packers [0-1] @ New York Jets [1-0]
Cleveland Browns [0-1] @ Tampa Bay Buccaneers [0-1]
New Orleans Saints [0-1] @ Baltimore Ravens [1-0]
Cincinnati Bengals [1-0] @ Houston Texans [0-1]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Jacksonville Jaguars [1-0] @ Denver Broncos [0-1]
Las Vegas Raiders [1-0] @ Los Angeles Chargers [0-1]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Washington Commanders [0-1] @ Dallas Cowboys [0-1]
Seattle Seahawks [1-0] @ Arizona Cardinals [1-0]
Miami Dolphins [0-1] @ San Francisco 49ers [1-0]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Indianapolis Colts [0-1] @ Kansas City Chiefs [1-0]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

New York Giants [1-0] @ Los Angeles Rams [0-1]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Fr, 02:15 Uhr RTL/SKY Detroit Lions @ Buffalo Bills
So, 19:00 Uhr RTL Pittsburgh Steelers @ New England Patriots
So, 19:00 Uhr RTL+ Cincinnati Bengals @ Houston Texans
So, 19:00 Uhr SKY Philadelphia Eagles @ Tennessee Titans
So, 19:00 Uhr Nitro/SKY Deutsche Konferenz
So, 19:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 22:25 Uhr RTL Miami Dolphins @ San Francisco 49ers
So, 22:25 Uhr SKY Seattle Seahawks @ Arizona Cardinals
Mo, 02:20 Uhr RTL/SKY Indianapolis Colts @ Kansas City Chiefs
Di, 02:15 Uhr RTL/SKY New York Giants @ Los Angeles Rams

Im ersten Pflichtspiel im neuen Highmark Stadium fuhren die Bills angeführt von einem überragenden Josh Allen (20-31, 3 TD-Passes, 2 Rush-TD) einen 41:31-Heimerfolg gegen die Lions ein. Der Endstand sieht dabei aber spannender aus als es der Spielverlauf war: Buffalo lag nach den Touchdowns von Allen (1-yd-Rush), Joshua Palmer (43-yd-Pass von Allen), Dawson Knox (1-yd-Pass von Allen) und Dalton Kincaid (16-yd-Pass von Allen) schon zur Halbzeit mit 27:10 vorn, die Gäste aus Detroit scorten bis hierhin nur durch einen 11-yd-TD-Pass von Jared Goff auf Jahmyr Gibbs sowie ein 31-yd-FG von Jake Bates. Die Lions rückten zwar in Hälfte zwei durch die beiden Touchdowns von Amon-Ra St. Brown (2-yd-/27-yd-Passes von Goff) sowie Sam LaPorta (1-yd-Pass von Goff) dreimal bis auf zehn Punkte heran, aber die Bills verwalteten letztendlich ihren Vorsprung souverän. Mit den Touchdowns von Allen (2-yd-Rush) und James Cook III (1-yd-Rush) stellte man zweimal wieder auf einen Vorsprung von 17 Zählern und ließ den Heimsieg nie in Gefahr geraten.

Die Spiele des frühen Slots sind rum, es waren viele spannende Matches dabei, mehr dazu gleich:
Beginnen wir jedoch in Atlanta, wo die Falcons überhaupt kein Land gegen ihren Divisionsrivalen aus Carolina sahen. Vier Turnover und der neue Franchise QB Bryce Young (23/36;287 yds.;3TD;0INT) mit seinen insgesamt acht erfolgreichen Anspielstationen ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen und setzten zumindest divisionsintern ein Zeichen.
Bleiben wir in der NFC South und gehen zu den New Orleans Saints. Diesen gelang ein bemerkenswerter Upset in Baltimore. Nach einem zwischenzeitlichen 11 Punkte Rückstand kamen die Saints zurück und zitterten sich bei einem 3rd&Inches bzw. einem 4th&Inches mit noch 1:28 auf der Playclock zur ersten Führung insgesamt mit 22:17 und anschließendem PAT in die gegnerische Endzone → beides waren ganz knappe Entscheidungen, wobei jedes Mal der Call „stand“. Die Ravens bewegten in der verbleibenden Zeit ohne eigene Auszeit den Ball noch einmal schnell über das Feld, im letzten Spielzug verursachte QB Superstar Lamar Jackson (21/31;235 yds.;1TD;1INT) den ersten Turnover des Spiels und ließ New Orleans jubeln.
Noch einmal den Kopf aus der Schlinge zogen die Philadelphia Eagles, die beinahe im vorher artikulierten Trap Game unterlagen. Nach einem frühen 0:7 nach der ersten Interception von QB Jaylen Hurts (26/37;264 yds,:2TD/2INT) und einem daraus resultierendem Touchdown drehten die Eagles im 2. Viertel auf und ließen das vermeintliche Können aufblitzen, bevor sie wieder den uninspirierten Football spielten, der bereits gegen Ende der vergangenen Saison so viele Fans zweifeln ließen. 14 Sekunden vor Schluss beim 17:20 komplettierte Hurts einen Touchdown auf WR Darius Cooper (2 rec.;26yds), K Jake Elliot erhöhte per PAT zum 24:20 Endstand. RB Saquon Barkley verbrachte angeschlagen den Großteil des Spiels neben dem Feld, sollte jedoch nicht ernsthaft verletzt sein.
Ähnliches hoffen die Chicago Bears für ihren Quarterback Caleb Williams, der bem 3:9 gegen die Vikings verletzt vom Feld gefahren werden musste und mit den Tränen kämpfte. Hat der Madden Fluch wieder zugeschlagen?
Die Green Bay Packers können noch gewinnen, wenn auch erst nach Overtime mit 20:17 und bei den New York Jets. In einem Spiel mit 199:285 Yards Raumgewinn, insgesamt 290 Yards Strafen, die sich relativ ausgeglichen auf beide Franchises aufteilten und nur einem Turnover wurde der gordische Knoten zerschlagen.
Derzeit führen die Browns überraschend in Tampa Bay mit 23:19, wegen eines Unwetters ist die Partie kurz vor Schluss jedoch unterbrochen.

