easyCredit-BBL 2025/26

Und da ist es geschehen: Jena rappelt sich nach einem katastrophalen ersten Viertel (5:22) auf, erzwingt mit einem 22:10-Schlussviertel die Overtime und setzt sich nach dieser mit 81:79 gegen Heidelberg durch. Während der Aufsteiger damit den Klassenerhalt feiert steht nun fest, dass Heidelberg und Braunschweig absteigen.
Im anderen Spätspiel gab’s kein Drama: Würzburg fuhr einen souveränen 90:73-Sieg in Hamburg ein und qualifiziert sich damit direkt für die Playoffs.

Hamburg - Würzburg 73:90
HAM: Daniels IV 22P/4R, Thorpe Jr. 16P/4R
WÜR: Carr 31P/7A, Ivey 15P (4-5 3P)

Jena - Heidelberg 81:79 (OT)
JEN: Wieskamp 19P/6R/3Stl, Braxton Jr. 15P/3R/4A, McNair Jr. 14P/6R
HDB: Seric 17P/7R, Würzner 14P/4R/7A, Mikesell 13P/8R

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In den heutigen Vorabendpartien gab’s zwei Auswärtssiege: Bamberg gewann deutlich mit 99:82 beim MBC und Rostock erhöhte angeführt von einem überragenden D’Shawn Schwartz die Play-In-Chance durch ein 90:78 bei Vechta.

Mitteldeutscher BC - Bamberg 82:99
MBC: Reaves 17P/3R/4A, Callison 15P/3R/3Stl, Planinic 13P/11R
BAM: Crowley 21P/4R, Williams 18P/4R, Watson 13P/3R

Vechta - Rostock 78:90
VEC: Bamba 19P/8R, Brown 15P/6R/3A, Verge Jr. 12P/9A
HRO: Schwartz 39P/14R (7-10 3P), Greene IV 13P

In den abschließenden Spätspielen fuhr Bonn einen 102:77-Blowout-Heimsieg gegen Trier ein und Oldenburg setzte sich mit 93:84 gegen Braunschweig durch.

Bonn - Trier 102:77
BON: Aminu 14P/4A, Heckmann 14P/4R, Finch 13P/6A/4Stl
TRI: Roland 17P/3A, Guillozet 12P/3R/5A

Oldenburg - Braunschweig 93:84
OLD: Fobbs 18P/4R/6A, Kyser 17P/7R
BRA: Shittu 20P/7R/3A, N’Guessan 19P/8R

Die aktualisierte Tabelle:

  1. Bayern München 28-5
  2. Berlin 23-10
  3. Bamberg 23-10
  4. Bonn 21-12
  5. Würzburg 19-14
  6. Ulm 18-15
  7. Ludwigsburg 17-16
  8. Vechta 16-17
  9. Oldenburg 16-17
  10. Chemnitz 16-17
  11. Rostock 16-17
  12. Trier 16-17
  13. Mitteldeutscher BC 13-20
  14. Hamburg 13-20
  15. Frankfurt 12-21
  16. Jena 12-21
  17. Heidelberg 9-24
  18. Braunschweig 9-24

Am heutigen Sonntag steht der 34. und damit letzte Spieltag der Hauptrunde an, dabei werden alle neun Partien gleichzeitig um 16:30 Uhr absolviert. Während die Abstiegsfrage geklärt ist (wir müssen uns von Heidelberg und Braunschweig verabschieden) und die sechs direkt in die Playoffs einziehenden Teams schon feststehen (bis auf Berlin und Bamberg kennen alle auch schon ihren Seed) herrscht dahinter das absolute Chaos: Nicht weniger als sechs Teams (fünf davon auch noch mit einer identischen Bilanz) balgen sich um die vier Play-In-Plätze, kein Team ist sicher und so kann selbst das aktuell auf Platz sieben liegende Ludwigsburg (ein Sieg besser als alle Konkurrenten) im dümmsten Fall noch bis auf Platz zwölf und damit in die Offseason durchgereicht werden. Und so wie es der Zufall will treffen an diesem Spieltag exakt null dieser Teams direkt aufeinander, d.h. es gilt immer mal wieder die Boxscores der anderen Partien zu checken und zu rechnen. Denn insbesondere die Plätze sieben und acht dürften heiß begehrt sein, kann man in diesem Play-In doch München in einer Erstrunden-Serie aus dem Weg gehen.

