National Football League (NFL)

Am Donnerstag kamen die Steelers durch vier Field Goals von Ben Sauls zu einem 19:10-Sieg bei den Panthers und die Giants scorten vier Touchdowns in Hälfte zwei beim klaren 42:10-Heimerfolg gegen die Pats.

Am Freitag konnten die Eagles die Aufholjagd der Jets noch stoppen und sich nach einer 19:3-Führung mit 19:17 durchsetzen, QB Joe Milton III (10-18, 132yds, TD) und die Cowboys feierten einen 31:13-Sieg gegen die Falcons, die Vikings unterlagen bei den Titans mit 13:23 und die Bears drehten mit drei Touchdowns im Schlussviertel einen 10:27-Rückstand noch in einen 29:27-Sieg bei den Chiefs.

Im frühen Slot am heutigen Samstag beendeten die Preseason-Experten aus Baltimore miot einem 30:3-Kantersieg bei den Commanders mal wieder eine Preseason ungeschlagen, die Colts zerlegten die Bengals auswärts mit einem 41:14, Andre Szmyt bescherte den Browns mit seinem Last-Second-37-yd-FG einen 19:17-Erfolg gegen die Rams, die Lions kassierten eine deutliche 7:26-Niederlage gegen die Texans und die Broncos holten sich mit dem 28:19 bei den Saints den dritten Sieg im dritten Preseason-Spiel.

In den weiteren Samstagsspielen kamen die Packers zu einem 20:7-Heimsieg gegen die Seahawks, die Dolphins setzten sich mit 14:6 gegen die Jags durch, die Allen-losen Bills verhinderten mit einem 23:19 bei den Bucs eine sieglose Preseason, die Niners sicherten sich mit zwei Touchdowns im Schlussviertel einen 30:23-Erfolg gegen die Chargers und die Cardinals holten sich einen abschließenden 20:10-Sieg gegen die Raiders.

Ergebnisse Preseason Week 3:
Pittsburgh Steelers @ Carolina Panthers 19:10
New England Patriots @ New York Giants 10:42
Philadelphia Eagles @ New York Jets 19:17
Atlanta Falcons @ Dallas Cowboys 13:31
Minnesota Vikings @ Tennessee Titans 13:23
Chicago Bears @ Kansas City Chiefs 29:27
Baltimore Ravens @ Washington Commanders 30:3
Indianapolis Colts @ Cincinnati Bengals 41:14
Los Angeles Rams @ Cleveland Browns 17:19
Houston Texans @ Detroit Lions 26:7
Denver Broncos @ New Orleans Saints 28:19
Seattle Seahawks @ Green Bay Packers 7:20
Jacksonville Jaguars @ Miami Dolphins 6:14
Buffalo Bills @ Tampa Bay Buccaneers 23:19
Los Angeles Chargers @ San Francisco 49ers 23:30
Las Vegas Raiders @ Arizona Cardinals

Und damit ist die diesjährige Preseason Geschichte. In elf Tagen erfolgt endlich der Kickoff für die 2025 Regular Season! Wer es bis dahin ohne US-Football nicht aushalten kann: Der College Football legt schon früher los: Gestern gab’s in der irischen Hauptstadt Dublin einen Upset mit einem 24:21-Sieg von #22 Iowa State gegen #17 Kansas State, am nächsten Wochenende gibt’s u.a. Duelle zwischen #3 Ohio State und #1 Texas, #4 Clemson und #9 LSU sowie #10 Miami (FL) und #6 Notre Dame.

Wo ich hier auf die College Football-Spiele hingewiesen habe:

Es gibt noch keine offizielle PM, aber im Guide von DAZN tauchen seit heute Live-Übertragungen auf und das in einer Anzahl, die bislang hierzulande wohl nur zu ESPN America- bzw. NASN-Zeiten erreicht wurde.

Ich zähle nicht weniger als zehn Live-Spiele im Programm alleine für das nächste Wochenende:
#25 Boise State @ South Florida (Do, 23:30 Uhr), East Carolina @ NC State (Fr, 01:00 Uhr), Central Arkansas @ Missouri (Fr, 01:30 Uhr), Nebraska @ Cincinnati (Fr, 03:00 Uhr), Georgia Tech @ Colorado (Sa, 02:00 Uhr), #8 Alabama @ Florida State (Sa, 21:30 Uhr), Marshall @ #5 Georgia (Sa, 21:30 Uhr), #9 LSU @ #4 Clemson (So, 01:30 Uhr), California @ Oregon State (So, 04:30 Uhr) sowie #6 Notre Dame @ #10 Miami (FL) (Mo, 01:30 Uhr).

