Russell Westbrook hat heute seine Karriere-Ende verkündet. Er dürfte als einer der besten Guards der NBA in die Geschichte eingehen, auch wenn sein Spielstil nicht jedem gefiel und im Laufe der letzten Jahre nicht mehr in die Entwicklung der Liga passte. Westbrook wurde im Laufe seiner Karriere neunmal zum All-Star gewählt, gewann den MVP für die 2016-17 Regular Season, führte die NBA in zwei Saisons im Scoring und drei Saisons bei den Assists an, wurde zweimal zum MVP des All-Star-Games gewählt und ist nur einer von drei Spielern, die in einer Saison im Schnitt ein Triple-Double auflegten. Darüber hinaus ist er der All-Time-Leader für Triple-Doubles und der Guard, der in seiner Karriere die meisten Rebounds geholt hat. Das alles trug dazu bei, dass er von der NBA ins Jubiläums-Team zum 75. Bestehen der Liga aufgenommen wurde. Außerhalb der NBA gewann er mit dem Team USA die Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen 2012 in London, zwei Jahre zuvor wurde er Weltmeister. Westbrook wurde 2008 an vierter Stelle von den Thunder gepickt nachdem er in der NCAA für UCLA aktiv war, dort war er bis 2019 aktiv. Von dort an wechselte er noch zu den Rockets, Wizards, Lakers, Clippers, Nuggets und zuletzt zu den Kings.
Und noch eine News hinterher:
Die NBA macht mit den Häppchen des Schedules weiter und veröffentlichte nun die NBC-/Peacock-Spiele am Martin Luther King Jr. Day: Pistons @ Cavs, Sixers @ Hawks, T’wolves @ Knicks und Rockets @ Grizzlies.
Die NBA hat nun wie angekündigt den kompletten Schedule der 2026-27 Regular Season veröffentlicht. Mit dabei ist wieder eine Rivals Week Ende Januar, einen speziellen Quadruple-Header am Presidents’ Day auf NBA (MIN at CHA, PHI at DAL, SAS at MIA und IND at GSW), das Pioneers Classic (Knicks gegen Pistons am 3. Februar) und natürlich sämtlichen Return-Games von gewechselten Spielern, z.B. mit MIA at MIN (Giannis, 28. Januar), PHI at BOS (Brown, 21. Januar) oder POR at MEM (Morant, 29. Januar). Auch interessant: Die NBA hat nicht weniger als 115 Spiele zur europäischen Primetime angesetzt, wie gewohnt betrifft das in der Regel die Wochenenden.
Laut ESPN’s Shams Charania traden die Cavs Dennis Schröder zu den Hornets und erhalten im Gegenzug Tre Mann. An dem Deal soll schon seit Monaten gearbeitet werden, Hornets-President Jeff Peterson und Coach Charles Lee kennen Schröder schon aus seinen ersten NBA-Jahren in Atlanta.
Das war nur noch eine Frage der Zeit:
Laut ESPN’s Shams Charania haben sich James Harden und die Cavs auf einen neuen Dreijahresvertrag ($97 Mio.) geeinigt, das letzte Vertragsjahr ist dabei eine Player-Option.
Harden wird damit nach LeBron James, Kevin Durant und Steph Curry der vierte Spieler, der in seiner NBA-Karriere mehr als $500 Mio. durch Gehälter einnimmt.
Die Cavs mussten für diesen Deal einiges bewegen: Zum einen musste man mit Harden einen Dreijahresvertrag aushandeln um das Gehalt zu stretchen, dazu benötigte man auch den Trade von Schröder.
Und noch eine Top-Personalie ist geklärt:
Laut ESPN’s Shams Charania haben sich DeMar DeRozan und die Nuggets auf einen Einjahresvertrag ($3,9 Mio.) geeinigt. Es wurde zuvor in den letzten Wochen darüber berichtet, dass DeRozan an einem Engagement in Miami interessiert war, aber die Heat legten ihre Priorität in eine Verpflichtung von Klay Thompson, die in den nächsten Tagen wohl offiziell werden dürfte (2 Jahre, $13 Mio., Player-Option für das zweite Jahr).
Die NBA hat nach den Enthüllungen des Journalisten Pablo Torre eine einjährige Untersuchung abgeschlossen und ist zum Ergebnis gekommen, dass Kawhi Leonard und die Los Angeles Clippers gegen die Regeln der Gehaltsobergrenze verstoßen haben. Leonard muss nun $700.000 Strafe zahlen, sein im Sommer von ihm gefeuerter Berater und Onkel Dennis Robertson erhielt ein Berufsverbot für sämtliche geschäftliche Aktivitäten. Und auch die Franchise selbst trifft es hart: Clippers-Owner Steve Ballmer wurde mit einer Strafe in Höhe von $30 Mio. sowie einer einjährigen Suspendierung belegt, weitere Suspendierungen wurden gegen Gillian Zucker (President of Business Operations) für ein Jahr und Lawrence Frank (President of Basketball Operations) für ein halbes Jahr ausgesproch. In den kommenden fünf Jahren wird die Franchise von der Leitung der NBA mit einem Compliance- und Überwachungsprogramm überprüft. Und nein, hier ist noch nicht das Ende erreicht: Die Clippers verlieren die nächsten fünf First-Round-Picks (dürfte sich um die Drafts 2029, 2030, 2031, 2032 und 2033 handeln).