Der 34. und letzte Spieltag im Überblick:
16:30 Uhr: Berlin - Jena -:-
16:30 Uhr: Würzburg - Ludwigsburg -:-
16:30 Uhr: Bamberg - Bonn -:-
16:30 Uhr: Heidelberg - Vechta -:-
16:30 Uhr: Braunschweig - Chemnitz -:-
16:30 Uhr: Rostock - Hamburg -:-
16:30 Uhr: Frankfurt - Ulm -:-
16:30 Uhr: Trier - Mitteldeutscher BC -:-
16:30 Uhr: Bayern München - Oldenburg -:-

Dann kämpfen wir uns mal durch die Entscheidungen des letzten Spieltags und beginnen bei dem großen Pulk, der um die Play-In-Plätze kämpfte: Vechta landete einen klaren 103:89-Sieg beim abgestiegenen Heidelberg und geht als Siebter ins Play-In wo man auf den starken Aufsteiger aus Trier nach dessen 85:78-Heimerfolg gegen den MBC trifft. Rostock sicherte sich derweil durch einen 103:71-Blowout-Heimsieg gegen Hamburg den neunten Platz und wird im Play-In gegen Ludwigsburg antreten, das durch die Resultate der Konkurrenz trotz einer 58:75-Niederlage in Würzburg noch als Zehnter durchkommt. In die Offseason geht’s hingegen direkt für Oldenburg nach einem 67:77 in München sowie Chemnitz, das beim abgestiegenen Braunschweig völlig auseinander fiel und nach einem 53:80-Rückstand nach drei Vierteln klar mit 90:104 verlor.

Abseits davon: Berlin verteidigte mit einem 83:65-Heimsieg gegen Jena den zweiten Platz vor Bamberg, das Bonn deutlich mit 102:83 bezwang, dazu feierte Ulm einen 103:64-Kantersieg in Frankfurt.

Berlin - Jena 83:65
BER: Agbakoko 16P/9R, Griesel 11P/6R
JEN: Wieskamp 16P/14R, Braxton Jr. 12P/3R/4Stl

Würzburg - Ludwigsburg 75:58
WÜR: Muenkat 15P/10R, Mintz 11P/5R/3A
LUD: Smith 12P/6R, Kellman 11P/5R

Bamberg - Bonn 102:83
BAM: Watson 17P/3A, Demonia 16P/5R/4A
BON: Finch 23P/5A, Comithier 12P/6R, Aminu 12P/5R

Heidelberg - Vechta 89:103
HDB: Osunniyi 20P/7R, Mikesell 16P/6R/7A, Ersek 15P/5A/5Stl, Williamson 11P/4R/11A
VEC: Brown 22P/4Stl (6-9 3P), Parsons 17P/3R/5A, Verge Jr. 16P/3R/8A

Braunschweig - Chemnitz 104:90
BRA: Kajami-Keane 26P/3A/3Stl (5-9 3P), N’Guessan 21P/6R/4A, Shittu 19P/11R/4Stl
CHE: Davis 22P/3R/5A, Sow 15P/7R

Rostock - Hamburg 103:71
HRO: keine Boxscore verfügbar
HAM: Thorpe 13P, Williams 12P

Frankfurt - Ulm 64:103
FRA: Swope 17P/3R/9A/3Stl, Alleyne 14P/3R
ULM: Jensen 20P/6A (4-5 3P), Smith 20P/4R (4-5 3P), Ledlum 11P/9R/4A