Es handelt sich dabei um Spiele von ESPN/ABC (bzw. dem ACC/SEC Network).

Mittlerweile ist es über eine ESPN-Meldung bestätigt worden: DAZN hat umfassende College Football-Rechte erworben.

Was bislang bekannt ist: Bis November wird DAZN in jeder Woche bis zu zehn Spiele live übertragen und dafür ist in diesem Zeitraum nicht einmal ein Abo notwendig, sondern nur eine kostenlose Registrierung. Ändern wird sich das Ganze dann ab November: Wie herauszulesen ist wird DAZN ab dann eine Art GamePass anbieten, den man als DAZN-Abonnent dazubuchen kann. Die positive Seite daran: Die Coverage wird dann auf bis zu 25 (!) Live-Spiele pro Woche immens erweitert, sie beinhaltet die kompletten Playoffs, das National Championship Game, die wichtigsten weiteren Bowl-Games sowie die College GameDay-Pregame-Show. Wie die Kosten für den GamePass aussehen ist noch nicht bekannt.

Wir haben den Kalender auf den September umgestellt und das bedeutet, dass das Ende der Durststrecke für die NFL-Fans erreicht ist: Die 2025 Regular Season beginnt! Im heutigen Kickoff-Game sehen wir selbstverständlich ein Heimspiel des Titelverteidigers: Rund sieben Monate nach dem Triumph in New Orleans über die Chiefs wartet auf die Eagles gleich ein Division-Duell, wenn die Cowboys in der Stadt sind. Am Freitag geht es dann direkt schon mit dem ersten International Game der Saison weiter: Das im Super Bowl unterlegene Kansas City beginnt die Saison im brasilianischen Sao Paulo gegen die Chargers - übrigens ein Live-Spiel auf YouTube. Der GameDay am Sonntag liefert uns im frühen Slot dann satte acht Partien, u.a. treten die Bengals im Ohio-Duell bei den Browns an, die Steelers sind bei den Jets zu Gast, die Commanders bekommen es mit den Giants zu tun und ein ungewohntes Bild werden wir in Foxborough bekommen, wenn Pete Carroll die Raiders im Spiel bei den Pats betreut. Vier Partien bleiben für den späten Slot übrig: Im Topspiel sehen wir die verstärkten Packers daheim gegen die Lions, die Niners beginnen mit einem Auswärtsspiel bei den Seahawks, Top-Pick Cam Ward wird sein erstes Regular Season-Spiel mit den Titans bei den Broncos absolvieren und die Rams treffen auf die Texans. Das erste Sunday Night Game verspricht auf dem Papier ein Highlight zu werden: Josh Allens Bills empfangen Lamar Jacksons Ravens nachdem sich beide Teams in den Playoffs im Januar noch gegenüber standen. Das Monday Night Game ist dann wieder ein reines Division-Duell: Die Vikings müssen im Soldier Field bei den Bears antreten.

Vorschau auf Week 1 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game (Kickoff-Game) - Freitag, 02:20 Uhr:

Dallas Cowboys @ Philadelphia Eagles

Friday Night Game - Samstag, 02:00 Uhr:

Kansas City Chiefs vs Los Angeles Chargers (@ Sao Paulo, Brasilien)

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Tampa Bay Buccaneers @ Atlanta Falcons
Cincinnati Bengals @ Cleveland Browns
Miami Dolphins @ Indianapolis Colts
Las Vegas Raiders @ New England Patriots
Arizona Cardinals @ New Orleans Saints
Pittsburgh Steelers @ New York Jets
New York Giants @ Washington Commanders
Carolina Panthers @ Jacksonville Jaguars

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Tennessee Titans @ Denver Broncos
San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Detroit Lions @ Green Bay Packers
Houston Texans @ Los Angeles Rams

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Baltimore Ravens @ Buffalo Bills

Monday Night Game - Dienstag, 02:15 Uhr:

