Sollte Deutschland boykottieren,in der Hoffnung etwas zu erreichen?
Oder wäre das der falsche Weg?
Aber vermutlich ist die Diskussion in Deutschland obsolet, weil es unabhängig von der weiteren Entwicklung in den USA niemals nie nicht dazu kommen würde.
Die FIFA-Geld-Maschinerie ist zu resistent um über sowas nur nachdenken zu können. Da müsste sich schon im Vorfeld ein breites Feld finden und am Ende werden sie sich wie vor vier Jahren oder bei der Saudi-Arabien-Entscheidung alle wieder wegducken.
WM ohne Frankreich, Deutschland, Spanien, England, Portugal? Infantino und Trump würde es treffen, denn die ganze WM wird ja eine Show für die beiden. Zudem wäre die Frage, wie sich das auf die Fernsehgelder auswirken würde.
Aber wenn $ winken ist eben egal, dass Menschen erschossen und europäische Staaten bedroht werden.
Ich halte eine Gleichsetzung der Boykottaufrufe für unzulässig.
Es gibt (zum Glück) schon noch ! qualitative Unterschiede bei den Menschrechtsverletzungen in Quatar und den USA.
Abgesehen davon wird’s ausgehen,wie bei der letzten WM: angeblich guckt kaum jemand die Spiele, aber die Einschaltquoten werden - unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung- wieder für die Sender “zufriedenstellend bis gut” sein.
Will damit nicht sagen, dass ich euch die Abstinenzbekundungen nicht glaube. Aber da draußen im echten Leben, muss es viele “Umfaller” geben