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In allen drei Spielen mit Kickoff um 22:35 Uhr gab es viele Punkte zu bestaunen, jedoch blieb die Spannung auf der Strecke. Die Favoriten 49ers (35:13 gegen Miami), Cowboys (37:20 gegen Washington) und Seahawks mit 31:7 @ Arizona dominierten ihre Gegner mehr oder weniger deutlich.
Anders sah es in der für mich natürlich interessanten AFC West aus:
Denver knüpfte zunächst offensiv an die harmlose Performance der Vorwoche an und ließ bei zwei Red Zone Aufenthalten Punkte liegen: Einmal gelang lediglich ein Fieldgoal, beim nächsten Anklopfen an die Endzone warf QB Bo Nix (22/31;288 yds.;1TD;1INT) den Ball mit Ansage zwar in die Endzone, jedoch auch in die Hände der Jaguars- Defense. Zur Pause stand es folgerichtig 3:10. Tief im 3. Viertel - Denver war weiterhin mit 7 Punkten in Rückstand kam der Gamechanger zu Gunsten des Heimteams: CB Riley Moss holte den einzigen Pick seines Teams an diesem Abend und anschließend kam die bisher bestenfalls solide Broncos Offense ins Rollen: Weite Pässe vor allem auf den Neuling WR Jaylen Waddle (8rec.; 138yds.; 0TD) führten bald darauf zum Ausgleich, wobei TE Nate Atkins (3rec; 32yds.; 1TD) und anschließend K Will Lutz (2/2FG; 2/2XP) ausglichen. Rooky RB Jonahan Coleman (10car; 39yds.;1TD) lief in der 2. Halbzeit ebenfalls heiß und in die Endzone. Durch de Leistungssteigerung ein insgesamt verdienter Sieg der Broncos.
Im Divisionsduell siegte der Außenseiter aus Las Vegas gegen die Chargers mit 26:14. Bei eigentlich ausgeglichenen Statistiken entschied der Gast den Turnoverbattle mit 3:1, wobei L.A. QB Justin Herbert (15/27; 192yds.;1TD;2INT) durchaus Anteil hatte.
Kansas City zitterte sich zu Hause zu einem 33:30 nach OT (6:3 in der OT!) gegen die Indianapolis Colts und weist weiterhin eine makellose Bilanz aus.

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Monday Night Football zwischen den beiden Traditionsfranchises der großen Metropolen war eine klare Sache für den Gastgeber. Sicherlich mitursächlich war das frühe Ausscheiden von Giants QB Jaxon Dart gleich im ersten Drive. Sein Ersatz, der ehemalige First Round Pick Jameis Winston (11/25; 111yds.; 0TD; 1INT), fand nie ins Spiel, wohingegen die Rams ihrerseits in jedem Viertel einen Touchdown scorten, ihr Gegenüber insgesamt nur zwei Fieldgoals. Immerhin soll es sich bei Dart ersten Diagnosen zufolge „nur“ um eine Innenbanddehnung handeln.
Herr im Ring waren wie bereits geschrieben die Mannen aus L.A., obwohl sie bei Turnovern am Ende bei 1:2 standen. QB Matthew Stafford (22/31; 327yds.; 4TD; 1INT) warf gut abgeschirmt durch seine O-Line immer wieder tiefe Bomben zu insgesamt neun Receivern, wobei heute WR Davante Adams alle überragte (8rec.; 195yds.; 2TD). Auch über den Boden kamen viele Yards für die Hausherren zustande, RB Kyren Williams (123car.; 85yds.) und RB Blake Corum (12 car.; 79yds) waren hierbei federführend. Eine der großen Geschichten des Abends warnatürlich das Comeback der Rams #99 DT Aaron Donald. Der dreimalige Defense Player of the Year mit seinen 35 Jahren war bereits wieder sehr präsent, in Spiel 1 nach seinem Comeback wurden für ihn 4 Tackles notiert.

