Führerschein erlangen soll leichter werden

Sowas von weltfremd :enraged_face:

Warum nicht gleich auf der Kirmes verlosen oder im Autoscooter erteilen :scream:

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Ich finde die Vorschläge eigentlich gar nicht so schlecht.

OK die Elternfahrstunden sind spannend aber das gibt es anderswo ja auch schon.

Ansonsten stimme ich da weitesgehend zu.

Fahrstunden auf dem Simolator finde ich sogar sehr gut. Es gibt doch heute riesige Unterschiede ob ich den Führerschein in einer Großstadt mache oder auf dem Land. Da kann eine Simulation durchaus hilfreich sein.

Werden die Leute zu blöd, muss man es einfacher machen.

Armes Deutschland…

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In Österreich gibt es das tatsächlich schon länger.

Und in 5-10 Jahren sind wir alle ganz dolle überrascht, woher die gestiegenen Zahlen an Unfallopfern und -toten kommen.

Es leichter machen, obwohl die Anforderungen steigen wegen erhöhten Verkehrsaufkommen und höheren PS und immer breitere SUV’s…. alles sehr logisch……NICHT :red_exclamation_mark::red_exclamation_mark::red_exclamation_mark:

Zu deiner Zeit waren die genauso blöd, aber die Prüfer konnte man vor Antritt der Fahrt mit einem persönlichen Geschenk im Umschlag überraschen. Ging beim TÜV übrigens auch.

Okay, mag bei Dir so gewesen sein.

Bei uns gab es das nicht.

Mal ehrlich, mein buzz faehrt allein in die Parklücke, wenn ich es will.

Der erkennt alle Schilder allein, passt die Geschwindigkeit an, hält die Spur usw.

Alles ist viel leichter. Aber die Menschen verblödet.

Leute, merkt Ihr eigentlich noch was???

Weiß gar nicht was alle mit früher haben. Früher gab es weniger Prüfungsfragen und kürzere Prüfungen.

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Fragen sind gleich geblieben oder? Bei Klasse 2 damals gab es 30 Fragen zuzüglich 10 Technikfragen. Bei Klasse 3 nur die 30.

Ja passt

Letztendlich würde wahrscheinlich ein großer Teil der damaligen Prüflinge heute durchfliegen.

Also selbst wenn es mal schwerer war, macht es auf Dauer wahrscheinlich keinen großen Unterschied. Sieht man im Straßenverkehr doch tagtäglich.

Hatte ja in einem eigenen Thread einen Link gepostet, wo man das einfach mal ausprobieren kann.

Also mein Eindruck ist, dass die Schwierigkeit der Fragen gleich geblieben ist. Manche Fragen werden optisch anders gestellt, andere mit “freier Antwortmöglichkeit” - da braucht es eventuell 2 oder 3 Fragebogen vorher zur Übung. Dann gibts auch “neue” Fragen, weil sich die letzten (bei mir) 45 Jahre ja auch was im Verkehrsgeschehen geändert hat.

Aber es ist meiner Meinung nach nicht schwerer oder leichter. Ich hab die Prüfung beim 2. Mal geschafft, nachdem ich beim ersten Mal - eben wegen der anderen Darstellungen - zwei Flüchtigkeitsfehler gemacht hatte.

Durchgefallen mit 25 Fehlerpunkten. Aber auch 24 von 30 Antworten richtig. Ein Durchgang reicht mir.

Wie ich schon da geschrieben habe, im Grunde halte ich die hohe durchfallpuote auch überwiegend der Faulheit geboten.

Hier wird aber die ganze Zeit so getan als ob der Umfang nicht gestiegen ist. Das ist aber nunmal nicht der Fall. Warum die Straßen unsicherer werden sollten weil man ein paar Fragen streicht, erschließt sich mir nicht. Viele Fragen sind eh ähnlich.

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Ich denke, ob es nun zwei Fragen weniger werden oder nicht, spielt eher keine Rolle.

Letztens einen Bericht gesehen, wo eine Mädel die 36. Fahrstunde hatte. Ob sie am Simulator besser wäre?

Im Bekanntenkreis war eine, die den Schulterblick nicht gemacht hat: “Brauche ich nicht.” Sagt der Fahrlehrer: “Brauche ich nicht in die Prüfung schicken.”

In der Firma inzwischen schon der Zweite der es geschafft hat, die Jahresfrist nach der theor. Prüfung zu vermasseln. “Ich bin nicht dazu gekommen.” Also, wieder von vorne.

Sicherlich alles nur Einzelfälle, aber das sind doch enorme Kosten, die den Durchschnitt nach oben treiben und nicht, ob ich ein paar Theoriefragen weniger habe. Das kann man mit Lernen ausgleichen.

Btw: Hatte mich mal vor einiger Zeit mit einem Fahrlehrer unterhalten: “Die steigen ins Auto, wissen alles besser und rauschen gleich über das erste Stoppschild.”

Vielleicht sollte sich die Politik mal mit den Fahrlehrern unterhalten und nicht mit den Eltern der Fahrschüler.

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Preistreiber sind vor allem diverse Fahrschulen, die die Fahrschüler ausziehen bis auf die Knochen.

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Die Theoriestunde ist weder der Kostenfaktor (ein Lehrer auf 30 bis 50 Schüler), noch entscheidend. Da kannst auch einen Onlinekurs oder einfach die hier mal geposteten Tests machen.

Aber der Führerschein ist die Lizenz zum Üben. Und da will man die stressigsten Fahrten (Autobahn, Nachtfahrt etc.) kürzen? Damit der Fahrschüler noch weniger Erfahrung hat?

Am lustigsten finde ich aber tatsächlich die Kommunikation: Jetzt hat man so hohe Erwartungen geschürt, dass man den Führerschein kurzfristig vergleichsweise günstig macht, dass die Anmeldungen in den Fahrschulen komplett eingebrochen sind. Ich glaube sogar um 70% - man hat also erst mal eine komplette Branche lahmgelegt.

Und privater Unterricht bei Papa? Will ich nicht komplett ausschließen, kann aber erst gegen Ende funktionieren. Und kann nur ein Zusatz sein, nicht jeder hat geeignete Menschen in seinem Umfeld und nachweisen bzw. kann man das eh nicht.

Stressigsten Fahrten Nacht und Autobahn, versteh ich nicht?
Berlin ab 06.45 doch das Non-Plus-Ultra?

Ich war ein paar mal mit dem Lütten aufm Übungshof. Ersetzt auf gar keinen Fall die korrekte Schulung durch einen Fahrlehrer. Hab das auch beschränkt auf Anfahren, Schalten und Bremsen, damit er nicht völlig ahnungslos die erste Fahrstunde antreten musste. Unterstützend kann man das machen, mehr aber auch nicht.

Vom ADAC so ein Hof, die sind bei uns auch ganz nett mit Gefahrenbremsen und so!