Minnesota Vikings @ Chicago Bears

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Fr, 02:20 Uhr RTL/DAZN Dallas Cowboys @ Philadelphia Eagles
Sa, 02:00 Uhr YouTube Kansas City Chiefs vs Los Angeles Chargers (@ Sao Paulo, Brasilien)
So, 19:00 Uhr Nitro Las Vegas Raiders @ New England Patriots
So, 19:00 Uhr RTL+ Cincinnati Bengals @ Cleveland Browns
So, 19:00 Uhr DAZN Pittsburgh Steelers @ New York Jets
So, 19:00 Uhr DAZN NFL ENDZN (deutsche RedZone)
So, 19:00 Uhr DAZN NFL RedZone
So, 22:25 Uhr Nitro San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks
So, 22:25 Uhr DAZN Detroit Lions @ Green Bay Packers
Mo, 02:20 Uhr DAZN Baltimore Ravens @ Buffalo Bills
Di, 02:15 Uhr DAZN Minnesota Vikings @ Chicago Bears

Die Fans in Philadelphia brauchten viel Geduld und für uns Europäer wurde es eine lange Nacht: Bedingt durch Gewitter in der Region musste das Kickoff-Game zwischen den Eagles und den Cowboys im dritten Viertel für mehr als eine Stunde unterbrochen werden, das Spiel endete selbst an der US-Eastcoast daher erst nach Mitternacht. In einem unterhaltsamen, da engen Spiel gingen die Gäste aus Dallas dreimal durch die Touchdowns von Javonte Williams (2x 1-yd-Rush) und ein 41-yd-FG von Brandon Aubrey in Führung, die die Eagles mit den zwei Touchdowns von Jalen Hurts (4-yd-/8-yd-Rush) sowie einem weiteren 10-yd-Rush-TD von Saquon Barkley zur 21:17-Führung kurz vor der Halbzeit beantwortete. Allerdings konnten die Cowboys noch vor dieser durch ein 53-yd-FG von Aubrey auf 20:21 verkürzen. Die zweite Halbzeit war dann offensiv deutlich erfolgloser, den einzigen Eintrag in die Boxscore gab’s im dritten Viertel durch ein weites 58-yd-FG von Jake Elliott zum 24:20-Endstand.

Als von einem Niedergang der Chiefs, der nach solchen Spielen gern aufkommt, möchte ich nicht schreiben, aber das war schon eine sehr dürftige Vorstellung in Sao Paulo. Die Chargers hatten so einige Patzer im Gameplan, die Kansas City in einer der letzten Saisons so garantiert ausgenutzt hätte, aber so war es am Ende Justin Herbert (25-34, 318yds, 3TD), der sich über einen 27:21-Auftaktsieg in die neue Saison freuen durfte. Los Angeles ließ in der ersten Halbzeit nur zwei Field Goals von Harrison Butker (35yds, 59yds) zu und führte nach einem 5-yd-TD-Pass von Herbert auf Quentin Johnston sowie zwei Field Goals von Cameron Dicker (39yds, 36yds) mit 13:6. Kansas City scorte zwar direkt mit dem Opening Drive in der zweiten Hälfte, nach dem 11-yd-Rush-TD von Patrick Mahomes vergab aber Butker den PAT zum Ausgleich. Die Chargers schafften es im Gegenzug mit einem rund siebeneinhalbminütigen Drive mit einem 11-yd-TD-Pass von Herbert auf Keenan Allen ihre Führung zum 20:12 auszubauen, doch es ging abwechselnd weiter: Die Chiefs verkürzten nach dem 37-yd-TD-Pass von Mahomes auf Travis Kelce auf 18:20 (die Two-Point-Conversion misslang), rund sieben Minuten später endete der nächste Drive der Chargers mit einem 23-yd-TD-Pass von Herbert auf Johnston zum 27:18. Kansas City blieben nun noch etwa fünf Minuten um neun Punkte aufzuholen, sie wurden aber in der Redzone gestoppt und so reichte es 2:34 Minuten vor dem Ende nur zu einem 27-yd-FG von Butker zum 21:27. Die Chargers gaben danach den Ball nicht mehr zurück und schafften damit den Upset.