Ergebnisse Week 2:
Detroit Lions @ Buffalo Bills 31:41
Carolina Panthers @ Atlanta Falcons 34:3
Minnesota Vikings @ Chicago Bears 9:3
Philadelphia Eagles @ Tennessee Titans 24:20
Pittsburgh Steelers @ New England Patriots 3:20
Green Bay Packers @ New York Jets 20:17 (OT)
Cleveland Browns @ Tampa Bay Buccaneers 23:19
New Orleans Saints @ Baltimore Ravens 24:17
Cincinnati Bengals @ Houston Texans 20:6
Jacksonville Jaguars @ Denver Broncos 13:20
Las Vegas Raiders @ Los Angeles Chargers 26:14
Washington Commanders @ Dallas Cowboys 20:37
Seattle Seahawks @ Arizona Cardinals 31:7
Miami Dolphins @ San Francisco 49ers 13:35
Indianapolis Colts @ Kansas City Chiefs 30:33 (OT)
New York Giants @ Los Angeles Rams 6:28

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Wie sehr sich erste Diagnosen doch täuschen können, übrigens in beide Richtungen, zeigen zwei prominente Fälle dieser Woche:
Beginnen wir mit Jaxson Dart von den New York Giants: Er wollte ursprünglich mit seiner am Montag erlittenen Verletzung das Spiel zu Ende spielen, das MRT ließ den Quarterback, die gesamte Franchise und seine Fans jedoch zusammenzucken: Das Kreuzband ist intakt, jedoch sind Innenband und Meniskus so sehr in Mitleidenschaft gezogen worden, dass eine OP nötig ist. Befürchtet wird sogar das Aus für die gesamte Saison.
Bei QB Caleb Williams und den Bears ahnte man wegen dessen Verletzung zunächst Schlimmes und gibt nun vorsichtig Entwarnung. Man sieht sich Woche für Woche den Gesundheitszustand des Spielers an, um dann über seinen Einsatz zu entscheiden. Auch hier wurde das MRT herangezogen - übrigens befindet sich dessen Vertreter, QB Tyson Bagent, seit der Niederlage gegen die Vikings im Concussion Protocol. Vielleicht startet am Wochenende der dritte Quarterback, ein alter Bekannter namens Case Keenum.

Redskins haben aber verloren!

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Wird wieder ne Saison zum vergessen für Washington, jetzt kommen die Seahawks in Week 3, da gibts sicher wieder auf die Nüsse. :neutral_face:

Woche 3 steht an, hier eine kurze Vorschau auf ausgewählte Spiele und die TV Coverage in Deutschland.
Heute Nacht kreuzen zwei Franchises ihre Klingen, die bisher kaum zufrieden mit ihrer bisherigen Saison sein dürften. Die gastgebenden, allerdings auch verletzungsgeplagten, Packers mühten sich vor Wochenfrist zu einem Overtimesieg bei den notorisch sieglosen Jets, während in Atlanta überhaupt nichts läuft - siehe beispielsweise die Demontage durch die Panthers am vergangenen Sonntag.
Die Buffalo Bills stehen bereits wieder für Spektakel und wollen auch das zweite Spiel im neuen Highmark Stadium siegreich gestalten. Die vor der Saison hoch eingeschätzten Los Angeles Chargers stehen nach der überraschenden Pleite in Las Vegas bereits unter Druck, gehen jedoch als Außenseiter in das Matchup.
Einen gewissen Erfolgsdruck wird man auch im AFC South Duell in Indianapolis spüren, sowohl die Colts als auch die Texans stehen bisher bei zwei Niederlagen.
Die Wiederauferstehung der Chiefs sollte sich bei den bisher schwachen Miami Dolphins fortführen, oder ist das Gebilde doch noch zu fragil? Das Hard Rock Stadium wird die angemessene Bühne bilden.
Wegen QB Jaxson Darts langfristigem Ausfall ist der Jammer bei den New York Giants groß - völlig zurecht. Außerdem meldet die Franchise weitere Verletzungen bei einigen Leistungsträgern. Können sie zumindest die Tennessee Titans in Schach halten oder bricht nach Woche 2 bereits alles in sich zusammen?
Das Spiel der Baltimore Ravens und der Dallas Cowboys ist schon wegen seines Austragungsortes spektakulär, findet die NFL doch Einzug im Maracana Stadion.
Die Los Angeles Rams als Topfavorit auf den Superbowl haben wieder ein Primetime Game vorgelegt bekommen, diesen Sonntag muss man zu den heimstarken Broncos nach Denver. Beide Franchise scheiterten Ende Januar erst im jeweiligen Championship Game ihrer Conference.
Den Abschluss bilden zwei Playoffteams der vergangenen Saison, wobei die Chicago Bears wie berichtet eine komplexe Quarterbacksituation haben.

