34. Spieltag 2025/26

3. Liga 34. Spieltag 2025/26
Fr. 17.04.2026 19:00 SSV Jahn Regensburg - Alemannia Aachen
Sa. 18.04.2026 14:00 MSV Duisburg - TSG Hoffenheim II
FC Ingolstadt - VfL Osnabrück
1. FC Schweinfurt 05 - FC Hansa Rostock
1. FC Saarbrücken - TSV 1860 München
SC Verl - FC Viktoria Köln
Sa. 18.04.2026 16:30 SSV Ulm 1846 - TSV Havelse
So. 19.04.2026 13:30 FC Energie Cottbus - Rot-Weiss Essen
So. 19.04.2026 16:30 VfB Stuttgart II - FC Erzgebirge Aue
So. 19.04.2026 19:30 SV Wehen Wiesbaden - SV Waldhof Mannheim

Der Abstiegskampf in der 3. Liga schien lange entschieden. Jetzt würde ein Sieg zwischen Ulm und Havelse für ein wenig Spannung sorgen. Beide hoffen auf die große Aufholjagd und weitere Ausrutscher von Saarbrücken.

https://www.kicker.de/ulm-und-havelse-im-duell-um-den-letzten-strohhalm-1209986/artikel

Im Freitagsspiel setzte sich Aachen mit 3:1 in Regensburg durch. Hottmann konnte den Jahn zwar nach 34 Minuten mit 1:0 in Führung bringen, in Hälfte zwei drehte ein Gindorf-Doppelpack (49./52.) die Partie, der Treffer von Schroers drei Minuten vor dem Ende sorgte endgültig für den Auswärtssieg der Alemannia.

In den heutigen Nachmittagspartien sammelte Saarbrücken zumindest einen Zähler mit einem torlosen Remis gegen 1860 München ein, Rostock patzte mit einem 0:0 bei Schweinfurt, Osnabrück erzielte einen späten Treffer und machte mit dem 1:0 in Ingolstadt den nächsten Schritt in Richtung 2. Liga, Duisburg legte im Aufstiegskampf mit einem 3:1-Heimerfolg gegen die zweite Mannschaft von Hoffenheim vor und Verl setzte sich nach einem Arweiler-Doppelpack binnen zwei Minuten mit 2:0 gegen Viktoria Köln durch.

Das bedeutet also: Der Sieger des Duells zwischen Havelse und Ulm wäre sechs Zähler vom rettenden Ufer entfernt (eigentlich sieben, denn Saarbrücken hat ein wesentlich besseres Torverhältnis), Aue würde rechnerisch als zweiter Absteiger feststehen, wenn man morgen bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart verliert.

Ulm konnte das Kellerduell gegen Havelse am späteren Nachmittag mit 2:1 gewinnen. Chessa sorgte nach 63 Minuten für die 1:0-Führung für Ulm, die Schepp zehn Minuten vor dem Ende ausglich. In der fünften Minute der Nachspielzeit erlöste Mazagg die Gastgeber mit dem Siegtreffer. Ulm rückt durch den Sieg nun bis auf sechs Punkte an Saarbrücken heran, man sollte aber auch noch das Restprogramm berücksichtigen (an den letzten beiden Spieltagen geht’s nach Osnabrück und gegen Essen).

Osnabrück in der 2. Liga… naja bräuchte ich nicht , muss ich hoffentlich auch nicht.., stattdessen freue ich mich dann auf all die Plastikklubs und graue Mäuse der Bundesliga :winking_face_with_tongue:

Respekt Schweinfurt, Rostock muss man erstmal was abluchsen

Der Kampf um den zweiten direkten Aufstiegsplatz ist wieder offen: Cottbus und Essen lieferten sich ein irres Duell mit acht Toren mit dem besseren Ende für das gastgebende Energie. Und dabei sah es zwischendurch gar nicht danach aus: Safi (21.), Müsel (39.) und Janssen (53.) sorgten für eine 3:1-Führung von Essen, Engelhardt (32.) traf zum zwischenzeitlichen 1:2. Doch dann kam der Auftritt von Tolcay Cigerci, der binnen neun Minuten (73./78./82.) mit einem lupenreinen Hattrick die Partie drehte. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann Biankadi mit dem 5:3 in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Der Treffer sorgt übrigens auch dafür, dass man weiterhin auf dem Relegationsplatz liegt, Duisburg ist punktgleich nur durch die weniger erzielten Tore auf Rang vier - beide sind einen Zähler hinter Essen.

Am Nachmittag trennten sich Aue und Verl mit einem 1:1-Unentschieden womit die Gastgeber den rechnerischen Abstieg vertagen konnten. Taz sorgte bereits nach vier Minuten für die 1:0-Führung von Verl, die Weinhauer (64.) für Aue ausglich.

Im abschließenden Abendspiel ging es nochmal torreich zu: Wehen-Wiesbaden führte zur Halbzeit durch die Treffer von Johansson (1.), Gillekens (38.) und Flotho (45., Elfmeter) mit 3:0, aber Mannheim antwortete in Hälfte zwei und kam nach den Toren von Abifade (55./68.) und Boyd (83.) noch zum Ausgleich womit man sich mit einem 3:3-Unentschieden trennte.

In der Tabelle festigt also Osnabrück (70 Punkte) den ersten Rang, dahinter haben wir einen Dreikampf mit Essen (64), Cottbus und Duisburg (63) um den zweiten direkten Aufstiegsplatz während Rostock (60) dahinter noch in Schlagdistanz ist. Ganz unten sind es nun sechs Punkte zwischen Saarbrücken (38 Punkte) über und Ulm (32) unter dem Strich, Havelse (29) kann genauso für die Regionalliga planen wie Aue (26) und das schon als Absteiger feststehende Schweinfurt (19).