Bis auf das Duell zwischen den Jags und den Panthers, das lange aufgrund eines Gewitters in der Region unterbrochen werden musste, sind die Partien des frühen Slots beendet:

Die Bucs holen sich durch den späten 25-yd-TD-Pass von Baker Mayfield auf Emeka Egbuka 59 Sekunden vor dem Ende den 23:20-Sieg bei den Falcons, Aaron Rodgers (22-30, 244yds, 4 TDs) und die Steelers landeten dank des späten und weiten 60-yd-FG von Chris Boswell einen knappen 34:32-Sieg bei den Jets, Deebo Samuel scorte bei seinem Debüt mit einem 19-yd-Rush-TD im Schlussviertel zum 21:6-Endstand für die Commanders gegen die Giants, die Bengals behielten im Ohio-Duell bei den Browns mit einem 17:16 knapp die Oberhand, die Colts besiegten die Dolphins klar mit 33:8, Geno Smith (24-34, 362yds, TD, INT) und die Raiders fuhren einen 20:13-Sieg bei den Pats ein und die Cards starten mit einem 20:13-Auswärtssieg bei den Saints in die neue Saison.

Der Blick auf die laufenden Partien:
Panthers @ Jags 3:20 (4th, 15:00)
Titans @ Broncos 3:3 (1st, 7:24)
Niners @ Seahawks 7:0 (1st, 3:43)
Lions @ Packers 0:0 (1st, 11:15)
Texans @ Rams 0:0 (1st, 12:49)

Das Spiel in Jacksonville ist nun auch durch: Die Jags legten mit 17 Punkten im zweiten Viertel den Grundstein zum souveränen 26:10-Heimsieg gegen die Panthers.

Werfen wir nochmal einen Blick in den späten Slot:
Titans @ Broncos 6:3 (2nd, 1:37)
Niners @ Seahawks 7:7 (2nd, 0:57)
Lions @ Packers 3:17 (2nd, 8:34)
Texans @ Rams 3:0 (2nd, 6:20)

Washington gewonnen zum Auftakt sehr schön.

Im späten Slot behielten die Broncos mühsam mit einem 20:12 gegen Cam Ward und die Titans die Oberhand, die Niners holten sich durch den späten 4-yd-TD-Pass von Brock Purdy auf Jake Tonges mit 1:34 Minuten auf der Uhr einen 17:13-Auswärtssieg bei den Seahawks, die Packers gaben ein klares Signal an die Konkurrenz mit einem souveränen 27:13-Heimerfolg gegen die Lions und Matthew Stafford knackte beim 14:9-Erfolg seiner Rams bei den Texans als zehnter Quarterback die Marke von 60.000yds - er benötigte dafür 223 Spiele und damit genauso viele wie Matt Ryan (nur Drew Brees war mit 215 Partien schneller).

Das Sunday Night Game könnte tatsächlich schon das Spiel des Jahres gewesen sein. Daher: Wer das Resultat noch nicht kennt sollte bitte hier aufhören zu lesen und sich das Spiel anschauen (entweder via Game Pass oder DAZN, alternativ auch ab 21:00 Uhr im NFL Network). Für alle anderen: Ja, was soll diese Schlussphase denn bitte noch toppen? Vier Minuten vor dem Ende lagen die Bills vor eigenem Publikum noch mit 25:40 zurück und schienen einer Auftaktpleite nicht mehr zu entkommen - und dann? Allen findet Coleman für eine 10-yd-TD-Pass (3:56), die Ravens verlieren direkt einen Fumble und damit den Ballbesitz, Allen scort selbst per Rush-TD und die Two-Point-Conversion misslingt (1:58) und mit einem 38:40 ging es nun in die letzten zwei Minuten der Partie. Die Ravens waren noch immer in der besseren Lage, aber das oft erwähnte Momentum wollte nicht mehr zurückkkommen. Was passierte? Eine halbe Minute später war man den Ball ernsthaft mit einem Three-and-Out schon wieder los. Und so kam was passieren musste: Allen brachte den Ball noch in eine aussichtsreiche Field Goal-Position und Matt Prater ließ sich mit seinem 32-yd-FG nicht zweimal bitten. Die Bills gewinnen ein wahnsinniges Spiel also mit 41:40.