Trier - Mitteldeutscher BC 85:78
TRI: Ashworth 21P/3R/6A (5-8 3P), Roland 20P/3Stl (6-9 3P)
MBC: Planinic 14P/5R, Thomas 12P/5R/4A/3Stl, Djurisic 12P/10R/3A

Bayern München - Oldenburg 77:67
FCB: Gabriel 16P/9R, Dimitrijevic 15P/6R/9A
OLD: Clemons 20P/4R/3A, Tucker 13P

Abschlusstabelle der Hauptrunde 2025/26:

  1. Bayern München 29-5
  2. Berlin 24-10
  3. Bamberg 24-10
  4. Bonn 21-13
  5. Würzburg 20-14
  6. Ulm 19-15
  7. Vechta 17-17
  8. Trier 17-17
  9. Rostock 17-17
  10. Ludwigsburg 17-17
  11. Oldenburg 16-18
  12. Chemnitz 16-18
  13. Mitteldeutscher BC 13-21
  14. Hamburg 13-21
  15. Frankfurt 12-22
  16. Jena 12-22
  17. Braunschweig 10-24
  18. Heidelberg 9-25

Damit wissen wir nun also, dass in der ersten Playoff-Runde Serien zwischen Bamberg und Ulm sowie Bonn und Würzburg anstehen. In den Play-Ins treffen zunächst Vechta und Trier (um den #7-Seed) sowie Rostock und Ludwigsburg aufeinander, in zweiten Runde spielen der Verlierer von Vechta - Trier und der Gewinner von Rostock - Ludwigsburg um den #8-Seed.

Nach nur einem Tag Pause stehen heute schon die ersten Duelle des Play-In-Tournaments an. Zunächst spielen Rostock und Ludwigsburg darum ihre Chance um den #8-Seed noch am Leben zu halten, anschließend machen Vechta und Trier den #7-Seed unter sich aus.

Die heutigen Spiele im Überblick:
18:30 Uhr: #9 Rostock - #10 Ludwigsburg -:-
20:30 Uhr: #7 Vechta - #8 Trier -:-

Das war am Ende doch eine klare Angelegenheit: Rostock dominierte das dritte Viertel (25:9) und fuhr einen 91:71-Heimsieg gegen Ludwigsburg ein. Während die Seawolves damit um den #8-Seed spielen werden (gegen den Verlierer von Vechta - Trier) ist für Ludwigsburg die Saison vorbei.

#9 ROSTOCK - #10 Ludwigsburg 91:71
HRO: Schwartz 24P/4R (5-7 3P), Crockett Jr. 15P/3R/6A, Leuchten 13P/6R/3A
LUD: Smith 12P/7R/6A, Tischler 11P/8R, Bartolo 9P/9R

Das zweite Duell des Tages endete noch deutlicher: Nach einem 35:16-Schlussabschnitt landete Vechta einen 111:83-Blowout-Heimsieg gegen Trier und zieht damit als #7-Seed gegen Berlin ins Playoff-Viertelfinale ein. Trier hingegen bekommt nun eine zweite Chance auf die Playoffs, wenn es am Donnerstag gegen Rostock um den #8-Seed und ein Duell gegen München geht.

#7 VECHTA - #8 Trier 111:83
VEC: Parsons 24P/3R/3B, Bamba 19P/5R, Verge Jr. 18P/3R/10A, Brown 17P
TRI: Adekunle 15P/3R, Roland 13P, Ashworth 10P/7A

Am heutigen Donnerstag wird im letzten Play-In-Game der Gegner von #1 München gesucht und gleichzeitig das diesjährige Playoff-Feld komplettiert. Jordan Roland trifft mit dem aufgestiegenen Trier ausgerechnet auf seinen Ex-Verein Rostock von dem er nach einer schweren Verletzung vor drei Jahren aussortiert wurde. Trier kommt nach einer Klatsche gegen Vechta in diese Partie, Rostock hingegen mit Rückenwind durch den Erfolg gegen Ludwigsburg. Während der Hauptrunde gewannen beide Teams ihr Heimspiel: Trier war gleich zum Saison-Auftakt Ende September mit einem 88:78 erfolgreich, das letzte Aufeinandertreffen Anfang März in Rostock ging mit 118:103 an die Seawolves.

