Feinstaub Thread

Und du glaubst das der neu gepflanzte Baum ein Jahr später wieder gefällt wird oder wie stellst du dir das “nicht funktionierende” nachwuchsproblem vor?

Kann man die Klima Diskussionen nicht in nen extra thread verlagern?

Hast recht, daher nur noch eine Antwort zu dem Thema:

@Jogom Was meinst du, wie lange der Baum gebraucht hat das CO2 zu binden, welches binnen weniger Stunden im Kamin freigesetzt wird?

Im übrigen mag ich beim Kamin sowohl die Art der Wärme, die Optik und sogar den Geruch, hab daheim eine Feuerschale. Deswegen muss man aber die Fakten nicht ausblenden.

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So lange wie er gelebt hat.

Dennoch gehört zu einer korrekten Rechnung mehr als ein Baum.

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Ich meine ja auch das wir alle in irgendeiner Weite zum Klima beitragen. Die Fakten sind bekannt und wenn ich als Dieselfahrer anfange den @Coach1977 oder @Kali89 zu verurteilen, weil sie sich mal den Kamin anmachen, wäre das der blanke Hohn. Feinstaub kann krank machen, ob der aus meinem Auspuff oder aus nem Kamin kommt ist da völlig unwichtig.

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Zumindest hier wurde bisher niemand verurteilt. Es ging nur darum, dass das verbrennen von Holz schlecht für die Umwelt ist, weil der CO2 Ausstoß sehr hoch ist.

Das ist ja ein häufiger Reflex: jemand sagt, dass das, was ich tue, schlecht ist. Dann muss er mich doof finden. Und dagegen verteidige ich mich. Ist aber völlig unnötig, weil es keine Kritik an der Person war.

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Das war auf mich selbst bezogen.

Welche Heizung hat denn eine bessere CO2 Bilanz?

Wenn ich auf Dauer eine Heizung betreiben möchte, braucht man, sage ich einfach mal so, einen Speicher von 100 Bäumen.

Einer davon wird im Jahr benötigt, 99 bleiben stehen und ein neuer wird gepflanzt.

In 100Jahren ist der CO 2 Speicher genauso groß wie heute. Jede andere Heizung schafft das nicht auszugleichen einschließlich einer Wärmepumpe die mit dem deutschen Strommix stand 20. Oktober 2025 betrieben wird.

Und bitte nicht glauben das, das CO 2 ansonsten ewig gespeichert wird. Ein Baum der verrottet gibt das auch wieder ab.

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Ich habe nirgends einen Vergleich aufgemacht. Deine Frage hat doch gar nichts mit meinem Post zu tun.

Naja, du sprichst den hohen CO 2 Ausstoß an.

Grundsätzlich ist das ja richtig. Nur wird der in dem System nunmal auch wieder gespeichert.

Das ist bei keinem anderen der Fall.

OK hat ja schon einer geschrieben bei Öl und auch Gas auch nur eine Frage der Zeit.

Ob der Wheily wohl weiß wie lange das da dauert?

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Es ist doch ein Fakt, dass beim Verbrennen von Holz CO2 sofort ausgestoßen wird. Ich verstehe nicht, warum da herum diskutieren muss bzw. welches Ziel verfolgt wird. Also von was soll ich überzeugt werden, was ich vorher bestritten habe? Da gibt es nämlich nichts. Es wurde hier klar bestritten, dass es schlecht ist, Holz zu verbrennen, weil es eine 0 Bilanz ergibt. Dabei wurde aber der Zeitfaktor nicht beachtet und darum ging es mir.

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Die CO2-Bilanz ist sogar noch besser einzuordnen. Zumindest, wenn es sich um inländisches Holz handelt, was aber wohl im Normalfall gegeben ist.