Für die Statistik-Freunde: Die Bills gewinnen erstmals seit 58 Jahren ein Spiel in dem sie im Schlussviertel mit mindestens 15 Punkten zurücklagen. Und wenn man die gesamte NFL betrachtet: Seit 2000 schafften es nur vier (!) von 2316 Teams in den letzten vier Minuten der Partie einen Rückstand von mindestens 15 Punkten noch zu drehen. Und einen wilden Quervergleich gibt’s auch noch: Josh Allen schaffte alleine im Schlussviertel mehr Passing-Yards als Joe Burrow in seinem kompletten Spiel (251:225).

Das ist Football! Das ist ein Grund warum man das alles in der langen Pause so schmerzlich vermisst!

1 „Gefällt mir“

Im abschließenden Monday Night Game drehten die Vikings durch die Touchdowns von Justin Jefferson, Aaron Jones Sr. und JJ McCarthy einen 6:17-Rückstand in einen letztendlichen 27:24-Sieg bei den Bears.

Ergebnisse Week 1:
Dallas Cowboys @ Philadelphia Eagles 20:24
Kansas City Chiefs vs Los Angeles Chargers 21:27 (@ Sao Paulo, Brasilien)
Tampa Bay Buccaneers @ Atlanta Falcons 23:20
Cincinnati Bengals @ Cleveland Browns 17:16
Miami Dolphins @ Indianapolis Colts 8:33
Las Vegas Raiders @ New England Patriots 20:13
Arizona Cardinals @ New Orleans Saints 20:13
Pittsburgh Steelers @ New York Jets 34:32
New York Giants @ Washington Commanders 6:21
Carolina Panthers @ Jacksonville Jaguars 10:26
Tennessee Titans @ Denver Broncos 12:20
San Francisco 49ers @ Seattle Seahawks 17:13
Detroit Lions @ Green Bay Packers 13:27
Houston Texans @ Los Angeles Rams 9:14
Baltimore Ravens @ Buffalo Bills 40:41
Minnesota Vikings @ Chicago Bears 27:24

Auf geht’s in die Week 2, die uns im Thursday Night Game ein durchaus interessantes Duell zwischen den Packers und den Commanders bietet. Mit nicht weniger als neun Partien ist der frühe Slot am Sonntag extrem gut gefüllt, u.a. müssen die Ravens (gegen die Browns), Seahawks (bei den Steelers), Lions (gegen die Bears) und Cowboys (gegen die Giants) ihre Auftakt-Niederlagen verarbeiten, dazu empfangen die Bengals die Jags und die Bills treten bei den Jets an. Der späte Slot ist dann mit drei Duellen sehr dünn besetzt: In Kansas City kommt es zum Super Bowl-Rematch zwischen den Chiefs und den Eagles, die Broncos sind bei den Colts gefordert und die Cardinals haben eine vermeintliche Pflichtaufgabe gegen die Panthers vor sich. Das Sunday Night Game bestreiten diesmal die Vikings und die Falcons, abgeschlossen wird die Week 2 mit einem Monday Night-Doubleheader: Zunächst bekommen es die Texans mit den Bucs zu tun und anschließend gastieren die Chargers bei den Raiders.

Vorschau auf Week 2 (alle Zeiten MESZ):

Thursday Night Game - Freitag, 02:15 Uhr:

Washington Commanders [1-0] @ Green Bay Packers [1-0]

Game Day - Sonntag, 19:00 Uhr:

Jacksonville Jaguars [1-0] @ Cincinnati Bengals [1-0]
New York Giants [0-1] @ Dallas Cowboys [0-1]
Chicago Bears [0-1] @ Detroit Lions [0-1]
Los Angeles Rams [1-0] @ Tennessee Titans [0-1]
New England Patriots [0-1] @ Miami Dolphins [0-1]
San Francisco 49ers [1-0] @ New Orleans Saints [0-1]
Buffalo Bills [1-0] @ New York Jets [0-1]
Seattle Seahawks [0-1] @ Pittsburgh Steelers [1-0]
Cleveland Browns [0-1] @ Baltimore Ravens [0-1]

Game Day - Sonntag, 22:05 Uhr:

Denver Broncos [1-0] @ Indianapolis Colts [1-0]
Carolina Panthers [0-1] @ Arizona Cardinals [1-0]

Game Day - Sonntag, 22:25 Uhr:

Philadelphia Eagles [1-0] @ Kansas City Chiefs [0-1]

