In der heutigen Partie hatte München zunächst einige Probleme und geriet nach einem 16:32 im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand, steigerte sich dann in Hälfte zwei aber deutlich (53:35) und gewann letztendlich mit 90:81 in Würzburg.
Würzburg - Bayern München 81:90
WÜR: Mintz 18P, Carr 12P/9A, Muenkat 11P/5R
FCB: da Silva 19P/7R/3A, Obst 17P, Dimitrijevic 16P/5R/9A/3Stl
Mit einer historischen Offensiv-Leistung (44 Punkte im zweiten Viertel, 75 Punkte zur Halbzeit) demontierte Vechta auf eigenem Parkett das Schlusslicht Braunschweig mit einem 120:98-Blowout-Heimsieg.
Zwei Heimsiege gab’s in den heutigen Frühspielen: Ulm legte schon in Hälfte eins (42:32) den Grundstein zum 81:72-Sieg gegen Hamburg während Ludwigsburg sich klar mit 75:61 gegen Rostock durchsetzen konnte.
Das war dann wohl die Entscheidung im Abstiegskampf: Rechnerisch ist es zwar noch möglich, aber Jena hat nach einem doch eher überraschenden 102:94-Heimerfolg im Aufsteiger-Duell gegen Trier nun jeweils drei Siege Vorsprung auf Heidelberg und Braunschweig bei noch drei ausstehenden Partien. Heidelberg unterlag parallel klar mit 74:94 in Oldenburg, Braunschweig ging ja bekanntlich gestern schon bei Vechta unter.
Jena - Trier 102:94
JEN: Wieskamp 29P/10R, Braxton Jr. 18P/6R/4Stl, Pagenkopf 18P/5R/6A (4-5 3P)
TRI: Roland 19P/6R/3A, Linßen 14P/3R, Guillozet 13P/4R/7A, King 12P/5R/4A
In den Sonntagspartien verarbeitete der MBC den Europapokal unter der Woche mit einem überraschenden 83:52-Blowout-Heimsieg gegen Würzburg während Berlin mit dem klaren 87:61 in Frankfurt auch das dritte Spiel dieser Woche für sich entscheiden konnte.
Mitteldeutscher BC - Würzburg 83:52
MBC: Thomas 22P/4R/5A/4Stl, Reaves 17P, Callison 15P/4R/3A
WÜR: Carr 14P, Ivey 11P
Auch am Montag gab es deutliche Resultate: Bamberg dominierte die zweite Hälfte (46:22) beim 89:62-Sieg in Chemnitz und München zementierte mit einem 25:9-Schlussviertel den 86:64-Heimerfolg gegen Rostock.
Chemnitz - Bamberg 62:89
CHE: Yebo 12P/8R, Davis 11P/5A
BAM: Crowley 12P/9R/3A, Demonia 12P/4R, Onu 12P
Bayern München - Rostock 86:64
FCB: Jessup 15P/3R, Obst 15P, Voigtmann 13P/11R/4A
HRO: Kolenda 17P (4-5 3P), Crockett Jr. 14P/4R/4A
Die BBL absolviert an diesem Wochenende ihren 32. Spieltag und steuert so langsam aber sicher auf die Zielgerade der Hauptrunde zu. Für den heutigen Freitag wurden ausnahmsweise zwei Partien angesetzt: Während Frankfurt und Bonn am Nachmittag die Runde eröffnen holen am Vorabend München und Berlin eine Partie des 27. Spieltags nach. Für den morgigen Samstag wurden dann vier Partien in zwei Slots angesetzt, zunächst am Vorabend mit Ulm in Würzburg und Rostock gegen Jena, später gastieren Oldenburg in Trier sowie Ludwigsburg beim dann wohl auch rechnerisch abgestiegenen Braunschweig. Am Sonntag sind zunächst Berlin gegen Chemnitz und München gegen Vechta erneut gefordert ehe am Vorabend Bamberg gegen Hamburg antritt. Abgeschlossen wird die Runde mit dem Gastspiel vom MBC beim fast abgestiegenen Heidelberg am Montagabend.
