College Basketball - NCAA

Der erste Top-Seed hat die zweite Tournament-Woche erreicht: #1 Michigan hatte zu keinem Zeitpunkt ein Problem und schlug #9 Saint Louis klar mit 95:72.

#9 Saint Louis vs #1 MICHIGAN 72:95 (Midwest)
SLU: McCottry 14P/5R/3A, Brown 13P/3R
MICH: Lendeborg 25P/6R, Mara 16P/5R/5A/4B, Johnson Jr. 15P/8R, Cadeau 12P/4R/8A

Auch im zweiten frühen Spiel gewann der Favorit: #3 Michigan State erreicht durch ein 77:69 gegen #6 Louisville das Sweet Sixteen.

#6 Louisville vs #3 MICHIGAN STATE 69:77 (East)
LOU: Conwell 21P/4R/4A (5-11 3P), Wooley 17P/4R/3A
MSU: Carr 21P/10R, Fears Jr. 12P/3R/16A

Der Samstag brachte letztendlich nur einen Upset mit sich: #11 Texas schaltete #3 Gonzaga mit einem 74:68-Sieg aus. #4 Nebraska verhinderte den Upset durch das späte Layup von Braden Frager zum 74:72-Sieg gegen #5 Vanderbilt, deutlich mehr Probleme als erwartet hatte #4 Arkansas beim 94:88 gegen #12 High Point. Abseits davon gab’s klare Siege für #1 Duke (81:58 gegen #9 TCU), #2 Houston (88:57 gegen #10 Texas A&M) und #3 Illinois (76:55 gegen #11 VCU).

#9 TCU vs #1 DUKE 58:81 (East)
TCU: Robinson 18P/5R, Edmonds 12P
DUKE: Cam. Boozer 19P/11R/4A/3Stl, Evans 17P/3R, Sarr 14P/8R

#10 Texas A&M vs #2 HOUSTON 57:88 (South)
TA&M: Holloway 12P/4R/3A
HOU: Sharp 18P/4R, Cenac Jr. 17P/9R

#11 TEXAS vs #3 Gonzaga 74:68 (West)
TEX: Vokietaitis 17P/9R, Pope 17P/3A, Swain 11P/6R/6A
GONZ: Ike 25P/3R/3A, Warley 10P/8R/5A

#11 VCU vs #3 ILLINOIS 55:76 (South)
VCU: Hill Jr. 17P/7R, Ward 11P/4R, Evans 11P/3R
ILL: Stojakovic 21P/4R, Ivisic 14P/11R, Wagler 14P/5R

#5 Vanderbilt vs #4 NEBRASKA 72:74 (South)
VAN: Tanner 27P/4A/4Stl, Nickel 16P/5R (5-12 3P), Okereke 9P/7R
NEB: Sandfort 15P/5R, Frager 15P/5R, Mast 13P/5R/4A

#12 High Point vs #4 ARKANSAS 88:94 (West)
HPU: Martin 30P/4R/5A, Fletcher 25P/8R, Anderson 15P/5R/6A
ARK: Acuff Jr. 36P/6A, Thomas 19P, Richmond III 15P/10R/3Stl, Ewin 14P/12R/3A/4B

Am heutigen Sonntag wird die zweite Runde mit den restlichen acht Partien komplettiert und diesmal gibt’s durchaus einige Partien mit Upset-Potenzial, z.B. #3 Virginia gegen #6 Tennessee, #4 Alabama gegen #5 Texas Tech (mit Christian Anderson) oder #4 Kansas gegen #5 St. John’s. Eine klare Favoritenrolle hat hingegen #1 Arizona (mit Ivan Kharchenkov) gegen #9 Utah State inne.

Vorschau auf Sonntag (alle Zeiten MEZ):
17:10 Uhr: #7 Miami (FL) vs #2 Purdue (West)
19:45 Uhr: #7 Kentucky vs #2 Iowa State (Midwest)
22:15 Uhr: #5 St. John’s vs #4 Kansas (East)
23:10 Uhr: #6 Tennessee vs #3 Virginia (Midwest)
00:10 Uhr: #9 Iowa vs #1 Florida (South)
00:50 Uhr: #9 Utah State vs #1 Arizona (West)
01:45 Uhr: #7 UCLA vs #2 UConn (East)
02:45 Uhr: #5 Texas Tech vs #4 Alabama (Midwest)

Im ersten Sonntagsspiel wurde #2 Purdue der Favoritenrolle gerecht und schlug #7 Miami (FL) am Ende sogar zweistellig mit 79:69.

#7 Miami (FL) vs #2 PURDUE 69:79 (West)
MIA: Henderson 18P/8R/4A, Reneau 16P/5R/3A/4Stl, Donaldson 13P/4R/3A
PUR: Loyer 24P (4-4 3P), Kaufman-Renn 19P/9R, Smith 12P/8A

Im zweiten Frühspiel des heutigen Sonntags dominierte #2 Iowa State die zweite Hälfte (51:33) und sicherte sich am Ende mit einem 82:63 gegen #7 Kentucky den Platz im Sweet Sixteen.

