Die vorgegebenen Trinkpausen bei der WM sorgen weiter für Gesprächsbedarf. Während Trainer wie Julian Nagelsmann sie befürworten, beanstandet Routinier Virgil van Dijk diese Maßnahme.
Als Spieler ist so was schon nervig, wobei ich jetzt auch nicht weiß ob es evtl. doch besser ist wenn es wirklich so warm ist in den Stadien. Für Trainer ist das tendenziell ein Segen, um das Spiel besser steuern zu können ohne das Änderungen von Spieler zu Spiele getragen werden müssten.
Als Zuschauer ist es nervig, weil man sowas nicht gewohnt ist bzw. könnte man es nachvollziehen, wenn es wirklich die äußeren Bedingungen notwendig machen. Aber in geschlossenen klimatisierten Arenen ist das alles unnötig und dient nur dem Geldverdienen.
Aus sportlicher Sicht könnte es den Trainern zur Nachjustierung zwar helfen, aber genauso gut könnte auch eine Mannschaft das Momentum verlieren. Mir gefällt das nicht.
Wer glaubt, dass es jemals um was anderes als Geld scheffeln ging , ist mMn weltfremd.
So verpackt ( „wir denken und schützen die Spieler“) erhoffte man sich vermutlich weniger Gegenwind als er jetzt scheinbar doch und dazu noch von unerwarteter Seite kommt.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage: diese zusätzliche Möglichkeit des Coaching ist unfair/ unsportlich. Die Mannschaft mit dem aktuell besser funktionierenden Spiel wird des erarbeiteten Vorteils beraubt.
Klar gehts ums Geldverdienen, wird ja nicht zufällig in Amerika gestartet…
Ich finds trotzdem gut:
Erstens gibts damit zwei zusätzliche Pinkel- oder Getränkenachschub-Pausen
Zweitens find ich die Coaching Möglichkeiten gut, und für alle gleich, weil eben nicht abhängig von der Temperatur
Drittens mags den Unterschied machen zwischen „werbefinanziertem TV“ und „Abo-TV“.