Es gibt sicher Gastronomien, die ihre Preise nach unten anpassen könnten. Darunter fallen aber nicht der kleine Dönerläden oder andere kleine Gastronomien. Die sind froh über jeden Euro mehr.
Naja, würde behaupten das, in der Gastronomie, nirgends die Preise derart angezogen hat, wie in der Dönerbude.
Ich fand den Döner schon immer zu günstig. Vergleichbare Produkte waren deutlich teurer. Ein Burrito oder ähnliches. Wir müssen uns darüber klar werden, dass sich eine Portion Fleisch darin befindet. Über die Qualität kann man natürlich streiten, aber eben nicht nur beim Döner.
Was ich sagen will: die Inhabergeführten Gastronomien verdienen sich nicht dumm und dämlich und haben einen Haufen Arbeit plus Verantwortung. Bei Ketten sehe ich das auch anders.
Gut, aber das ist ja alles nichts neues, und vorher kamen die Buden ja auch klar. Für mich also keine Erklärung der Preisentwicklung.
Die Annahme, dass jemand vorher klar kam, kann doch nicht das Argument für irgendwas sein…
Wenn ich eines in der Selbständigkeit gelernt habe, ist es das, dass andere mit essentiell weniger Einblick, immer eine Meinung haben, aber eben oft falsch interpretieren. Leider auch negativ, wie es in unserer Gesellschaft mittlerweile normal ist. Positives wird nicht angenommen. Dann kommen Vorwürfe. Der andere muss sich für etwas rechtfertigen, was gar nicht existiert. Und so weiter.
Da ich aber auch kein Gastronom bin, endet hier meine eigene Expertise. Böse Abzocker bei Einzelunternehmern oder kleinen Familienunternehmen zu vermuten, ist einfach nicht das, was ich in der Realität erfahre.
Die Buden kommen hier, teilweise Jahrzehnte ohne Besitzerwechsel klar. Das würde ich nicht mehr als Annahme bezeichnen. Zumal die Statussymbole der Besitzer auch eine deutliche Sprache sprechen.
Nur weil du das nicht toll findest, heißt es die Politik versteht es nicht, aha.
Und wer redet über Individualverkehr? Es gib leider immer noch viel Strecken da kommst du eben ohne Auto nicht ran oder eben mit viel zu langer Fahrzeit in den Öffentlichen. Kann ich dir hier aus dem Land Brandenburg Bücher drüber schrieben. Also die Wurzel packt man damit sowieso nicht mehr und die Infrastruktur im öfftl. Nahverkehr ist auch eine absolute Farce hier. Da ist es logisch da man die födert die keine Wahl haben!
Ganz objektiv betrachtet, muss aus ressourcenschonenden und Umweltgründen die Zukunft im öffentlichen Verkehr liegen. Da spielt es dann bei einer staatlichen Förderung keine Rolle, aus welchen Gründen sich jemand eher umweltschädlich (im Vergleich zur Alternative) verhält. Das bedeutet nicht, dass irgendwas verboten wird. Aber diese Person wird nicht mehr besser gestellt. Eine Förderung darf es neutral betrachtet auch nur für positive Dinge geben. Immer aus Sicht der gesamten Gesellschaft, nicht des einzelnen. Da aber nicht die Gesellschaft wählt, sondern der Einzelne, kommt es zu solchen Entscheidungen.
Edit: wie wäre es beispielsweise, wenn man die Pendlerpauschale streicht und die Mittel in den öffentlichen Verkehr steckt? Gilt genauso für die Vergünstigungen bei Firmenwagen und so weiter.
Da vergisst du leider, wer den schwarzen Teil der Regierung gewählt hat und es möglichst ( aus deren Sicht) auch wieder tun soll: Unternehmer und sog. “Besserverdiener”.
Die brauchen keine Pauschale und haben Null Interesse an der Förderung des ÖPNV. Die sehen die/ ihre Steuermittel lieber in andere Projekte investiert.
Und ganz allgemein gibt’s da noch ein gravierendes Problem: wir Bürger denken ( im Idealfall) langfristig ; die Politik nur in 4- bzw. 5-Jahresrhythnus ![]()
Immer wieder dieser Vorwurf.
Nein es wird niemand besser gestellt.Daran ändert auch ein 88:12 Verhältnis nichts. Jeder bekommt das gleiche.
Zu deinem Vorschlag, da fängt man das Besserstellen dann an. Denn hier wird der Stadtmensch dem auf dem Land lebenden klar bevorzugt und das würde sich auch in 20 Jahren nicht ändern, besseren vielleicht ändern nicht.
Für die Förderung des ÖPV würde ich eher Geld aus der erneuten e Auto prämie nehmen. Die finde ich zwar gelungener als die alte, dennoch halte ich sie nicht für nötig.
Man sollte in Japan und/oder China Entwicklungshilfe beantragen.
Und, ein zweiter Thread: „Was sich ab 2026 dringend ändern sollte“, wäre eine Maßnahme.