#7 Kentucky vs #2 IOWA STATE 63:82 (Midwest)
UK: Aberdeen 20P, Oweh 18P/8R
ISU: Lipsey 26P/3R/10A/5Stl, Momcilovic 20P/5R

Es hat noch in der ersten Tournament-Woche den ersten Top-Seed erwischt: Alvaro Folgueiras traf mit vier Sekunden auf der Uhr zum 73:72-Sieg von #9 Iowa gegen den Titelverteidiger #1 Florida. Dazu kamen noch zwei weitere Upsets: #3 Virginia scheiterte mit einem 72:79 an #6 Tennessee und Dylan Darling bescherte #5 St. John’s mit einem Last-Second-Layup einen 67:65-Triumph über #4 Kansas und damit den ersten Einzug ins Sweet Sixteen seit 1999. In den weiteren Partien landete #1 Arizona einen 78:66-Sieg gegen #9 Utah State, #2 UConn eliminierte #7 UCLA durch ein 73:57 und Christian Anderson musste mit #5 Texas Tech nach einer schwachen ersten Hälfte (25:49) einen 65:90-Blowout gegen #4 Alabama und damit das Tournament-Aus hinnehmen.

#5 ST. JOHN’S vs #4 Kansas 67:65 (East)
SJU: Ejiofor 18P/9R/4A, Hopkins 18P/7R (6-9 3P)
KU: Peterson 21P/4R/4B, Council Jr. 15P/9R/4A, Bidunga 12P/5R/3B

#6 TENNESSEE vs #3 Virginia 79:72 (Midwest)
TENN: Gillespie 21P/3R/6A, Ament 16P/4R, Boswell 13P/3R/9A
UVA: De Ridder 22P/5R, Hall 7P/7R/7A

#9 IOWA vs #1 Florida 73:72 (South)
IOWA: Banks 20P/6R, Folgueiras 14P/5R, Stirtz 13P/5R/5A
FLA: Condon 21P/5R/7A, Haugh 19P/6R, Lee 17P/3R/3A

#9 Utah State vs #1 ARIZONA 66:78 (West)
USU: Clark 13P/6R, Collins Jr. 12P/3R/3A
ARIZ: Bradley 18P, Burries 16P/9R, Peat 14P/10R, Krivas 11P/14R/3B

#7 UCLA vs #2 UCONN 57:73 (East)
UCLA: Booker 13P/5R, Dailey Jr. 12P/5R, Dent 11P/9A
CONN: Karaban 27P/5R, Mullins 17P/4R, Reed Jr. 10P/13R/3B

#5 Texas Tech vs #4 ALBAMA 65:90 (Midwest)
TTU: Watts 16P/7R, Atwell 12P
ALA: Wrightsell 24P/4R (6-9 3P), Mallette 15P/8R (5-7 3P), Philon Jr. 9P/6R/12A

Nun bekommen wir erstmal ein paar Tage zum Durchpusten, weiter geht’s am Donnerstag.

Wir haben nun genug pausiert, es wird Zeit für die zweite Tournament-Week und diese beginnt mit dem ersten Teil des Sweet Sixteen. Am heutigen Donnerstag finden die Regional Semifinals in den Regions West und South statt. Mit #11 Texas ist noch ein zweistelliger Seed aktiv, der auf #2 Purdue trifft, Upset-Potenzial gibt’s durchaus für #4 Nebraska gegen #9 Iowa und #2 Houston gegen #3 Illinois, dazu trifft #1 Arizona mit Ivan Kharchenkov auf #4 Arkansas.

Vorschau auf Donnerstag (alle Zeiten MEZ):
00:10 Uhr: #11 Texas vs #2 Purdue (West)
00:30 Uhr: #9 Iowa vs #4 Nebraska (South)
02:45 Uhr: #4 Arkansas vs #1 Arizona (West)
03:05 Uhr: #3 Illinois vs #2 Houston (South)

Weiterhin gibt’s alle Spiele live bei Disney+.

Der erste Teil des Sweet Sixteen liegt hinter uns und wir sahen einen Blowout, eine knappe Geschichte für den besseren Seed und zwei Upsets. Den Blowout fuhr #1 Arizona mit einem 109:88 gegen #4 Arkansas ein, den knappen Favoriten-Sieg bescherte Trey Kaufman-Renn mit einem Buzzer-Beater-Tip-In zum 79:77-Sieg von #2 Purdue gegen #11 Texas und dann kommen die beiden Überraschungen: #2 Houston scheiterte mit einem 55:65 doch recht deutlich an #3 Illinois und #4 Nebraska wurde mit einem 71:77 von #9 Iowa eliminiert. Die vier Gewinner trennt nun nur noch ein weiterer Sieg vom Final Four.