Sunday Night Game - Montag, 02:20 Uhr:

Atlanta Falcons [0-1] @ Minnesota Vikings [1-0]

Monday Night Game I - Dienstag, 01:00 Uhr:

Tampa Bay Buccaneers [1-0] @ Houston Texans [0-1]

Monday Night Game II - Dienstag, 04:00 Uhr:

Los Angeles Chargers [1-0] @ Las Vegas Raiders [1-0]

Die Coverage in Deutschland (alle Zeiten MESZ):
Fr, 02:15 Uhr DAZN Washington Commanders @ Green Bay Packers
So, 19:00 Uhr RTL Seattle Seahawks @ Pittsburgh Steelers
So, 19:00 Uhr RTL+ Buffalo Bills @ New York Jets
So, 19:00 Uhr DAZN Chicago Bears @ Detroit Lions
So, 19:00 Uhr DAZN NFL ENDZN (deutsche RedZone)
So, 19:00 Uhr DAZN NFL RedZone
So, 22:05 Uhr DAZN Denver Broncos @ Indianapolis Colts
So, 22:25 Uhr RTL Philadelphia Eagles @ Kansas City Chiefs
Mo, 02:20 Uhr DAZN Atlanta Falcons @ Minnesota Vikings
Di, 01:00 Uhr DAZN Tampa Bay Buccaneers @ Houston Texans
Di, 04:00 Uhr DAZN Los Angeles Chargers @ Las Vegas Raiders

Das Resultat sieht jetzt nicht so klar aus, aber die Packers haben das Thursday Night Game abgesehen von ihrer Effektivität beim Punkten gegen die Commanders dominiert und mit 27:18 gewonnen. Die besagte Effektivität war es auch, die zwischenzeitlich etwas Spannung aufkommen ließ: Green Bay ging zwar durch die Touchdowns von Romeo Doubds (5-yd-Pass von Jordan Love) und Josh Jacobs (2-yd-Rush) sowie einem Field Goal von Brandon McManus (22yds) mit 17:3 in Führung, die Commanders (Matt Gay traf zwischenzeitlich ein 51-yd-FG) machten aber mit dem 20-yd-TD-Pass von Jayden Daniels auf Zach Ertz früh im Schlussviertel Boden gut und verkürzten auf 10:17. Green Bay beantwortete das Ganze aber direkt mit einem 8-yd-TD-Pass von Love auf Tucker Kraft, Washington gab den Ballbesitz anschließend schnell wieder ab und mit dem 56-yd-FG von McManus mit 6:42 Minuten auf der Uhr fiel dann die Vorentscheidung. Die Commanders konnten 2:53 Minuten vor dem Ende durch einen 10-yd-TD-Pass von Daniels auf Deebo Samuel inklusive erfolgreicher Two-Point-Conversion bis auf 18:27 herankommen, sie schafften es aber nicht nochmal zu scoren.

COVERAGE-UPDATE:
Durch den Einzug des DBB-Teams ins EuroBasket-Finale schiebt RTL die beiden NFL-Übertragungen am Sonntag auf Nitro!

Mit etwas Verspätung hier die Resultate des frühen Slots:
Die Bengals schlagen die Jags mit 31:27, müssen aber eine Verletzung von QB Joe Burrow hinnehmen, die Cowboys erzwingen erst in letzter Sekunde mit einem FG die Overtime und gewinnen in dieser ebenfalls in letzter Sekunde mit einem FG mit 40:37 gegen die Giants, die Lions fertigten die Bears mit einem 52:21 ab, die Rams drehten in Hälfte zwei (23:6) auf und schlugen die Titans auswärts mit 33:19, die Pats kamen zu einem 33:27-Erfolg bei den Dolphins, die Niners starten durch ein 26:21 bei den Saints mit zwei Siegen in die Saison, die Bills erledigten ihre Pflichtaufgabe bei den Jets mit einem 30:10, die Seahawks scorten 17 Punkte im Schlussviertel und landeten einen 31:17-Erfolg bei Aaron Rodgers (hat mit nun 508 Career-TD-Passes den viertplatzierten Brett Favre in der All-Time-List eingeholt) und den Steelers und die Ravens zerlegten die Browns letztendlich mit einem 41:17-Sieg.