Vorschau auf Week 3 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Atlanta Falcons [0-2] @ Green Bay Packers [1-1]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Los Angeles Chargers [0-2] @ Buffalo Bills [2-0]
Carolina Panthers [1-1] @ Cleveland Browns [1-1]
New York Jets [1-1] @ Detroit Lions [1-1]
Houston Texans [0-2] @ Indianapolis Colts [0-2]
New England Patriots [1-1] @ Jacksonville Jaguars [1-1]
Kansas City Chiefs [2-0] @ Miami Dolphins [0-2]
Tennessee Titans [0-2] @ New York Giants [1-1]
Cincinnati Bengals [2-0] @ Pittsburgh Steelers [1-1]
Seattle Seahawks [2-0] @ Washington Commanders [0-2]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Arizona Cardinals [1-1] @ San Francisco 49ers [2-0]
Minnesota Vikings [2-0] @ Tampa Bay Buccaneers [0-2]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Las Vegas Raiders [2-0] @ New Orleans Saints [1-1]
Baltimore Ravens [1-1] vs. Dallas Cowboys [1-1] International Game @ Rio de Janeiro

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Los Angeles Rams [1-1] @ Denver Broncos [1-1]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Philadelphia Eagles [2-0] @ Chicago Bears [1-1]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Fr, 02:15 Uhr RTL/SKY Atlanta Falcons @ Green Bay Packers
So, 19:00 Uhr RTL New England Patriots @ Jacksonville Jaguars
So, 19:00 Uhr RTL+ Kansas City Chiefs @ Miami Dolphins
So, 19:00 Uhr SKY Seattle Seahawks @ Washington Commanders
So, 19:00 Uhr Nitro/SKY Deutsche Konferenz
So, 19:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 22:05 Uhr RTL Arizona Cardinals @ San Francisco 49ers
So, 22:25 Uhr SKY Baltimore Ravens vs. Dallas Cowboys (aus Rio de Janeiro)
Mo, 02:20 Uhr RTL/SKY Los Angeles Rams @ Denver Broncos
Di, 02:15 Uhr RTL/SKY Philadelphia Eagles @ Chicago Bears

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Das ist die NFL. Da wirkte ein Team zwei Wochen lang nicht NFL tauglich und vernichtet eine Woche später die Green Bay Packers. Deren O-Line gleicht mittlerweile einem Torso und QB Jordan Love (28/53;312yds.;2TD;1INT) konnte dem Zuseher nur noch leidtun, so sehr wurde er über den Rasen gescheucht. Auf Unterstützung über den Boden (17 Yards) konnte sich der Gejagte auch überhaupt nicht verlassen, weshalb es ein langer Abend für ihn wurde. Ähnlich fatal wie die O-Line verkaufte sich die Defense, die sage und schreibe 242 Rushing Yards zuließ, die Verantwortlichen der Cheeseheads blieben ratlos zurück.
Beim Gegner ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, da QB Michel Penix Jr. (18/25;256yds.;1TD/1INT) bei seinem Comeback Sicherheit im Angriff verleiht - allerdings war vieles an den gewonnenen Punkten sowie Yards stark auf die genannten Defizite der personell stark dezimierten Packers zurückzuführen. RB Bijan Robinson (29car.;194yds.;2TD) sowie WR Drake London (9rec.;194yds.;0TD) polierten ihre Statistiken mit brutalen gewonnenen Yards auf, RB Brian Robinson Jr. und TE Austin Hooper sorgten für die weiteren Touchdowns der Mannen aus der Heimat des Coca Cola.

