National Basketball Association (NBA)

Am heutigen Freitag gehen die Finals in ihr zweites Spiel. Nach der Auftaktniederlage (für die Spurs übrigens die erste überhaupt bei einer Finals-Serie) steht San Antonio auf dem eigenen Parkett schon unter Erfolgsdruck während die Knicks wohl noch mehr Selbstvertrauen getankt haben und gern die Siegesserie verlängern würden. Finden die Spurs nun also die passende Antwort oder stellt New York gar auf 2-0?

Vorschau auf Freitag (MESZ):
02:30 Uhr: New York Knicks @ San Antonio Spurs (2026 NBA Finals Game 2, 1-0)

Amazon Prime überträgt live.

Es wird interessant: Im zweiten Duell der diesjährigen Finals sahen wir wieder Runs und zwei unterschiedliche Halbzeiten. Waren es in Hälfte eins über weite Teile die gastgebenden Spurs, die die Partie im Griff hatten und früh im zweiten Viertel mit zwölf Punkten in Führung gingen kämpften sich die Knicks danach in die Partie zurück um zur Halbzeit mit 56:52 selbst zu führen. Im dritten Viertel schafften es die Gäste den Flow mitzunehmen und gingen zweistellig in Führung. Die Spurs probierten sich daraufhin mehrfach an einer Rally, aber immer wieder fanden die Knicks die passende Antwort und gingen jedes Mal wieder zweistellig in Führung. Wild wurde dann die zweite Hälfte des Schlussabschnitts: Die Spurs legten einen etwa dreiminütigen 14:0-Run auf mit dem sie die Partie drei Minuten vor dem Ende zum 97:97 ausgleichen konnten. Es folgte eine dramatische Crunchtime in der es besonders bitter für Victor Wembanyama wurde: Der Spurs-Star verlor erst mit 9,5 Sekunden auf der Uhr per Turnover den Ball, nachdem Brunson auf der anderen Seite Nerven zeigte und nur einen von zwei Freiwürfen verwandelte vergab Wemby dann mit zwei Sekunden auf der Uhr den Game-Winner. So sind es am Ende die Knicks, die mit einem knappen 105:104 in San Antonio triumphieren und nun mit einem starken 2-0-Vorsprung in ihre ersten Heimspiele dieser Serie gehen. Damit war nun wahrlich nicht zu rechnen - in etwa genauso wie mit der nun 13 Spiele andauernden Siegesserie. Aus deutscher Sicht: Ariel Hukporti kam für die Knicks nicht zum Einsatz.

Ergebnis vom Freitag:
New York Knicks @ San Antonio Spurs 105:104
NYK: Towns 21P/3R/4A, Bridges 20P/6R/6A, Brunson 20P/5R/6A/5Stl, Anunoby 17P/4R/3A
SAS: Wembanyama 29P/9R/4B, Fox 20P/3R/5A, Harper 15P/6R/3A, Vassell 14P/9R/5A
Playoff-Stand: NYK leads 2-0

Die Serie wird am Montag im Madison Square Garden fortgesetzt.

Am heutigen Montag blickt die Basketball-Welt nach New York City, genauer gesagt in den Madison Square Garden. Die Knicks haben doch überraschend einen 2-0-Vorsprung aus den beiden Auswärtspartien bei den Spurs mitgebracht und stehen nun auf eigenem Parkett so dicht vor der ersten Championship seit 1973 wie schon seit 1993 nicht mehr (damals unterlag man trotz einer 3-2-Führung noch den Rockets). Die große Frage lautet wie sich das nun entwickeln wird: Wir erlebten viele Runs in den ersten beiden Spielen und ein Spurs-Team, dem in der Crunchtime in den entscheidenden Augenblicken nichts gelingen wollte. Wir erinnern uns: Im Opener gewannen die Knicks durch einen 11:0-Run zum Abschluss, in Game 2 versagten bei Wemby mit einem Turnover und einem vergebenen potenziellen Game-Winner die Nerven. Machen es die Gäste aus San Antonio heute besser oder setzen die Knicks ihre 13 (!) Spiele andauernde Siegesserie (letzte Niederlage war ein 108:109 in Atlanta am 23. April) fort und erspielen sich damit den ersten Matchball?