Der Blick in den späten Slot:
Broncos @ Colts 14:13 (2nd, 5:49)
Panthers @ Cards 3:10 (2nd, 3:18)
Eagles @ Chiefs 7:3 (2nd, 8:21)

Es gibt keine guten Nachrichten aus Cincinnati: Laut ESPN’s Adam Schefter muss sich QB Joe Burrow einer Operation an seinem verletzten Zeh unterziehen und wird damit den Bengals für rund drei Monate fehlen.

Drei letztendlich knappe Spiele gab’s im späten Slot: Die Colts setzten sich in letzter Sekunde durch ein 45-yd-FG von Spencer Shrader mit 29:28 gegen die Broncos durch, die Cardinals konnten durch einen wichtigen Sack von Calais Campbell 26 Sekunden vor dem Ende die Aufholjagd der Panthers noch stoppen und somit nach einem 27:3-Vorsprung die Partie mit 27:22 gewinnen und im Super Bowl-Rematch verzweifelten die Chiefs an der Defense der Eagles und mussten sich damit einmal mehr dem Rivalen mit 17:20 geschlagen geben - Kansas City startet damit erstmals seit 2014 mit zwei Niederlagen in eine Season.

Das Sunday Night Game konnte da nicht mithalten, in jeglicher Hinsicht: Die Falcons landeten nach fünf verwandelten Field Goals von Parker Romo sowie einem 5-yd-Rush-TD von Tyler Allgeier einen 22:6-Sieg bei den Vikings, die sich nur durch zwei Field Goals von Will Reichard in die Boxscore eintragen konnten.

Zwei Monday Night Games komplettierten die Week 2:

Die Bucs konnten sich mit 20:19 bei den Texans durchsetzen und starten damit mit zwei Siegen in die neue Saison. Nachdem Houston durch den Touchdown von Nico Collins (29-yd-Pass von CJ Stroud) und ein 35-yd-FG von Ka’imi Fairbairn zweimal in Führung ging lagen die Gäste aus Tampa nach den Touchdowns von Ryan Miller (20-yd-Pass von Baker Mayfield) und Emeka Egbuka (15-yd-Pass von Mayfield) zur Halbzeit mit 14:10 vorn. Nach einem punktlosen dritten Viertel drehten die Texans per 53-yd-FG von Fairbairn und einem 25-yd-Rush-TD von Nick Chubb die Partie zum 19:14, die versuchte Two-Point-Conversion misslang. Genau dies ließ noch eine Hintertür für die Bucs offen, die dann tatsächlich genutzt wurde: Der 2-yd-Rush-TD von Rachaad White sorgte für den 20:19-Endstand.

Weniger spektakulär ging es in Las Vegas zu: Die Chargers lagen bereits zur Halbzeit nach den Touchdowns von Keenan Allen (10-yd-Pass von Justin Herbert) und Quentin Johnson (60-yd-Pass von Herbert) sowie einem 38-yd-FG von Cameron Dicker mit 17:6 vorn, in Hälfte zwei folgte nur noch ein weiteres 20-yd-FG von Dicker. Die gastgebenden Raiders schafften es nur durch drei Field Goals von Daniel Carlson (54yds, 40yds, 37yds) zu scoren und verloren somit am Ende mit 9:20.

Ergebnisse Week 2:
Washington Commanders @ Green Bay Packers 18:27
Jacksonville Jaguars @ Cincinnati Bengals 27:31
New York Giants @ Dallas Cowboys 37:40 (OT)
Chicago Bears @ Detroit Lions 21:52
Los Angeles Rams @ Tennessee Titans 33:19
New England Patriots @ Miami Dolphins 33:27
San Francisco 49ers @ New Orleans Saints 26:21
Buffalo Bills @ New York Jets 30:10
Seattle Seahawks @ Pittsburgh Steelers 31:17
Cleveland Browns @ Baltimore Ravens 17:41
Denver Broncos @ Indianapolis Colts 28:29
Carolina Panthers @ Arizona Cardinals 22:27
Philadelphia Eagles @ Kansas City Chiefs 20:17
Atlanta Falcons @ Minnesota Vikings 22:6
Tampa Bay Buccaneers @ Houston Texans 20:19
Los Angeles Chargers @ Las Vegas Raiders 20:9