Eispiraten gehen auf Einkaufstour und bleiben sich treu
Die Eispiraten Crimmitschau reagierten gestern abend durch die Verletzungsserie im Team nochmals auf den Transfermarkt, blieben sich aber dabei einer Linie treu. Die großen Namen blieben aus .
Vom schweizerischen Zweitligaclub EHC Chur leihen die Eispiraten den Verteidiger Finn Fuchs bis Saisonende aus. Fuchs besitzt außer der schweizer auch die deutsche Staatsbürgerschaft, so das die letzte Lizenz die man vergeben dürfte, frei blieb.
Kurz danach wurde bekannt, das die Eispiraten noch einen Stürmer verpflichteten. Viele Namen kusierten danach durch das Internet, doch von den wurde es wieder keiner. Vom SC Riessersee (Oberliga Süd) wechselt der erst 21-jährige Leon Neiger in den Sahnpark. Neiger galt in der Oberliga Süd als Newcomer der Saison, was er eigentlich ganz eindrucksvoll mit 14 Treffern und 17 Assists in 51 Spielen unter Beweis stellte.
Nun will Neiger in Crimmitschau den nächsten Karierreschritt wagen und einigte sich mit den Eispiraten auch gleich auf einen Vertrag für die kommende Saison.
Eispiraten sichern sich zwei Spieltage vor Ende „quasi“ den Klassenerhalt
Nachdem die Eispiraten Crimmitschau selbst ihr Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden am zeitigen Abend mit 5:2 (0:0, 1:1, 4:1) gewannen, verlor Freiburg das „Abendspiel“ so eben mit 1:3 gegen Ravensburg. Damit haben die Eispiraten zwar nur 6 Punkte Vorsprung vor den Breisgauern, müssten aber zudem eine um 28 Tore bessere Tordiffernz in diesen zwei Spielen verspielen. Da dieses quasi selbst im Eishockey nur noch theoretischer Natur ist, sollte die sportliche Qualifikation für die DEL2 Saison 2026/2027 in trockenen Tüchern sein.
Der kanadische Stürmer Benjamin Corbeil kommt aus der ersten österreichischen Liga (Innsbrucker Haie) an die Pleiße und soll nun bei den Eispiraten sein Können unter Bei den Eispiraten ist Corbeil die sechste lizenzierte Kontigentstelle, die man über ein Spieljahr in der DEL2 vergeben darf. Um Punkt Mitternacht schließt dann auch das Transferfenster in der DEL2.
30 Jahre „Ost“ gegen „West“ - und doch feiert das Sachsenderby eine Premiere
Am 24.09.1996 kam es zum ersten Mal nach den Verbot Crimmitschau´s 1970 zum ersten Pflichtspielduell der Neuzeit zwischen beiden. In beiden Fanlagern sieht man dieses Duell als das „wahre“ Sachsenduell an. Das damalige 2:2 sollte auch das einzige Remis beider bleiben, denn in den kommenden 107 Spielen gab es immer einen Sieger.
Weißwasser entwickelte sich bis zum heutigen Tag so zu den Pflichtspielgegner der die meisten Spiele gegen den ETC/ die Eispiraten bestritt. Mittlerweile ist die Statistik fast ausgeglichen (54:53 Siege bei jenen einen Remis) zu Gunsten der Lausitzer. Diese Saison wurden alle Spiele von der Heimmannschaft gewonnen, was die Lausitzer in dieser Best off Three Serie nicht nur etwas zum Favoriten macht (das notwendige 3. Spiel würde in Weißwasser sein).
Aproppo Best off Serien zwischen beiden. Ja die sucht man tatsächlich bei so vielen Duellen gegeneinander - noch vergeblich.
Wie es bei beiden Fanlagern kribbelt zeigt der Vorverkauf auf die beiden feststehenden Spiele. Die Lausitzer Füchse hatten das erste Spiel morgen quasi nach zwei Stunden mit 3000 ausverkauft, in Crimmitschau begann man gestern auch mit den Vorverkauf für Freitag. Und bei diesen zeichnet sich wohl derzeit auch um die 5.000 erwartete Zuschauer ab. Der Sahnpark wäre mit 5.122 Zuschauern ausverkauft. Das letzte Mal war dieses beim Weihnachtsduell beider in dieser Saison der Fall.
Eispiraten verlängern mit Dylan Wruck und Mirko Sacher
Die Eispiraten Crimmitschau vermeldeten am Freitag zur Abschlussveranstaltung mit den Sponsoren und Dauerkarteninhabern im Hotel Meerane die ersten Vertragsverlängerungen. So bleiben der Verteidiger Mirko Sacher und Stürmer Dylan Wruck ein weiteres Jahr im Sahnpark.
Abschied von Mackin und Kreutzer
Die Spieler Corey Mackin und Gregory Kreutzer werden die Eispiraten hingegen verlassen und zwei schmerzliche Lücken reißen. Goldhelm Mackin wird schon seit Januar mit der Düsseldorfer EG in Verbindung gebracht, Duracellverteidiger Kreutzer soll wohl ein Angebot vom mutmasslichen DEL Absteiger Dresdner Eislöwen unterschrieben haben.
Was die Spatzen schon seit Januar von den Dächern pfiffen ist nun auch offiziell. Der Topscorer der Eispiratenn Corey Mackin wechselt zum Ligakonkurrenten Düsseldorfer EG. Dies gaben fast zeitgleich die Eispiraten und die DEG bekannt.
Der kanadische Verteidiger Adam McCormick bleibt den Eispiraten treu und sorgt damit für einen richtigen Paukenschlag in den Planungen bei den Eispiraten und für leuchtende Augen bei den Fans. Er ist die erste Kontigentstelle im neuen Team.
Tim Lutz bleibt
Auch mit Tim Lutz verlängerten die Eispiraten den Vertrag. Der junge Stürmer verpasste die vergangene Saison fast komplett und will nun sein Können zeigen.
Nick-Jordan Vieregge kehrt nach Stuttgart zurück
Der Torwart wurde vor den Playoffs als Absicherung von Stuttgart geholt und kehrt nun wieder zurück
Tickets werden teurer
Die Eispiraten haben auch die Preisstruktur etwas angepasst. Die Tickets werden in der kommenden Saison zwei Euro teurer. Der Stehplatz kostet dann 20 Euro, der Sitzplatz dann 25 Euro (von den gibt es aber ja nicht soviel )
Die Eispiraten Crimmitschau verpflichteten heute mit Collin Adams einen US-Stürmer. Er kommt aus der ersten österreichischen Liga von den Pioniers Vorallberg, Die Eispiraten machten bei der Vorstellung auch kein Hehl aus der Erwartungshaltung an Adams, Er soll in die großen Fußstapfen treten die der nach Düsseldorf abgewanderte Topscorer Mackin hinterlassen hat.
Eispiraten verabschieden zwei Spieler
Die beiden Kontigentspieler Tim McGauley sowie Ladislav Zikmund werden die Eispiraten verlassen. McGauley kam letzte Saison als quasi „Königstransfer“, konnte aber die Erwartungen zu keinen Zeitpunkt erfüllen. Zikmund war 3 Jahre in Crimmitschau und muss sich nach eher zwei enttäuchenden Jahren nun auch einen neuen Verein suchen.
Der heute mit den meisten Spielen im Unterhaus ausgestatte Verein - die Eispiraten Crimmitschau - feiern heute ihre 20 jährige ununterbrochene Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga.
Dem vorher gegangen waren aber 367 Tage des Leidens.