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Der Großteil der 3. Woche liegt nun bereits hinter uns, hier noch eine Zusammenfassung ausgewählter Spiele:
Fassungslos verließen die zahlreichen anwesenden Anhänger der New England Patriot das EverBank Stadium der Jaguars. Ihre Offense struggelte erneut und schoss sich mehrmals ins eigene Knie, häufig kurz bevor Punkte erzielt wurden. Ein verlorenes Fumble plus zwei Interceptions und ein verschossenes Fieldgoal hielten diese bei mauen sechs Pünktchen, wohingegen der New England Defense 35 Punkte eingeschenkt wurden. Viele Statistiken sprechen keine deutliche Sprache zugunsten der Jags, allerdings wurde vom Superbowlteilnehmer des Vorjahres kein Red Zone Aufenthalt in eigene Punkte umgewandelt, während die den Jaguars bei allen fünf Versuchen gelang. Gegen Ende des Spiels wurde New England QB Drake Maye (14/25;199yds.;0TD;2 INT) gebenched, diese ist noch nicht die Saison des vormaligen Kandidaten für den Liga MVP.
Bostons Divisionsrivale aus Buffalo bettelte mindestens drei Viertel lang um seine erste Niederlage gegen die sieglosen Los Angeles Chargers, vor allem indem sie fünf (!) Ballverluste produzierten und ihrerseits nur einen durch eine Interception gewannen. Genau diese durch S C.J. Gardner-Johnson dreht jedoch die Partie doch noch zugunsten der in seltenem grau angetretenen Buffalo Bills und ihre Weste ist auch nach drei Spielen noch weiß. Allerdings waren die Gastgeber bei diesem 24:16 Sieg weit von ihrer Form der ersten beiden Spielwochen entfernt.
Dank des gewonnen Turnoverbattles (3:0, jeder wurde mit 7 Punkten vergoldet) ließen die Washington Commanders aufhorchen. Trotz insgesamt 258:437 erzielter Yards strauchelte der amtierende Superbowlchampion bereits den ganzen Abend über bei der Hauptstadtfranchise. Den Todesstoß setzte LB Kain Medrano mit einem Pick six kurz vor Ende des Spiels, indem er QB Sam Darnolds (31/45;379yds.;4TD;2INT) zweite Interception nutzte und mit Ball lange 50 Yards in die gegnerische Endzone lief. Seattle konnte nur noch auf 31:33 verkürzen.
Der Fehlstart für die Houston Texans ist komplett, denn Divisionsrivale Indianapolis gewann das wichtige Duell dank eines Last-Minute-Fieldgoals durch den an diesem Abend fehlerfreien K Spencer Shrader (4/4FG;1/1PAT) mit 19:17 und beendete damit seine Sieglosserie von saisonübergreifenden neun Niederlagen ensuite.
Einen divisionsinternen Schlagabtausch lieferten sich mal wieder die Rivalen der Steelers und Bengals in der Steel City. Die viel und hart kritisierte Offense der Gastgeber zimmerte immerhin 30 Punkte aufs Scoreboard, ein erobertes Fumble 0:44 vor dem Ende beendete alle Hoffnungen der Mannen aus Cincinnatti, nach einem 30:27 stehen beide bei 2:1 Siegen. Wie immer war es ein erbitterter Fight zwischen beiden Franchises.
Sunday Night Football präsentierte uns erneut die beiden Gesichter der Denver Broncos, die die Los Angeles Rams zu Gast hatten. Nach 30 Minuten stand es 0:16, aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen, zumindest nicht in Mile High. Natürlich dominierten die Rams die Statistik der gewonnenen Yards (482:257), selbstverständlich konnte der amtierende Liga MVP QB Matthew Stafford (30/55;390yds.;2TD;2INT) seine Offense trotz gutem Passrushs der Heimischen immer wieder mit sehendwerten Pässen in Richtung Broncos Endzone bewegen, jedoch steht in der Klammer hinter Staffords Namen eben auch ganz hinten „2INT“). Genau diese Zahl drehte spät im 4. Viertel das gesamte Match, zunächst gelang S Talanoa Hufanga (5tck;1sack;2INT) ein Pick six zur Führung, die zweite bedeutete das endgültige Ende aller Träume des Kalifornier, indem er Staffords letzten Pass bei einer 30:26 Führung der Broncos in der eigenen Endzone abfing.

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So kann man sich täuschen :smile: Herzlichen Glückwunsch zu einem hart erkämpften Heimsieg!!!