Vorschau auf Montag (MESZ):
02:30 Uhr: San Antonio Spurs @ New York Knicks (2026 NBA Finals Game 3, 0-2)

Amazon Prime überträgt live.

Am Rande:
Präsident Trump wird dem heutigen Spiel beiwohnen, es ist also mit einem Fokus darauf leider zu rechnen.

Bedeutend wichtiger: Den Opener der Finals sahen in den USA in der Spitze bis zu 19,63 Mio. Zuschauer, im Schnitt waren es knapp 17 Mio. Zuschauer. Das ist ein All-Time-Bestwert für einen Finals-Opener bei ABC und die höchste Finals-Einschaltquote seit Game 6 der 2019 Finals zwischen den Warriors und den Raptors. Der letzte Finals-Opener mit solch einer Quote brachte die Serie zwischen den Cavs um LeBron James und den Curry-Warriors im Jahr 2018. Verglichen mit dem Opener der letztjährigen Finals (Pacers-Thunder) stiegen die Zuschauerzahlen um 90% an. Die NBA ist also auf einem extrem guten Weg, natürlich zum einen mit dem Matchup (New York ist ein riesiger TV-Markt), zum anderen aber mit Sicherheit auch durch den (teilweisen) Wechsel der Regular Season-Coverage auf den Broadcaster NBC.

Es sollte ein rauschendes Fest werden: Die Knicks treten erstmals seit 27 Jahren in den NBA-Finals zuhause im Madison Square Garden an, der tobte (und Präsident Trump bei der Nationalhymne gnadenlos ausbuhte), aber am Ende nichts zum Feiern hatte. Die Spurs erwischten den deutlich besseren Start in dieses dritte Duell und gingen früh zweistellig in Führung. Die Knicks meldeten sich dann mit einem offensiv starken zweiten Viertel (42:24) zurück und lagen selbst zur Halbzeit mit 64:57 vorn. Nach einem hart umkämpften dritten Viertel hielten die Spurs übergreifend in den Schlussabschnitt ihre Gastgeber punktlos und setzten sich etwas zum 98:91 ab. New York probierte dann immer wieder den Gästen näher zu kommen, aber das sollte erst in den letzten Sekunden der Partie passieren: Nach einem Dreier von OG Anunoby verkürzte New York mit 9,4 Sekunden auf der Uhr auf 111:113. Die Knicks mussten nun zügig foulen und schickten Stephon Castle zu zwei Freiwürfen, die er nervenstark zum 115:113 verwandelte. Nun musste es schnell gehen, aber die Versuche von Downtown fielen nicht: Erst vergab Mikal Bridges, nach einem Offensiv-Rebound scheiterte auch Anunoby. Am Ende gewinnen die Spurs mit 115:111, beenden damit die 13 Spiele andauernde Siegesserie der Knicks und verkürzen in der Serie auf 1-2. Aus deutscher Sicht: Keine Spielzeit für Ariel Hukporti für die Knicks.

Ergebnis vom Montag:
San Antonio Spurs @ New York Knicks 115:111
SAS: Wembanyama 32P/8R/6A/3B, Castle 23P/5R/5A, Fox 12P/3R/8A
NYK: Brunson 32P/5R/5A, Anunoby 28P/5R, Hart 16P/9R/5A
Playoff-Stand: NYK leads 2-1

Weiter geht’s schon am Mittwoch.

Am heutigen Mittwoch werden die Finals mit dem vierten Spiel fortgesetzt. Zum zweiten Mal in Folge haben die Knicks nun ein Heimspiel und wollen nach dem Dämpfer am Montag nun die passende Antwort finden. Können die Knicks heute den potenziell vorentscheidenden dritten Erfolg der Serie einfahren oder gelingt den Spurs der Ausgleich?

Vorschau auf Mittwoch (MESZ):
02:30 Uhr: San Antonio Spurs @ New York Knicks (2026 NBA Finals Game 4, 1-2)

Amazon Prime überträgt live.

