Eintracht Frankfurt feuert Team-Arzt, weil er Gegner im Hotel behandelte - FOCUS online.
Wäre für mich kein Grund, den Mannschaftsarzt zu entlassen. Aber meine Art des Sportsgeist ist anscheinend schon lange out of date.
Nein, du hast dazu noch die richtige Einstellung. Dieses Vorgehen empfinde ich persönlich als sehr unprofessionell von Seiten des Vereins.
Hätte er vorher gefragt, wäre es eventuell ohne Konsequenzen möglich gewesen.
Obwohl es schon befremdlich ist, einen Spieler des nächsten Gegner zu behandeln, zumal der ja wohl ne eigene medizinische Abteilung haben dürfte.
Ich vermute eher, dass Frankfurt die allgemeine Unzufriedenheit mit dem eigenen medizinischen Bereich genutzt hat, um „aufzuräumen“ und dieser Doc war halt das erste „Opfer“, der auch noch arbeitsrechtliche Argumente für seine Entlassung quasi frei Haus geliefert hat.
Ein Arzt hat zu helfen. Ich kann das nicht verstehen.
Naja, glaube jetzt eher nicht, dass es sich um einen Notfall gehandelt hat. In dem Hotel wird es vermutlich auch Heidenheimer Ärzte gegeben haben.
Eine fristlose Kündigung ist wohl drüber, aber am Ende ist Angestellter des Vereins und hat auch in diesem Sinne zu handeln. Dass Unternehmen es nicht haben wollen, dass man während des Angestelltenverhältnisses für die Konkurrenz arbeitet, dürfte klar sein.
Die fristlose Kündigung ist da schon hart, aber klingt so das man wohl eh nicht zu 100 Prozent zufrieden mit seiner Arbeit war.
War jedenfalls nicht so schlau jemanden anderes zu behandeln, wenn er für den Verein im Einsatz ist.
Im Artikel wird klar auf weitere Missstände hingewiesen, auch wenn sie nicht klar benannt werden. Zudem ist es wohl so gewesen, dass Honsak in das Frankfurter Mannschaftshotel gekommen ist, um sich behandeln zu lassen. Das ist schon extrem merkwürdig.
Und wenn das ganze im Mannschaftshotel passiert ist, dann hat der Verein ja auch noch die “Miete für die Behandlungsräume” gezahlt. Zudem stand Honsak in der Startaufstellung von Heidenheim. Was evtl. ohne die Behandlung nicht so gewesen wäre.
Also einfach so abtun kann das die Eintracht nicht, von wegen Notfall und der Arzt muss immer helfen. Es gibt genügend Fälle, wo du als Kassenpatient (auch mit akuten Schmerzen) abgewiesen wirst.
Sehe ich eben auch so. Wenn der zufällig im Hotel ist und umknickt, dann hilft msn natürlich - da hätte aber wohl auch keiner was dagegen.
Wenn der aber extra zur Behandlung ins Hotel kommt ist das schon sehr merkwürdig. Dachte, die Mannschaften waren einfach im selben Hotel…
Zur Vollständigkeit weiß ich nicht, in welchem Hotel die Heidenheimer waren. Im Artikel steht, dass sich Frankfurter Spieler gewundert haben als sie Honsak auf den Fluren gesehen haben. Daraus schließe ich, dass er dort eher nichts zu suchen hatte.
Ich bleibe bei meiner Vermutung: Frankfurt ist mit seiner medizinischen Abteilung unzufrieden und mit diesem Doc evtl ganz besonders. Also hat man nach einem Grund gesucht und jetzt gefunden. Zufall ?
Honsak war ja scheinbar zufrieden mit ihm
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Dann weiß der Doc ja,wo er sich bewerben kann

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Bestätigt das mMn nur, dass Frankfurt mit aller „Gewalt“ im medizinischen Bereich eine Veränderung herbeiführen wollte.
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Was sagt eigentlich der betroffene Doc bzw dessen Anwalt zu diesem Vorgang ?
Viel stochern im Trüben würd ich mal sagen. Also zumindest ich weiß nicht, ob und wie der Arzt (Dr. Plachel) sonst noch so aufgestellt ist, und wie sich der Vertrag mit Eintracht Frankfurt gestaltet.
Also zumindest gibt es einen Zeitungsartikel aus 2022 in den Salzburger Nachrichten, in dem beschrieben wird, dass der Mannschaftsarzt der Frankfurter Eintracht da eine Praxis für Spitzensport eröffnet. Der Mannschaftsarzt hat also wohl keinen „Exklusivvertrag“ mit der Eintracht. (Kenn ich auch von den Bayern so, Dr. Müller-Wohlfahrt hatte eine gutgehende Praxis in München). Daraus ergäbe sich also die Frage, was genau die Aufgaben des Sportarzts während eines Einsatzes bei einem Bundesligaspiel sind. Könnte sein, dass er seine Pflichten nicht verletzt hat. Dann dürfte er beste Chancen vor dem Arbeitsgericht auf eine ordentliche Abfindung haben.
Aber wie eingangs gesagt, viel Fischen im Trüben, auch von mir.