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Manches kann man sich nur schwer erklären, aber Monday Night Football bescherte uns den nächsten Überraschungscoup, obwohl die Ausgangssituation für den Gastgeber sehr bescheiden war. Die ersten beiden Quarterbacks der Chicago Bears fielen bekanntlich aus, um dem Veteran QB Case Keanum (24/34;247yds.;2TD;0INT) seinen ersten Einsatz als Starter nach über drei Jahren zu ermöglichen. Man sah ihm von Beginn an seine lange Abstinenz nicht an, agierte er doch unglaublich umsichtig und war sehr gut auf die Eagles Defense eingestellt, die einfach keinen Zugriff bekommen hat. Keenum endete bei einm Quarterback rating von 110,8! Am Ende stellt man mit Erstaunen fest, dass Chicago ihren Gegner auf allen drei Ebenen dominierte - Philadelphias Offense wirkte mal wieder sehr ideenlos und hätte meines Erachtens mehr auf das Laufspiel unter RB Saquon Barkley (15car.;82yds;0TD) setzen sollen, was nicht nur mich Woche für Woche verwundert. Im 2. Viertel kam es für die Philadelphia Eagles knüppeldick, denn QB Jaylen Hurts (16/25;153yds.;0TD;1INT) wurde von Bears LB D’Marco Jackson außerhalb des Feldes mit einem dirty play gezwungen, nach kurzer Behandlung den nächsten Spielzug von außen zuzusehen. Sein Vertreter QB Andy Dalton (0/1;0yds.;0TD/1INT) warf seinen einzigen Pass des Abends in die Hände der Gegner.

Ergebnisse von Week 3:
Atlanta Falcons @ Green Bay Packers 35:14
Los Angeles Chargers @ Buffalo Bills 16:24
Carolina Panthers @ Cleveland Browns 18:21
New York Jets @ Detroit Lions 24:31
Houston Texans @ Indianapolis Colts 17:19
New England Patriots @ Jacksonville Jaguars 6:35
Kansas City Chiefs @ Miami Dolphins 24:10
Tennessee Titans @ New York Giants 7:12
Cincinnati Bengals @ Pittsburgh Steelers 27:30
Seattle Seahawks @ Washington Commanders 31:33
Arizona Cardinals @ San Francisco 49ers 30:36
Minnesota Vikings @ Tampa Bay Buccaneers 23:16
Las Vegas Raiders @ New Orleans Saints 35:27
Baltimore Ravens vs. Dallas Cowboys in Rio de Janeiro 34:31
Los Angeles Rams @ Denver Broncos 26:30
Philadelphia Eagles @ Chicago Bears 7:27

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Zumindest für uns Football Fans beginnt heute Nacht bereits das (NFL) Wochenende und läutet Week 4 ein:
Pittsburgh konnte sich am vergangenen Sonntag in einem hitzigen Duell gegen die Bengals behaupten, ähnliches gelang dem Donnerstagsgegner aus Cleveland. Da beide bei einer 2:1 Bilanz stehen, wird sich der Sieger zunächst einmal einen kleinen Vorsprung in der Tabelle der AFC North erarbeiten. Auch heute Nacht ist wieder mit intensivem Football zu rechnen wie eigentlich immer, wenn diese beiden Franchises aufeinandertreffen.
Der Sonntag beginnt für NFL Fans früher, denn das erste von insgesamt drei London Game steht an. Beide fliegen mit einer breiten Brust nach London, denn Indianapolis’ Sieg gegen Houston und dem damit verbundenen Ende einer langen Sieglosserie setzen die Jungs aus der Landeshauptstadt einen Upset im Duell gegen den amtierenden Superbowlsieger entgegen. Es wird sich zeigen, wer weiterhin auf der Erfolgswelle reitet. Die Colts zeigten vergangenes Jahr in Berlin, dass sie international games gewinnen können, damals in Overtime gegen Atlanta. Auf ein Neues?!
In der AFC East können die Buffalo Bills in ihrem nächsten Heimspiel bereits einen großen Abstand zwischen sich und den amtierenden Divisionssieger legen (dann 4:0 vs. 1:3 Siege). Beide Franchises fielen zuletzt durch viele Turnover auf, Buffalo konnte dieses Defizit vor Wochenfrist jedoch noch ausmerzen, während in Foxborough ein klein wenig Ratlosigkeit herrschaft, auch aufgrund der aktuellen Verletzungsmisere.
Im Battle of Texas geht es für die Houston Texans zu Hause schon um viel, steht man doch bei einer 0:3 Bilanz und möchte nicht erneut zu Saisonbeginn einen uneinholbaren Rückstand zu der Konkurrenz aufbauen. Vergangene Saison wurden nach einem Fehlstart mit einer langen Siegesserie noch die Playoffs erreicht, aber eine vierte Niederlage am Stück würde dieses Ziel weiter erschweren. Dallas trauert noch der unnötigen Niederlage zur Vorwoche in Rio de Janeiro nach und will eine ausgeglichene Bilanz erarbeiten.
Spannend wird zu sehen sein, wie sich die Los Angeles Rams nach ihrem mäßigen Saisonstart in Philadelphia präsentieren werden. Jedoch auch dort steckt man in der Krise (trotz einer 2:1 Bilanz), vor allem, weil die Offensive ihre PS einfach nicht mehr auf die Straße bringt. Die Nichtleistung der Vorwoche auf beiden Seiten des Balles war für die Eagles Franchise grausam!
Im AFC West Duell in Las Vegas gegen Kansas City geht es zunächst einmal um die Divisionsführung - stehen beide aktuell bei 3:0 Siegen. Einerseits zeigt das, dass die Chiefs nach der Vorjahresenttäuschung noch nicht abgeschrieben werden dürfen, andererseits hat damit bei den Raiders wohl kaum jemand gerechnet. Nun ein richtiger Gradmesserdafür, ob man bereits im (oberen) Mittelfeld der Liga angekommen ist.
Parallel dazu müssen die Denver Broncos endlich zum Kickoff konzentriert das Feld betreten und durchziehen, ansonsten wird man bei den niederlagenlosen 49ers nicht viel holen können. Gerade das Laufspiel der Heimmannschaft könnte die Broncos zerlegen.
Die Woche beenden die Teams aus New Orleans sowie Atlanta, eine Rivalität lässt auch hier großen Einsatz von beiden Seiten erwarten.

