N11 : Wer darf bleiben wer sollte gehen?

Wer aus dem aktuellen WM-Kader sollte weiterhin zur N11 eingeladen werden und wer sollte besser seine Karriere in der N11 beenden ?

meine Streichliste sähe wiefolgt aus:

Baumann , Neuer ( Nübel höhstens als Nr.2), Anton , Kimmich, Rüdiger , Tah, Goretzka , P.Groß , L. Sane. Dazu Amiri , Raum, Schlotterbeck (wg. Verletzungsanfälligkeit u. auch „schon“ 28 )und ja Undav nur noch zur Not.

Alle anderen haben mMn eine gute bis sehr gute Perspektive , wenn sie denn richtig eingesetzt werden u. die richtigen Mitspieler haben unter einem Bondestrainer mit einem klaren Plan und Mut. (egal wie er heißt + wo er früher gewirkt hat ; vllt. ja mal einen Ausländer ? )

Das ist meine ganz persönliche Vorstellung , jede/r darf selbstredend eine andere Meinung haben. Aber diese bitte hier sachlich posten und nicht wieder nur rumkrakelen "Du bist doof, hast keine Ahnung, etc. pp. :folded_hands:

Auf der Torhüterposition würde ich alle drei rausnehmen. Für Baumann ist das natürlich bitter. Erst de Degradierung durch die Neuer-Rückkehr, dann altersbedingt aussortiert.

Aus der Abwehr klar Rüdiger und Raum. Schlotterbeck würde ich behalten. Klar die Verletzungsanfälligkeit ist nicht schön. Aber er ist der einzige Linksfuß als IV, der das Potenzial zur internationalen Klasse hat. Zudem ist er 26 und nicht 28 :wink:

Aus dem zentralen Mittelfeld sind für mich Groß und Goretzka raus.

Im Offensivbereich ist Sané der Streichkandidat Nr. 1.

Bei allen anderen Spielern sollte die Leistung darüber entscheiden, ob man ihnen eine neue Chance gibt oder nicht. Wie man an Messi sieht, können auch 39jährige noch eine Top-WM spielen. Alter allein ist daher für mich kein Grund, jemanden auszusortieren, solange er noch eine Perspektive über die EM hinaus bis zur nächsten WM hat.

Eines ist klar: Man muss zwar die nächste EM nicht herschenken. Aber mehr als eine Durchgangstation auf dem Weg zum Aufbau einer Mannschaft für 2030 kann sie nicht sein. Daher ist für mich die Perspektive 2030 schon ein entscheidender Faktor.

Viel entscheidender als die einzelnen Spieler ist das Umfeld in der Nationalmannschaft. Viele der Spieler, die hier dabei waren, haben in der abgeschlossenen Saison in ihren Vereinen ihr Potenzial gezeigt. Aber in der NM waren sie weit davon entfernt. Und das geht nun schon seit 2018 und drei unterschiedlichen Trainern so. Dafür muss es aber Gründe geben. Und die müssen gefunden und dann beseitigt werden. Das ist viel entscheidender als einzelne Spieler.

1 „Gefällt mir“

Nein, nicht bei allen anderen sondern bei allen!

Prinzipiell richtig, aber zum einen sollte eine Perspektive für 2030 vorhanden sein. Ein Spieler, dessen Plan ist, 2028 aufzuhören, kann bei einem solchen notwendigen Neuaufbau für mich keine Rolle mehr spielen. Und zum anderen muss man sich von Spielern trennen, die über Jahre keine Leistung gebracht haben. Da ist es dann auch egal, ob der Spieler jetzt bis zur nächsten Nominierung im September aufdreht.

Bis zum September würde ich dir Recht geben.
Zeigt aber der selbe Spieler die nächsten 2 Jahre gute Leistungen, gehört der auch ins Aufgebot für die EM.