18:30 Uhr: #8 Trier - #9 Rostock -:-

Der Aufsteiger zieht in die Playoffs ein! Trier gewinnt das letzte Play-In-Game vor eigenem Publikum gegen Rostock mit 76:69 und wird nun im Playoff-Viertelfinale auf München treffen.

#8 TRIER - #9 Rostock 76:69
TRI: Ashworth 14P/6A, Roland 14P/3R/4A
HRO: Crockett Jr. 22P/4R (5-11 3P), Lansdowne 12P

Das Playoff-Viertelfinale (best-of-five) im Überblick:
#1 Bayern München - #8 Trier
#2 Berlin - #7 Vechta
#3 Bamberg - #6 Ulm
#4 Bonn - #5 Würzburg

Auf geht’s in die Playoffs! Am heutigen Samstag beginnen wir mit den ersten beiden Serien:

  • Ab 18:30 Uhr stehen sich Bamberg und Ulm gegenüber. Der Pokalsieger ist (neben Aufsteiger Trier) wohl die größte positive Überraschung dieser Saison und dieses Duell ist insbesondere für den Bamberger Trainer besonders, war Anton Gavel doch mit den Ulmern vor drei Jahren sensationell als #7-Seed Meister geworden. Das extrem konstant spielende Bamberg geht durch die Heimstärke und den durch den #3-Seed erspielten Heimvorteil als Favorit in diese Serie, aber es gilt zu beachten: In der Hauptrunde gewann beide Spiele der Gast.
  • Ab 20:30 Uhr sehen wir dann den Opener zwicshen Bonn und Würzburg, da hier der #4- und der #5-Seed aufeinander treffen könnte man von der engsten Erstrundenserie ausgehen - in den letzten drei Jahren gab’s hier durchweg einen Upset. Bonn kehrt nach einer fürchterlichen Vorsaison (nur Platz 14) in die Playoffs zurück, Würzburg hat sich in dieser Region mittlerweile etabliert. Interessanterweise trafen die beiden Teams bislang noch nie in den Playoffs aufeinander, in der Hauptrunde war auch hier in beiden Partien jeweils der Gast erfolgreich.

Vorschau auf Samstag:
18:30 Uhr: #3 Bamberg - #6 Ulm -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 1, 0-0)
20:30 Uhr: #4 Bonn - #5 Würzburg -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 1, 0-0)

Das war ein wilder Auftakt: Ulm erwischte mit einem 26:16 im ersten Viertel einen tollen Start in die Partie, Bamberg holte den Rückstand dann nach und nach auf und landete letztendlich nach einem starken 27:17-Schlussviertel den 80:74-Heimsieg.

#3 Bamberg - #6 Ulm 80:74
BAM: Demonia 18P/8R, Watson 16P, Crowley 14P/4R/4A, Williams 12P/7A
ULM: Ledlum 13P/7R, Sengfelder 13P/3R, Soriano 12P/4R
Playoff-Stand: BAM leads 1-0

Das späte Spiel des Tages war nichts für Fans von offensiv geführtem Basketball: Würzburgs Defense hielt Bonn nach einem 14:23 im ersten Viertel zweimal unter zehn Punkten (7:16 im zweiten Viertel und 9:15 im Schlussabschnitt) und legte damit den Grundstein dafür das Spiel in einen 69:54-Auswärtssieg zu drehen. Würzburg schnappt sich damit den Heimvorteil und die 1-0-Führung in der Serie.