Alter falter was war das für ein Game in New York. Die Knicks gewinnen das Spiel obwohl sie zwischenzeitlich mit 29PK zurücklagen.

Wenn die Knicks das jetzt holen, dann habe ich zu meinen Lebzeiten alles erreicht. Der FCN hat 2006 den Pokal geholt und die zurecht viel belächelten Knick holen neben des NBA Cups auch den NBA Meistertitel :star_struck:

Das kann ich gut nachvollziehen. Ich hab das 2006 mit den Heat auch so gefeiert, hatte aber natürlich die schwierige Position, das aufgrund von Nowitzki ganz Basketball-Deutschland für den Gegner war. Dennoch werde ich es nicht vergessen wie ich damals jedes Spiel live gesehen habe. :slightly_smiling_face:

Aus neutraler Sicht gesehen machen diese Finals schon sehr viel Spaß, auch wenn man die Befürchtung haben muss, dass diese in Kürze vorbei sind. Wir kennen ja schon die Aufholjagden der Knicks, aber was sich da im vierten Duell im Madison Square Garden zugetragen hat war unfassbar und setzte allem anderen nochmal einen drauf. Die Spurs dominierten die erste Hälfte (76:49) nach Belieben und lagen zwischenzeitlich mit 29 Punkten in Führung, der Ausgleich in der Serie schien nur noch Formsache zu sein. Im dritten Viertel hielt man die Pace nicht mehr, stattdessen konnten die Knicks den großen Rückstand etwas verkürzen. Als es 75:90 stand schien San Antonio die Gastgeber offensiv gestoppt zu haben, in viertelübergreifenden rund dreieinhalb Minuten ließ man keinen Punkt zu und konnte die Führung um fünf Zähler zum 95:75 ausbauen. Doch das Gegenteil war der Fall: Danach gelang den Spurs offensiv so gut wie nichts mehr, die Knicks kämpften sich vor dem tobenden Publikum in die Partie zurück: Dreier Alvarez, Dreier Brunson, Floater Brunson - keine Punkte der Spurs - 105:104-Führung der Knicks mit 1:22 Minuten auf der Uhr. Die Schlussminute begann mit jeweils einem Turnover auf beiden Seiten, dann wurde Castle nach einem Offensiv-Rebound gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 106:105 für San Antonio (30,3 Sekunden vor dem Ende). Brunson vergab daraufhin die Chance zur erneuten Führung und dann muss man sich fragen warum das passierte: De’Aaron Fox schnappte sich 13,5 Sekunden vor dem Ende den Defensiv-Rebound, hatte alle Zeit der Welt um sich foulen zu lassen, aber stattdessen verschätzte er sich vollkommen im Laufduell mit OG Anunoby, der den Layup-Versuch humorlos blockte. Die Knicks bekamen damit also die Chance zum Sieg, die Brunson mit einem Dreier scheinbar komplett versemmelte, aber nein: Anunoby schnappte sich den Offensiv-Rebound und tippte den Ball umgehend wieder in den Korb. Die Knicks schlagen die Spurs nach einer historischen Rally (ein Sieg nach 29 Punkten Rückstand sind ein neuer Finals-Rekord (die Celtics holten 2008 24 Punkte gegen die Lakers auf), der Playoff-Rekord ist der Sieg nach 31 Punkten Rückstand der Clippers gegen die Warriors in den 2019 Playoffs) mit 107:106, führen damit in der Serie mit 3-1 und sind nur noch einen weiteren Erfolg von der Championship entfernt. Aus deutscher Sicht: Ariel Hukporti sah seine ersten drei Finals-Minuten für die Knicks in denen er einen Block verbuchte.

Ergebnis vom Mittwoch:
San Antonio Spurs @ New York Knicks 106:107
SAS: Wembanyama 24P/13R/3B, Harper 21P/4R/3A, Vassell 18P/5R/4A (5-8 3P), Fox 18P/5R/7A
NYK: Brunson 36P/5R/7A/3Stl, Anunoby 33P/4R (7-9 3P), Towns 13P/10R
Playoff-Stand: NYK leads 3-1

Es geht nun zurück nach San Antonio, wo am Samstag Game 5 ausgetragen wird.