Vorschau auf Week 4 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Pittsburgh Steelers [2-1] @ Cleveland Browns [2-1]

Game Day - Sonntag, 15:30 Uhr:

Indianapolis Colts [1-2] vs. Washington Commanders [1-2] @ Tottenham Hotspur Stadium

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Tennessee Titans [0-3] @ Baltimore Ravens [2-1]
New England Patriots [1-2] @ Buffalo Bills [3-0]
New York Jets [1-2] @ Chicago Bears [2-1]
Jacksonville Jaguars [2-1] @ Cincinnati Bengals [2-1]
Dallas Cowboys [1-2] @ Houston Texans [0-3]
Arizona Cardinals [1-2] @ New York Giants [2-1]
Los Angeles Rams [1-2] @ Philadelphia Eagles [2-1]
Green Bay Packers [1-2] @ Tampa Bay Buccaneers [0-3]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Miami Dolphins [0-3] @ Minnesota Vikings [3-0]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Kansas City Chiefs [3-0] @ Las Vegas Raiders [3-0]
San Diego Chargers [0-3] @ Seattle Seahawks [2-1]

Denver Broncos [2-1] @ San Francisco 49ers [3-0]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Detroit Lions [2-1] @ Carolina Panthers [1-2]

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Atlanta Falcons [1-2] @ New Orleans Saints [1-2]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Achtung: Wegen des Nations League Spiels Griechenland gegen Deutschland ergeben sich hierbei Änderungen am Sonntag, dort springt NITRO für RTL ein und übernimmt das 19:00 Uhr, sowie das 22:25 Uhr Spiel. Ab ca. 23:30 Uhr steigt auch RTL wie gewphnt in den NFL Sonntag ein.
Fr, 02:15 Uhr RTL/SKY Pittsburgh Steelers @ Cleveland Browns
So, 15:30 Uhr RTL/SKY Indianapolis Colts @ Washington Commanders (aus Tottenham)
So, 19:00 Uhr NITRO Los Angeles Rams @ Philadelphia Eagles
So, 19:00 Uhr RTL+ Dallas Cowboys @ Houston Texans
So, 19:00 Uhr SKY New England Patriots @ Buffalo Bills
So, 19:00 Uhr SKY Deutsche Konferenz
So, 19:00 Uhr SKY NFL RedZone
So, 22:25 Uhr NITRO Kansas City Chiefs @ Las Vegas Raiders
So, 22:25 Uhr SKY Denver Broncos @ San Francisco 49ers
Mo, 02:20 Uhr RTL/SKY Detroit Lions @ Carolina Panthers
Di, 02:15 Uhr RTL/SKY Atlanta Falcons @ New Orleans Saints

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Es war ein bis zum Schluss offenes Match heute Nacht und ein Stück weit ein zähes, aber erbittertes Ringen zweier Mannschaften, die aktuell nicht zu den Topteams der Liga gehören. Zehn Sekunden vor Ablauf der Uhr traf K Andre Szmyt (2/2FG;3/3PAT) das entscheidende Fieldgoal aus 56 Yards zum 27:24 und ließ das Huntington Bank Field beben. Die Steelers hatten sogar noch einmal eine Chance, allerdings pflückte S Grant Delpit anschließend eine Interception von QB Aaron Rodgers (22/40;299yds.;3TD;2INT) herunter und beendete deren letzten Hoffnungsschimmer, nun standen alle Kopf. Hinterher könnte man fragen, weshalb die Steelers an der eigenen 35 Yard Line diese tiefe Bombe warfen, denn in Fieldgoalreichweite wären sie mit einem weniger risikobehafteten 25 oder 30 Yard Spielzug gewesen und hätten die Chance auf die Overtime gewahrt. Rogers litt auch heute Nacht unter einer wenig sattelfesten O-Line. Im Gedächtnis bleiben sicherlich das 2. Viertel mit 21 Punkten für die Jungs aus Ohio, deren Tabellenführung mit 3:1 Siegen in der AFC North und dass die wenig erfolgreiche Franchise ihren 8. Sieg am Stück an einem Donnerstagabend erzielen konnte.