Es gibt 2 Arten der Holzwirtschaft. Im Normalfall (in den Forsten) werden einzelne Bäume aus einem Wald geschlagen. In diesem Fall schafft die Fällung eines Baums Platz (und Licht) in einem Wald, welcher sofort dazu führt, dass die Bäume rundum oder auch die jungen Bäume auf dem Waldboden dieses Licht und den Platz nutzen um weiter zu wachsen. Wäre der Baum nicht gefällt worden, dann gäbe es diese Expansionsmöglichkeiten nicht.
Nun mag man ja weiter argumentieren, dass zum Zeitpunkt der Baumfällung der Baum noch nicht „ersetzt“ ist. Muß ja auch nicht. Denn der geschlagene Baum muß erst 1 bis 2 Jahre lagern, bevor er verheizt werden darf. Während dieser Lagerung wächst aber „genug“ Wald durch die verbesserte Lichtsituation nach.
Die riesigen Mengen von gelagertem Heizholz in Forstbetrieben und Privatgärten binden CO2, was nicht der Fall wäre, wenn die Nachnutzung als Heizholz nicht gegeben wäre. Niemand würdde sich Holz in der Menge in den Garten legen „so zum Spass“.
Man kann also durchaus davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt des Heizens mit Holz, dieses Holz (in Summe) schon wieder nachgewachsen ist und nicht erst lange Zeit später.

Bei der zweiten Methode der Waldwirtschaft „Anlegen eines Waldes mit Komplettrodung später“ ist dieser Nachweis nicht so schlüssig wie bei der traditionellen Methode, aber da es sich dabei um schnell wachsende Baumarten handelt, ist (wenn überhaupt) da der CO2-Gap nicht sehr groß.

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Schön zurecht gebogen. Dann macht es trotzdem mehr Sinn, das Holz lieber als Baumaterial zu verwenden oder für Möbel oder für Deko etc.! Dann bleibt das CO2 gebunden.

Der Faktor, der in den Beiträgen hier keine Rolle spielt ist die Nachhaltigkeit. Es geht darum welche Bäume gefällt werden und wie mit dem Wald umgegangen wird. Im Idealfall gibt es Mischwälder mit verschiedenen Altersstufen um die weit verbreiteten Kahlschläge zu vermeiden durch die quasi bei Null angefangen wird (oder eben auch nicht). Dazu spielt natürlich auch die Sinnhaftigkeit der Nutzung einer Rolle: Wer das Holz aus Spaß im Sommer in einer Feuerschale verbrennt braucht nicht anzufangen Autofahr-Verbote zu fordern. Es ist so wie mit vielem in dieser Zeit: In den letzten Jahren (Jahrzehnten) lebte man im Luxus, weil man scheinbar grenzenlos auf alles zurückgreifen konnte. Dass sich einige Menschen da nicht zurücknehmen wollen, weil es für sie selbst wie eine Verschlechterung (oder eine Einschränkung) eingestuft wird gehen die Meinungen auseinander. Schwarz und Weiß, nichts dazwischen. Das ist das große gesellschaftliche Problem in der heutigen Zeit.

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Du bist so ein Schwarz-Weiß Mensch. 100% oder 0%.
Es ging darum ob Heizholz Klimaneutral ist oder nicht. Das ist es.

Dass man zusätzlich noch Holz als Baumaterial verwenden kann oder Spielzeuge draus basteln kann ist heute schon so und wird auch gemacht.

Kannst Du Dir eigentlich selbst noch in die Augen schauen vorm Spiegel?

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Ich sage es ist eigentlich egal wie hoch der Ausstoß ist weil es ja wieder gebunden wird.

Wenn also zusätzliches CO2 in der Atmosphäre vermieden werden soll, gibt es eigentlich nichts besseres als mit Holz zu heizen.

Nichts desto trotz würde ich gerne mal die Rechnung vom Wheily sehen der glaubt mit Öl ein ähnliches Ergebnis zu erzielen.

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Wärmepumpe, Solarthermie sind natürlich die besseren Alternativen und auch lokal CO2 neutral.

Meine neue Gas Hybrid Therme läuft einwandfrei bin sehr zufrieden und ist vorbereitet für die Wärmepumpenmöglichkeit. Wurde am Wochenede fachgerecht eingebaut. Mal sehen was in den nächsten Jahren noch alles passiert auf dem Markt in diese Richtung! Und der Kamin burned auch immer noch ab und an in der Übergangszeit sehr schön und angenehm warm. Dazu wird damit dann abends der Tee warm gehalten.

Viel schlimmer als Feinstaub empfinde ich mitunter so eine Art geistiger Umweltverschmutzung.

Die ist gesundheitsschädlicher als die meisten Umwelteinflüsse, die sich in den letzten Jahrzehnten eh gebessert haben.

Wo wir Grade bei Informieren sind, wie genau bekommt man nun mit Öl eine vergleichbare CO2 Bilanz wie mit Holz?