Am heutigen Samstag könnte die Saison beendet werden: In Game 5 der Finals in San Antonio haben die Knicks nach drei Siegen aus den ersten vier Partien den ersten Matchball für die Championship. Wir haben bislang eine wilde Serie erlebt, in der es in der Crunchtime immer eng war und sich kein Team sicher sein konnte, auch wenn man zwischenzeitlich mit einer riesigen Führung unterwegs war. Krönen sich die Knicks also auswärts zum Champion oder können die Spurs die Serie mit einem Heimsieg nochmal nach New York schicken?

Vorschau auf Samstag (MESZ):
02:30 Uhr: New York Knicks @ San Antonio Spurs (2026 NBA Finals Game 5, 3-1)

Amazon Prime überträgt live.

Einfach nur wow :orange_circle::blue_circle::tada::tada::partying_face::partying_face:

Es ist tatsächlich passiert: Erstmals seit 53 Jahren krönen sich die Knicks zum NBA-Champion und dies in einer spektakulären Art und Weise. Nein, sie haben die Spurs nicht nach Belieben dominiert wie sie es in den Serien zuvor taten, aber sie waren in vier Spielen in der Crunchtime zur richtigen Stelle und das ist eben entscheidend. Die Knicks hatten sich schon in der Vergangenheit zu einem Team entwickelt, das die irrsten Rückstände noch aufholte und man nie abschreiben durfte und was soll man sagen? Es war nicht ein historischer Wert wie in Game 4, aber zweistellig war’s dann trotzdem schon wieder. Die Spurs erwischten in Game 5 wie so oft den besseren Start ins Spiel und dominierten weite Teile der ersten Hälfte, in der man einen 15-Punkte-Vorsprung aber beinahe bis zur Pause verspielte (42:37). Im dritten Viertel verteidigte man zunächst die Führung ehe man sich in der letzten Phase wieder bis auf 15 Zähler absetzte. Die Gäste aus New York arbeiteten anschließend in erster Linie daran den Rückstand in den einstelligen Bereich zu bringen ehe man nach einem 15:2-Run pünktlich zur Crunchtime selber in Führung ging. In dieser wollte dann auf beiden Seiten wenig funktionieren: Die Spurs versagten aus dem Feld, die Knicks ließen durch vergebene Freiwürfe immer wieder eine Hintertür offen. Mikal Bridges verwandelte dann mit 8,8 Sekunden auf der Uhr zwei Freiwürfe zur 93:90-Führung der Knicks, auf der Gegenseite vergab Dylan Harper beide Versuche während OG Anunoby anschließend zumindest einen von zwei Freiwürfen verwandelte (7,7 Sekunden vor dem Ende). Die Spurs benötigten nun also zwei Possessions, es kam ein verzweifelter Versuch von Downtown von Victor Wembanyama, der sein Ziel verfehlte. Die Knicks schlagen die Spurs in San Antonio mit 94:90, gewinnen damit das 15. der letzten 16 Spiele und eine überraschende, aber keinesfalls unverdiente Championship. Herzlichen Glückwunsch. Übrigens auch an Ariel Hukporti, der in dieser Serie nun wahrlich keine einnehmende Rolle spielte, aber in Game 5 auch zwei Minuten auf dem Parkett stand in denen er auf einen Rebound, einen Assist und einen Block kam. Zum Finals-MVP wurde Jalen Brunson gewählt, der in Game 5 satte 45 Punkte scorte, im Schnitt kam er in den Finals auf 32,6 PPG, 4,2 RPG und 4,6 APG.

Ergebnis vom Samstag:
NEW YORK KNICKS @ San Antonio Spurs 94:90
NYK: Brunson 45P/3R/3A, Bridges 14P/4A, Hart 13P/11R
SAS: Harper 25P/5R/4A, Wembanyama 19P/14R/5B, Champagnie 14P/7R
Playoff-Endstand: NYK wins 4-1

Und damit verabschiedet sich die NBA nach einer denke ich gar nicht so unspannenden Postseason, viel Spektakel und jeder Menge toller Momente in die Offseason. Man hat definitiv Werbung für sich gemacht.