#4 Bonn - #5 Würzburg 54:69
BON: Aminu 12P/4R, Garrett Jr. 11P/4R/3A
WÜR: Mintz 19P/5R (5-9 3P), Carr 12P/5R/8A, Thompson 11P/7R
Playoff-Stand: WÜR leads 1-0

Am morgigen Samstag beginnen dann auch die beiden anderen Playoff-Viertelfinals:

  • Ab 16:30 Uhr erwartet uns die auf dem Papier wohl eindeutigste Serie: Der Titelverteidiger trifft auf den Aufsteiger. Während München sich souverän den Top-Seed sicherte überraschte Trier mit einer starken Saison, hielt sich teils sogar unter den Top6 auf und schaffte letztendlich via Play-In die Playoff-Qualifikation. Während der Saison traf man schon dreimal aufeinander, sowohl in den beiden Liga-Duellen als auch im Pokal-Viertelfinale behielt München die Oberhand. Machen wir es kurz: Alles andere als ein Sweep würde schon einer Sensation gleichen.
  • Ab 18:30 Uhr steigen Berlin und Vechta als letzte Teams in diese Runde ein. Die Albatrosse spielten eine insgesamt unauffällige Saison, haben bei weitem keinen überragenden Kader, aber holten sich den #2-Seed nachdem sie diesen Platz seit dem 17. Spieltag inne hatten, der nun dieses Duell ermöglicht. Den Gegner sollten die Hauptstädter keinesfalls unterschätzen: Vechta sah im Winter noch wie ein Abstiegskandidat aus, beendete die Hauptrunde aber mit zehn Siegen aus 13 Spielen (nur Bamberg (12) und München (10) holten mehr bzw. genauso viele) und ging als Siebter ins Play-In wo man Trier unter der Woche keine Chance ließ. Man sollte das Seeding also in dieser Serie nicht unbedingt als erstes beurteilen. Berlin kennt keine Saison ohne Playoffs (man hat diese in jeder einzelnen Saison erreicht), aber es gab tatsächlich bislang noch kein Duell gegen Vechta, das erst zum dritten Mal mit dabei ist. Während der Hauptrunde gingen beide Partien an Berlin.

Vorschau auf Sonntag:
16:30 Uhr: #1 Bayern München - #8 Trier -:-
18:30 Uhr: #2 Berlin - #7 Vechta -:-

Ein Viertel lang konnte der Aufsteiger den großen Favoriten ärgern (26:20), dann drehte aber der Favorit auf: München schlägt Trier am Ende deutlich mit 101:80 und sichert sich die 1-0-Führung in der Serie.

#1 Bayern München - #8 Trier 101:80
FCB: Obst 24P, Mike 16P/6R, Dimitrijevic 13P/5R/7A
TRI: King 18P/8R, Ashworth 17P/4R/8A (5-8 3P)
Playoff-Stand: FCB leads 1-0

Es hat sich irgendwie angedeutet: Vechta nimmt die enorm starke Form der Hauptrunde über das Play-In hinweg mit in die Playoffs und feiert im Opener in Berlin einen 103:89-Auswärtssieg. Damit geht man in der Serie mit 1-0 in Führung und schnappt sich den Heimvorteil.

#2 Berlin - #7 Vechta 89:103
BER: Wood 20P (5-7 3P), Hermanssson 17P/11A, Kayil 16P/3A
VEC: Brown 30P/3R/5A (5-10 3P), Pandi 18P/5R/3A, Kuhse 16P/3R, Bamba 15P/3Stl
Playoff-Stand: VEC leads 1-0

Am morgigen Montag gehen die ersten beiden Serien direkt in das zweite Spiel. Zur Erinnerung: Die BBL ist mittlerweile in den alten Austragungsmodus gewechselt, d.h. die ersten beiden Partien finden in der Arena des besser platzierten Teams, die beiden darauffolgenden (falls notwendig) in der anderen Arena statt. Somit steht Bonn nach der Auftaktniederlage gegen Würzburg schon unter Druck, Bamberg will derweil seinen Homecourt verteidigen und mit 2-0 gegen Ulm in Führung gehen.

