Homosexualität im Fußball

St. Paulis Nachwuchstrainer Christian Dobrick spricht über seine Homosexualität und das jahrelange Versteckspiel im Fußball. Auch ein Treffen mit Jürgen Klopp habe seine Entscheidung beeinflusst.

Nach dem Coming-out von St. Paulis Nachwuchstrainer Christian Dobrick hat auch Uli Hoeneß Stellung bezogen. Dabei fand der 74-Jährige deutliche Worte und schilderte, wie der FC Bayern mit so einer Situation umgehen würde.

Würde wohl jeder Verein, bzw. die offiziellen Vertreter, so handhaben.
Ist ja bei Firmen oder Organisationen auch immer so, dass „Diversifität“ ganz hoch gehängt wird. Zumindest mit Worten, wenn auch nicht immer mit Taten.

Wenn das bei Bayern München vorkommen würde, würde derjenige überhaupt kein Problem kriegen, sondern viel eher Unterstützung

Verstehe ich nicht? Hat er denn von Pauli ein Problem bekommen?

Oder meint er, wenn es bei Bayern wäre, würden die üblichen Mechanismen nicht passieren?

Seit wann versuchst Du Uli zu verstehen?
Oder suchst Du nur nach der Gemeinheit, die nicht da ist?

Wenn du die Aussage nicht erklären kannst, schweig doch einfach mal.

Die Formulierung vom Uli ist schon seltsam, ich fände auch befremdlich wenn ein Verein Spieler oder Trainer in solchen Situationen nicht schützen würden. Es sei denn es gibt da wirklich nen Fall, bei dem allerdings kein Verein genannt werden soll. Kann mir aber Null vorstellen das dies Pauli sein sollte.

Es schwingt doch bei all den Nachfragen und Aussagen mit, dass ein Spieler oder Funktionär, wenn er sich denn outen würde, Anfeindungen oder Nachteile erfahren könnte.
Uli sagt doch nur, dass das seitens des Vereins nicht passieren würde, sondern im Gegenteil der Verein jegliche Unterstützung gewähren würde.
Gegen wen diese Unterstützung notwendig werden könnte, sagt er doch deutlich genug: „Falls er medial oder auch im Internet angegriffen würde, würden wir ihn wie immer alle unsere Leute verteidigen."
Das hat nichts mit (oder gegen) St. Pauli zu tun. Ob es da zu Anfeindungen gekommen ist, oder noch kommen wird, weiss ich nicht, ist aber für Hoeness Aussage auch unerheblich.
Dass es aber zu Anfeindungen oder abschätzenden Bemerkungen kommen wird, darf für „SM“ aber schon stark angenommen werden, oder?

Der zweite, von dir zitierte Teil funktioniert aber auch alleinstehend.

Der erste Teil macht für sich eigentlich nur Sinn, wenn ein Verein vorher mal einem Homosexuellen „Probleme bereitet“ hätte. Daher bin ich da drüber gestolpert.

Dass er einen Funktionär oder einen Spieler des FC Bayern schützen würde, glaube ich ihm. Auch das „warum reden wir überhaupt drüber“ verstehe ich. Auch wenn das erstmal naiv kommt, weil es ja einen Grund gibt, warum sich kaum jemand outet - ich gehe aber davon aus, dass er zum Ausdruck bringen will, dass schwul sein an sich kein Thema sein sollte, weil es normal ist.

Wird mir zu kompliziert, wenn man nicht nur das diskutiert, was jemand sagt, sondern Deine eigenwilligen Interpretationen mit hinzuzieht, was jemand gemeint haben könnte oder was er ungesagt ausdrücken wollte.
Bevor Du mir dann noch erklärst, was überhaupt Thema des Threads ist, lass ich es.

Wenn ich ehrlich bin frage ich mich warum überhaupt diskutiert wird. Wir leben in einer weitgehend freien sexuellen Welt. 2 Männer, 2 Frauen, Mann und Frau, Mann mit 2 Frauen, Frau mit 2 Männer oder wie auch immer. Frag doch mal homosexuelle Menschen ob sie möchten das über sie diskutiert wird!

Schon recht. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Falls ich jemals nochmal nach Bayern kommen sollte, lade ich euch Beiden auf ein paar Bierchen ein. Dann können wir anstoßen und ihr euch die Hand geben.