Die nächsten Spiele im Überblick:
Fr, 16:30 Uhr: Frankfurt - Bonn -:-
Fr, 18:00 Uhr: Bayern München - Berlin -:-
Sa, 18:30 Uhr: Würzburg - Ulm -:-
Sa, 18:30 Uhr: Rostock - Jena -:-
Sa, 20:00 Uhr: Trier - Oldenburg -:-
Sa, 20:00 Uhr: Braunschweig - Ludwigsburg -:-
So, 15:00 Uhr: Berlin - Chemnitz -:-
So, 16:30 Uhr: Bayern München - Vechta -:-
So, 18:00 Uhr: Bamberg - Hamburg -:-
Mo, 20:00 Uhr: Heidelberg - Mitteldeutscher BC -:-
Im ersten Freitagsspiel landete Bonn nach einer starken zweiten Hälfte (55:31) einen 104:72-Blowout-Sieg in Frankfurt mit dem man sich die direkte Playoff-Teilnahme gesichert hat.
In den frühen Partien entschied Würzburg mit einem 98:84 gegen Ulm nicht nur das heutige Heimspiel, sondern auch den direkten Vergleich für sich und hat damit gute Chancen auf die direkte Playoff-Qualifikation. Rostock wahrt derweil durch einen 89:79-Heimerfolg gegen Jena die Play-In-Chance während der Aufsteiger den Klassenerhalt rechnerisch weiterhin noch nicht sicher hat.
Während der eine Aufsteiger noch um den Klassenerhalt kämpft ist der andere mitten im Play-In-Race: Trier unterlag im direkten Duell gegen Oldenburg allerdings knapp mit 95:98.
Die Braunschweiger haben es in den letzten Wochen perfektioniert nach dem letzten Strohhalm zu greifen: Durch einen irren 98:97-Sieg nach Overtime gegen Ludwigsburg haben die Löwen heute wieder einmal den feststehenden Abstieg verhindert und können weiterhin auf den (allerdings noch immer schwer zu erreichenden) Klassenerhalt hoffen. Ludwigsburg hingegen kassierte einen herben Rückschlag im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation.
Auch heute fällt keine Entscheidung im Abstiegskampf: Heidelberg setzt sich mit 80:75 gegen den MBC durch und wahrt damit die recht theoretische Chance auf den Klassenerhalt.
Heidelberg - Mitteldeutscher BC 80:75
HDB: Keßen 17P/5R/3A, Mikesell 13P/6R/3A
MBC: Planinic 18P/8R, Thomas 18P/3R/3Stl (5-9 3P)
Die BBL absolviert heute und morgen mit acht Partien den 33. und damit vorletzten Spieltag der Hauptrunde. Der Blick auf die Tabelle verrät uns, dass München, Berlin, Bamberg und Bonn die direkte Playoff-Qualifikation bereits erreicht haben, Würzburg und Ulm werden mindestens im Play-In-Tournament antreten und dahinter haben wir einen Pulk von sechs weiteren Teams, die noch um eine Fortsetzung ihrer Saison kämpfen. Am schwierigsten ist die Tabellensituation für Chemnitz (gegen Frankfurt), Oldenburg (gegen Braunschweig) und Rostock (bei Vechta), für die das Play-In das maximal Erreichbare darstellt. In der Mitte haben wir Ludwigsburg (gegen München), Vechta (gegen Rostock) und Trier (in Bonn) für die zwischen direkter Playoff-Qualifikation und Verpassen des Play-In-Tournaments rechnerisch noch alles möglich ist. Würzburg (in Hamburg) und Ulm (spielfrei) haben die beste Ausgangsposition, können aber noch ins Play-In abstürzen. Die drei Teams davor sind noch im Seeding-Kampf unterwegs: Bonn (gegen Trier) hat das Heimrecht (also Platz vier) noch nicht sicher, davor duellieren sich Berlin (spielfrei) und Bamberg (beim MBC) um den zweiten Platz.
Ganz unten folgt eigentlich schon seit Wochen immer wieder ein vorbereiteter Abgesang, aber da sowohl Heidelberg und Braunschweig verhältnismäßig erfolgreich waren während Jena immer wieder verlor ist rechnerisch das Ganze noch immer offen. Besonders brisant ist, dass es an diesem Spieltag zwischen Jena und Heidelberg zu einem direkten Duell kommt: Sollte Jena dieses gewinnen ist der Abstiegskampf durch, sollte jedoch Heidelberg gewinnen beginnt die große Rechnerei. Diese würde insbesondere dann komplizierter werden, wenn auch Braunschweig (in Oldenburg) erfolgreich sein sollte.
In den heutigen frühen Partien mühte sich Chemnitz zu einem 86:82-Heimsieg nach Overtime gegen Frankfurt während Ludwigsburg gegen München mit 78:86 unterlag.