Richtig viel Ruhe wird in den nächsten Wochen allerdings noch nicht einkehren. Am 23. und 24. Juni steigt die diesjährige Draft (mit einigen deutschen Akteuren mit Lottery-Potenzial), ab dem 30. Juni geht’s dann mit der Free Agency los. Wer nicht ohne NBA-Basketball auskommt ist bei den Summer Leagues richtig, die wieder in San Francisco (3.-6. Juli, vier Teams), Salt Lake City (4.-7. Juli, vier Teams) und natürlich Las Vegas (9.-19. Juli) ausgetragen werden. Am Wochenende des 14./15. August wird dann feierlich die Class of 2026 in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame einziehen, Anfang Oktober folgt dann schon die Preseason u.a. mit zwei Duellen zwischen den Rockets und den Mavs in China. Mitte Oktober dürfte dann die 2026-27 Regular Season starten, deren Schedule im Laufe des Augusts veröffentlicht wird.

Also: Vielen Dank für’s Mitlesen bis hierhin und hoffentlich auch weiterhin! :slightly_smiling_face:

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All die Bilder und Videos aus NYK sind schon Hammer. Ich habe echt Gänsehaut, wie die Stadt die Knicks abfeiert.

Angeblich soll oder wird Schröder mal wieder getradet

Welche Franchise der NBA fehlt ihm denn noch?

Zbs Dallas oder Magic

Dennis hat halt einen teuren Vertrag in Sacramento unterschrieben, die Cavs sind über dem Second Apron und müssen Gehalt einsparen um handlungsfähig zu werden.

Und @timo Jubel und Ausbruch der Euphorie in Miami? :wink:

Sagen wir mal so, ich persönlich schwanke zwischen der Überraschung, dass die Heat den Zuschlag bekommen haben und der Vorfreude. Natürlich gehen die Heat extrem viel Risiko ein: Ähnlich wie zu LeBron-Zeiten sind die Drafts in nächster Zeit eine Veranstaltung ohne Miami-Beteiligung, Giannis muss gesund bleiben und irgendwie muss ja nach den vielen Abgängen ein gewisser Kader zusammengestellt werden. Aber andererseits: Giannis wollte nach Miami und die Verantwortlichen haben es geschafft die Celtics auszustechen. Das ist schon großartig.

Die Trade-Details:
Die Bucks traden Giannis Antetokounmpo und Bobby Portis nach Miami und erhalten dafür von Miami Tyler Herro, Kel’el Ware, Jaime Jacquez Jr., Kasparas Jakucionis, zwei ungeschützte First-Round-Picks (2031, 2033), das First-Round-Pick der diesjährigen Draft (Nummer 13, die Heat werden selbst picken, da der Trade ja erst im Juli offiziell gemacht werden kann), die Möglichkeit die Picks im Jahr 2030 zu tauschen sowie ein Second-Round-Pick (2033).

Weitere News kurz vor der Draft:

  • CJ McCollum hat sich auf einen neuen Einjahresvertrag ($21 Mio.) mit den Hawks geeinigt.
  • Die Thunder traden Aaron Wiggins zu den Hawks und erhalten dafür zwei Second-Round-Picks (2030 und 2032).
  • Trae Young wird nach der Ablehnung seiner Player-Option einen neuen Vierjahresvertrag ($212 Mio.) bei den Wizards unterschreiben (das letzte Vertragsjahr ist eine Player-Option).
  • Die T’wolves sollen sich mit Ayo Dosunmu auf einen Fünfjahresvertrag ($112 Mio.) geeinigt haben.
  • Die T’wolves schicken in einem Three-Team-Trade Julius Randle nach Brooklyn. Minnesota erhält in diesem Trade Mo Gueye von den Bulls sowie das 33. Pick der diesjährigen Draft, die Nets bekommen neben Randle noch das 28. Pick der diesjährigen Draft von Minnesota und die Bulls erhalten Nic Claxton aus Brooklyn.
  • Die Mavs haben mit Dusty May einen neuen Headcoach gefunden, der zuletzt mit Michigan in der NCAA den Titel gewann.
  • Bill Foley, Mehrheitseigentümer der NHL-Franchise in Las Vegas, hat offiziell angekündigt, dass er ein Angebot für die Gründung einer neuen Franchise in Las Vegas abgeben wird.