Ich würde Baumann als erfahrenen Torhüter drin lassen ud ihm die EM gönnen, wenn er die Leistung bringt und das selbst noch will, dazu Urbig aufbauen als #2. Als #3 Dahmen oder Atubolu

Auf dem Feld halte ich überhaupt nix von „Altersrasur“, für mich steht die Qualität des Spielers im Vordergrund. Jeder der seine Leistung bringt ist altersunabhängig ein Kaderkandidat. Schaut einfach mal über den Tellerrand was Messi, Kessie, CR7, Kane, Modric und weitere „alte Säcke“ noch so leisten. Jugendwahn schön und gut, auch unsere heimische Wirtschaft hat gelernt, dass die alten erfahrenen Mitarbeiter wichtig sind.

Entscheidend ist dann der Trainer, und sein System und wer bei diesem System auf den einzelnen Positionen die Nase vorne hat. Es nützt nichts nur nach Spielern zu suchen, die in der Verteidigung mindestens 1,90 groß sind und natürlich schnell sind, oder ballsicher etc. Wenn ich hinten ständig mit mindestens Dreierrestverteidigung spiele, müssen die nicht superschnell sein, denn sind schon da wenn der lange Ball des Gegners kommt - will ich hoch verteidigen und pressen ist Geschwindigkeit dagegen ein Muss…

Ach so und die Frage der Anpassungsfähigkeit an den Gegner ist auch noch ein Thema. Teams wie Frankreich, Argentinien, Spanien und auch England sind da stringent, die setzen sich mit Ihrem System auf dem Platz durch oder eben nicht. Wir dagegen hätten eigentlich in den ersten 4 Spielen unser System gegen tief stehende Gegner durchsetzen müssen, sind aber gescheitert - gegen Frankreich dagegen wäre ein 5-4-1 vielleicht gar nicht so verkehrt gewesen. Daraus folgt natürlich, dass der 23-Mannkader verschiedenste Systemvarianten bedienen können muss - wie wir gesehen haben hat Sané als verkappter LV oder Schienenspieler nicht wirklich funktioniert, sein Gegenspieler aus Ecuador erzielte das Gegentor.

1 „Gefällt mir“

Irgendwie war mir klar, dass die im anderen Thread erwähnten 25 Jahre auf die Füße fallen werden.

Umm es klar zu stellen: auch ein 50-jähriger Manuel Neuer kann bei der EM 2036 selbstverständlich im deutschen Tor stehen, wenn seine Leistung stimmt und es keinen besseren gibt.

Leistungsprinzip steht über allem :red_exclamation_mark:
Nur die von mir oben genannten haben mMn weder in der abgelaufenen Saison im Verein noch in den letzten Jahren durchgängig in der N11 eine ausreichende und konstante Leistung abgeliefert. Bleibt JN , wird er einigen davon wohl trotzdem weitere Bewährungschancen geben.

Inwieweit ein neuer Trainer am derzeitigen Stamm festhält oder ob er mein Tabula rasa durchzieht , ist nicht entscheidend.

Er muss eine Idee ( und Plan B ,C,D und mehr) haben und die Fähigkeit , fehlende Qualitäten der Spieler diese Ideen zu vermitteln.

(Ist halt das Grundproblem jeden Trainers: passe ich die Idee dem Spielermaterial an oder die Spieler dem gewünschten System? Als N11-Trainer kommt noch der Zeitmangel hinzu.)

Da es in Deutschland mMn ausreichend talentierte und entwicklungsfähige Spieler gibt , präferiere ich den Trainer mit Visionen und Mut. Ob die 80 Millionen Bundestrainer die Geduld haben, bleibt abzuwarten.

Wenn Fußballdeutschland aus dem Tal kommen will , muss es einiges ändern und vor allem anders machen als alle anderen.

Wir sind mMn zuletzt immer wieder deshalb gescheitert, weil’s keine Entwicklung gab , man hat sich zu lange auf „D ist eine Turniermannschaft , physisch stark und wettkampferprobt“ verlassen hat.

Aber oops, die anderen können inzwischen auch mehr als rennen,kratzen, beißen… die sind konditionell längst auf Augenhöhe, sind technisch und taktisch top ausgebildet, aber eben nicht so satt.