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Das ist wirklich eine großartige Coverage von dir, @O.Schmid! :+1:

Das ist echt eine unschöne Season für die Dolphins. Ja, man ist komplett im Rebuild und eine annäherungsweise ausgeglichene Bilanz wäre utopisch, aber der Strength of Schedule ist irrsinnig (alle bisherigen Gegner dieser Saison stehen bei 3-0, inklusive den Vikings) und ohne Achane (Kreuzband, Saisonaus) wird es nochmal eine Schippe schwieriger überhaupt an einen Sieg glauben zu können (sind da überhaupt noch RBs im Roster?). Traurig, aber wahr: Als Dolphins-Anhänger sollte man die Samstage sinnvoll nutzen und in die NCAA blicken - mit Arch Manning (ja, natürlich aus bekannter Familie), Trinidad Chambliss und Darian Mensah gibt’s mindestens drei hochkarätige QBs (plus Dante Moore, der sich aber schwer verletzte) um die man was aufbauen könnte.

Aber reden wir lieber über das Aktuelle:
Der Hype um die NFL in London hat scheinbar erstmals eine Grenze gefunden. Das - bei allem Respekt vor den Franchises - nicht gerade hochattraktive Duell zwischen den Commanders und den Colts hat Probleme ausverkauft zu werden (es drohe sogar eine Zahl von unter 60.000 Zuschauern), sodass sich die NFL zu einem sehr ungewöhnlichen Schritt gezwungen fühlte: Man senkte jetzt schon zum zweiten Mal die Ticket-Preise erheblich (bei der AP wird ein Beispiel in einer höheren Kategorie von ursprünglichen $245 über $152 auf nun $105 genannt) - so wie bei keinem anderen International Game in dieser Season.

Und noch etwas von der anderen Seite:
CBS bestätigte in dieser Woche, dass man sich „in beidseitigem Einvernehmen“ von Tony Romo getrennt hat. Der ehemalige QB kommentierte in dieser Saison noch kein Spiel nachdem er im Sommer unter Alkoholeinfluss am Steuer eines Autos erwischt wurde. CBS besetzt den Spot neben Jim Nantz seit Saisonbeginn mit JJ Watt.

Und zur Coverage hierzulande:
Bei den Field Reportern werden zwei Namen heute auffallen: In London geht Gregor Teicher auf Stimmenfang und damit erstmals einer aus der Sky-Crew (oder für die Älteren unter uns: Ja, das ist der Gregor von NBC Giga. :wink:). Kommentieren wird Christoph Stadtler, der heute einen längeren Arbeitstag vor sich hat (zusammen mit Kasim Edebali das London-Game, in der Nacht dann den SNF mit Mona Stevens - er wird also nicht vor Ort sein). Der zweite Name ist dann schon bekannter: Kein geringerer als Jakob Johnson - in der letzten Saison noch in der NFL aktiv - wird heute in Las Vegas als Field Reporter eingesetzt, im weiteren Saisonverlauf soll er auch als Experte Spiele bei RTL/Sky begleiten.

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Herzlichen Dank @timo für Deine lieben Worte. Sobald ich die NFL übernehme, merke ich immer, wie viel Zeit Du Woche für Woche aufwendest. Herzlichen Dank dafür und auch, dass Du den MLB Thread aktualisiert hast. Gerne werde ich Dich während Deines Urlaubs wieder vertreten, wenn gewünscht.

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Deine Berichterstattung ist nochmal um ein Vielfaches ausführlicher, von daher wäre ich denke ich nicht der Einzige hier, der sich das wünschen würde. :grinning_face:

btw: Jonathan Taylor gerade mit seinem zweiten Rush-TD für die Colts. Indy liegt früh im dritten Viertel mit 17:6 gegen die Commanders vorn. Washington-QB Mariota ist mit einer Knie-Verletzung raus, für ihn übernimmt jetzt Athan Kaliakmanis - ein in der siebten Runde gedrafteter Rookie (Rutgers).