So viel Text und wir sind noch gar nicht fertig: Heute und morgen findet die diesjährige Draft statt. Ganz oben auf der Wunschliste der Franchises dürften AJ Dybantsa (BYU), Darryn Peterson (Kansas), Cameron Boozer (Duke) und Caleb Wilson (North Carolina) stehen, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die ersten Teams aussuchen, die als erstes picken dürfen: Die Wizards, Jazz, Grizzlies und Bulls. Aus deutscher Sicht wird es interessant wo Hannes Steinbach (Washington) und Christian Anderson (Texas Tech) landen, diverse Mock-Drafts sehen beide im hinteren Lottery-Bereich. Auch ein drittes deutsches Pick erscheint möglich: Jack Kayil (ALBA Berlin) wird derzeit als frühes Second-Round-Pick eingeschätzt. Sky überträgt die erste Runde in der kommenden Nacht auf Mittwoch ab 02:00 Uhr live.

Die Draft brachte bei den ersten Picks keine Überraschung: Die Wizards wählten erwartungsgemäß AJ Dybantsa, die Jazz entschieden sich für Darryn Peterson, die Grizzlies schnappten sich Cameron Boozer und die Bulls pickten Caleb Wilson.

Erfreulicherweise sind zwei deutsche Spieler auch schon gepickt worden: Sowohl Hannes Steinbach (an #14) als auch Christian Anderson Jr. (an #18) hörten ihren Namen und landen auch noch in Charlotte beim gleichen Team.

Heute macht sich dann Jack Kayil Hoffnungen, laut diversen Mock-Drafts könnte er schon sehr früh seinen Namen hören.

Und auch der dritte deutsche Kandidat wurde gepickt: Jack Kayil von ALBA Berlin hörte seinen Namen an 39. Stelle, dieses Pick gehörte ursprünglich den Rockets, die das aber an die Knicks weiter tradeten.

Mal schauen wie es für ihn weitergeht. Als Second-Round-Pick bekommt er keinen garantierten Vertrag, es wurde im Vorfeld damit gerechnet, dass er noch eine Saison in Europa bleibt. Kayil selbst will sich laut eigener Aussage nach der Draft aber bei den Knicks beweisen, wenn er nicht direkt einen Vertrag erhält blieben noch die Optionen Two-Way-Contract und das Empfehlen über die Summer League.

Weitere News:

  • Die Pistons traden laut ESPN’s Shams Charania ihren Big Man Isaiah Stewart zu den Grizzlies und erhalten im Gegenzug drei Second-Round-Picks.
  • Austin Reaves hat sich mit den Lakers auf einen neuen Vierjahresvertrag ($185 Mio.) geeinigt, was den höchstdotierten Vertrag eines ungedrafteten Spielers aller Zeiten entspricht. Reaves hatte zuvor eine Player-Option ($14,9 Mio.) verstreichen lassen.
  • Nach dem verpassten Giannis-Trade arbeiten die Celtics wohl weiterhin daran Jaylen Brown mit einem Trade abzugeben.
  • Al Horford bestätigte gegenüber ESPN, dass er seine Karriere für eine 20. Saison fortsetzen wird. Nachdem er die Player-Option ($6 Mio.) ablehnte wird er wohl im nächsten Monat einen neuen Zweijahresvertrag ($14 Mio.) bei den Warriors unterschreiben.
  • Laut ESPN’s Shams Charania traden die Hornets LaMelo Ball und Josh Green zu den T’wolves, die dafür Naz Reid, ein ungeschütztes First-Round-Pick (2033), drei Second-Round-Picks (2029, 2032, 2033) sowie das Tauschrecht für die First-Round-Picks der Drafts 2028, 2029 und 2030 nach Charlotte schicken.