Vorschau auf Montag:
18:30 Uhr: #4 Bonn - #5 Würzburg -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 2, 0-1)
20:30 Uhr: #3 Bamberg - #6 Ulm -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 2, 1-0)

Bonn hielt im zweiten Heimspiel dem Druck stand und setzte sich mit 88:81 gegen Würzburg durch. Somit wechselt die Serie mit einem 1-1 den Spielort.

#4 Bonn - #5 Würzburg 88:81
BON: Aminu 16P/4R/3A, Garrett Jr. 15P/9R, Kessens 15P/6R, Comithier 15P
WÜR: Carr 20P, Stove 19P/5R, Mintz 17P/3R
Playoff-Stand: Tied 1-1

In einem spannenden zweiten Duell sah Bamberg nach einem 32:18 im dritten Viertel und einer 73:60-Führung so aus als ob man souverän das Heimspiel gegen Ulm für sich entscheiden könnte. Im Schlussabschnitt starteten die Gäste aber eine Aufholjagd (27:17), die jedoch in der Crunchtime gestoppt wurde. Bamberg schlägt Ulm mit 90:87 und führt damit in der Serie mit 2-0.

#3 Bamberg - #6 Ulm 90:87
BAM: Williams 18P/6R/3A, Crowley 14P/4R/4A, Balint 14P/3Stl
ULM: Smith 29P/6R (6-11 3P), Sengfelder 12P/4R, Ledlum 10P/14R/5A
Playoff-Stand: BAM leads 2-0

Am morgigen Dienstag gehen die beiden anderen Viertelfinal-Serien in ihr zweites Duell: Während Berlin die herbe Auftaktpleite gegen Vechta nun schon unter Erfolgsdruck verarbeiten muss kann München für die potenzielle Vorentscheidung in der Serie gegen Trier sorgen.

Vorschau auf Dienstag:
18:30 Uhr: #2 Berlin - #7 Vechta -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 2, 0-1)
20:30 Uhr: #1 Bayern München - #8 Trier -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 2, 1-0)

Berlin konnte die Serie gegen Vechta am frühen Abend durch einen 90:85-Heimsieg zum 1-1 ausgleichen. Nachdem man sich im dritten Viertel eine deutlich zweistellige Führung erarbeitete kämpften sich die Gäste in die Partie zurück, zogen dann aber in der Crunchtime den Kürzeren.

#2 Berlin - #7 Vechta 90:85
BER: Agbakoko 17P/7R, Hermannsson 14P/4R/7A, Bean 10P/11R/6A/3Stl
VEC: Brown 16P/3R, Kuhse 15P/3A, Bamba 13P/6R, Verge Jr. 12P/3R/8A/3Stl
Playoff-Stand: Tied 1-1

Das zweite Spiel des Tages war eine klare Angelegenheit: Zwar startete Trier überraschend mit einem 10:0-Run in die Partie, danach übernahm aber der Favorit. München fuhr am Ende einen 92:65-Blowout-Heimsieg ein und nimmt nun eine 2-0-Führung mit ins erste Auswärtsspiel der Serie.

#1 Bayern München - #8 Trier 92:65
FCB: Dimitrijevic 16P/9A, Gabriel 14P/4R, da Silva 14P/4R
TRI: Zirbes 14P/5R, King 13P/3R
Playoff-Stand: FCB leads 2-0

Jetzt gibt’s erstmal zwei Tage Spielpause, am Wochenende geht’s weiter.

Nach ein wenig Pause starten heute die ersten beiden Serien in ihr drittes Duell womit der Spielort gewechselt wurde: Am frühen Abend geht es für Berlin darum möglichst im ersten Versuch bei Vechta die Heimpleite aus dem Opener zu egalisieren, anschließend steht Bonn vor einer ähnlichen Aufgabe in Würzburg.

Vorschau auf Freitag:
18:30 Uhr: #7 Vechta - #2 Berlin -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 3, 1-1)
20:30 Uhr: #5 Würzburg - #4 Bonn -:- (Playoff-Viertelfinale Spiel 3, 1-1)