Paukenschlag! Mutige Entscheidung jedenfalls. Die Rückrunde bei den eisernen ist aber auch wirklich schlecht. Mal sehen, wie sie sich schlagen wird. Im Sommer übernimmt sie ja die Frauen!
Verstehe den Zeitpunkt nicht so ganz: 7 Punkte bei 5 Spielen auf den Relegationsplatz . Man spielt noch gegen die direkte Konkurrenz Wolfsburg, Köln und Mainz ( dazu Leipzig und Augsburg) , hat also alles in eigener Hand. Dazu werden sich die Abstiegskandidaten vermutlich auch noch gegenseitig die Punkte abnehmen…. kurze Rede,länger Sinn: Panikaktion, die nur Geld verbrennt.
Heldt verlängert erst im Januar zu einem komischen Zeitpunkt den Vertrag und schmeißt den Trainer nun mitten in der Nacht raus. Also entweder hat man intern andere Ansprüche was den Tabellenplatz betrifft oder da ist etwas anderes vorgefallen. Durch das Schneckenrennen ganz unten ist man ja nun wahrlich noch nicht im Abstiegskampf.
In meinen Augen keine nachvollziehbare Entscheidung.
Das Heldt so früh verlängert hat, hatte ich auch nicht verstanden, denn ja Baumgart passt grundsätzlich zu Union, aber wer spielerische Weiterentwicklung vom Trainer verlangt, muss auch das dafür geeignete Personal zur Verfügung stellen!
In diesem Kader fehlt ein Spielgestalter, einer der den Ball fordert, verteilt und selbst auch offensive Akzente setzt. Einer, der nicht nur den Konter einleitet oder selbst vollstreckt. Dieses Manko aber darf man nicht Baumgart ankreiden, der selbst Konterstürmer war, sondern ganz klar Heldt, vormals Ruhnert und auch Zingler.
Bei 11 Punkten aus 14 Spielen fehlen Baumgart die Argumente, daher ist der alte Branchenreflex einen neuen Impuls setzen zu wollen nachvollziehbar, bevor man am nächsten Wochenende daheim gegen einen Abstiegskonkurrenten trifft, den es sich vom Hals zu halten gilt. . Jetzt die ehemalige Co-Trainerin, die ab Sommer 2026 Cheftrainerin des Frauenteams von Union wird, interimsmäßig zu verpflichten, ist dagegen schon Union-like. Sie war ja schließlich auch die 1. Co-Trainerin in der Buli bzw. der CL nach der Trennung von Urs Fischer.
Heldt verschafft sich damit Zeit sowohl einen neuen Trainer zu verpflichten, als auch sich über eine VAriation der Spielstile und damit des dafür nötigen neuen Personals Gedanken zu machen, wobei der Schwerpunkt natürlich auf dem gleichwertigen Ersatz für Leite und Doekhi liegen sollte. Anstatt oft in die 2.Liga zu schauen muss der Blick nach Frankreich, Niederlande, Belgien und Portugal gehen um Erstliga-erfahrene Spieler zu rekrutieren.
Ich hätte mich eher von diesem Nichtskönner Heldt getrennt, obwohl die Erfolge nun ja auch aus blieben zuletzt, irgendwie keine Weiterenticklung im Kader erkennbar. Heldt hinterlässt doch auch nur verbrannte Erde! Was ha ter denn auf der Vita beim 1. FCU?
Union hat Eichner kontaktiert
Christian Eichners Amtszeit beim Karlsruher SC endet im Sommer, doch auf eine Zeit der Vereinslosigkeit muss sich der 43-Jährige wohl nicht einstellen. Wie die „Berliner Zeitung“ zuerst berichtete, hat der 1. FC Union Berlin schon Kontakt mit Eichner aufgenommen. Die Köpenicker hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag Steffen Baumgart entlassen und an seiner Stelle Marie-Louise Eta als Interimslösung bis Saisonende eingesetzt.
Quelle: kicker.de
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Wäre sicher eine gute Lösung, wobei Markus Anfang bestimmt auch Interesse zeigen würde ![]()
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Unions Sportchef Horst Heldt erklärte am Montag die Entlassung von Steffen Baumgart und die Möglichkeit, dass Marie-Louise Eta sogar eine Dauerlösung sein könnte. Gespräche mit externen Kandidaten laufen aber ebenso.
Und was ist jetzt anders / besser als an meinem Beitrag ![]()
Die Entlassung von Baumgart und Eta als Interimstrainerin ist von außen betrachtet eine ziemlich chaotische Entscheidung. Jetzt möchte man einen Trainer für die nächste Saison verpflichten, okay. Nur was passiert wenn Union unter Eta sehr erfolgreich die letzten Spiele bestreitet, man aber bereits einen neuen Trainer verpflichtet hat?
Zusammengefasst ist es so, dass Eta die Frauenmannschaft ab Sommer übernehmen soll und diese Entscheidung finde ich unabhängig, was Union für Ergebnisse unter ihr erzielt, für sinnig und vernünftig.
Union Berlin soll sich dann für den Sommer bzw. zur Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison für einen Trainer mit Erfahrung entscheiden, so kann das irgendwie in eine positive Richtung laufen.
Mit der Erfahrung würde übrigens auch Eichner nicht gerade der perfekte Kandidat für Union Berlin sein, der Name Dino Toppmöller wäre doch auch ein vernünftiger Kandidat für die Eisernen…
Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt hatte nicht ausgeschlossen, dass Marie-Louise Eta länger Männer-Cheftrainerin bleibt. Präsident Dirk Zingler schob dem nun einen Riegel vor.
Wie die das Thema jetzt wieder unnötig zerreden. Lasst sie doch erstmal machen meine Güte.
Versauen sich selbst den Marketing-Gag ![]()
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Das hat mMn nichts mit zerreden zu tun, selbst wenn Eta noch 12 Punkte holen sollte, wird sie nächste Saison die Frauen trainieren, das wurde mEn sogar schon vertraglich fixiert. Ja, die kann man auch auflösen, aber lasst die junge Frau doch erst einmal Erfahrungen sammeln…
Ein Problem ist doch, dass so oft, wenn ein Interimstrainer in wenigen Spielen am Saisonende mit der Mannschaft genug Punkte für den Nichtabstieg zu holen, dann wird er „zum Dank“ für die nächste Saison als Cheftrainer verpflichtet. Dann im „Alltagsgeschäft“ stößt er schnell an die Grenzen.
Ich finde die Chance für Eta hervorragend, zwischendurch bei den Männern reinzuschnuppern - ohne übermässigem Erfolgsdruck, weil sie ja unabhängig vom Ausgang einen sehr guten Job für nächstes Jahr sicher hat.
Im anderen Fall wäre sie vielleicht nach wenigen Spieltagen in der neuen Saison ihren Job wieder los, und würde schlussendlich als gescheitert dastehen.