Ergebnisse vom Donnerstag:
#11 Texas vs #2 PURDUE 77:79 (West)
TEX: Mark 29P/3R (5-7 3P), Swain 15P/9R/5A
PUR: Kaufman-Renn 20P/8R, Loyer 18P/3R/3A, Smith 16P/5A

#9 IOWA vs #4 Nebraska 77:71 (South)
IOWA: Stirtz 20P/4A, Sage 19P/8R/3A, Folgueiras 16P/3Stl
NEB: Sandfort 25P/5R (6-10 3P), Frager 16P (5-8 3P)

#4 Arkansas vs #1 ARIZONA 88:109 (West)
ARK: Acuff Jr. 28P/3R/3A, Thomas 17P/4R/4Stl, Richmond III 13P/5R/3A
ARIZ: Burries 23P/5R, Peat 21P/3R, Kharchenkov 15P/3R/5A, Bradley 14P/4R/5A, Awaka 14P/7R, Krivas 14P/5R

#3 ILLINOIS vs #2 Houston 65:55 (South)
ILL: Mirkovic 14P/10R, Wagler 13P/12R/3A, Stojakovic 13P
HOU: Sharp 17P, Flemings 11P/6R/4A

Am heutigen Freitag folgen entsprechend die Regions East und Midwest mit ihren Regional Semis. Während die beiden Top-Seeds #1 Duke und #1 Michigan gegen #5 St. John’s und #4 Alabama doch etwas deutlicher favorisiert sind können #3 Michigan State gegen #2 UConn und #6 Tennessee gegen #2 Iowa State Upset-Potenzial haben.

Vorschau auf Freitag (alle Zeiten MEZ):
00:10 Uhr: #5 St. John’s vs #1 Duke (East)
00:35 Uhr: #4 Alabama vs #1 Michigan (Midwest)
02:45 Uhr: #3 Michigan State vs #2 Uconn (East)
03:10 Uhr: #6 Tennessee vs #2 Iowa State (Midwest)

Ohne einen Upset kam auch der Freitag nicht aus: #6 Tennessee schlug #2 Iowa State klar mit 76:62 und zieht damit ins Finale der Midwest Region ein. In diesem bekommt man es nun mit #1 Michigan zu tun, das seine Hausaufgaben gegen #4 Alabama mit einem 90:77 souverän erledigte. In der East Region war es schon enger: #1 Duke hatte zeitweise große Probleme und konnte #5 St. John’s am Ende mühsam mit 80:75 bezwingen und #2 UConn musste in der Crunchtime mächtig zittern um am Ende #3 Michigan State mit 67:63 zu schlagen.

Ergebnisse vom Freitag:
#5 St. John’s vs #1 DUKE 75:80 (East)
SJU: Ejiofor 17P/8R/6A, Hopkins 15P/7R/3A
DUKE: Evans 25P/4R, Cam. Boozer 22P/10R/3A

#4 Alabama vs #1 MICHIGAN 77:90 (Midwest)
ALA: Philon Jr. 35P/7R/4A (6-14 3P), Wrightsell 15P
MICH: Lendeborg 23P/12R/7A (4-5 3P), Cadeau 17P/5R/7A, McKenney 17P, Gayle Jr. 16P/3R

#3 Michigan State vs #2 UCONN 63:67 (East)
MSU: Cooper 14P/7R/3A, Fears Jr. 13P/3R/7A/3Stl
CONN: Reed Jr. 20P/5R/4A, Karaban 17P/7R/3A

#6 TENNESSEE vs #2 Iowa State 76:62 (Midwest)
TENN: Ament 18P/4R/3A, Gillespie 16P, Okpara 12P/10R/3B, Carey 11P/10R/4A
ISU: Lipsey 18P/5R/5A, Heise 18P/5R

Am heutigen Samstag geht es nahtlos mit dem ersten Teil des Elite Eight weiter. In den Regional Finals werden nun die Tickets für das Final Four am nächsten Wochenende in Indianapolis vergeben: In der South Region sind die beiden Top-Seeds bereits raus, sodass nun #3 Illinois gegen das bislang starke #9 Iowa favorisiert ist, in der West Region hingegen kommt es zum erwartbaren Duell zwischen #1 Arizona und #2 Purdue wobei die Wildcats mit Ivan Kharchenkov schon als stärkeres Team eingestuft werden.

Vorschau auf Samstag (alle Zeiten MEZ):
23:09 Uhr: #9 Iowa vs #3 Illinois (South)
01:49 Uhr: #2 Purdue vs #1 Arizona (West)

Der erste Teil des Elite Eight brachte keinen Upset hervor: Während die Reise von #9 Iowa mit einer am Ende doch deutlichen 59:71-Niederlage gegen #3 Illinois ein Ende fand bestätigte #1 Arizona mit einem 79:64-Erfolg gegen #2 Purdue seine Championship-Ambitionen.

Ergebnisse vom Samstag:
#9 Iowa vs #3 ILLINOIS 59:71 (South)
IOWA: Stirtz 24P/3R/3A
ILL: Wagler 25P/3A, Stojakovic 17P/5R

#2 Purdue vs #1 ARIZONA 64:79 (West)
PUR: Cluff 14P/10R, Smith 13P/5R/7A
ARIZ: Peat 20P/7R/3A, Kharchenkov 18P/8R, Burries 14P/6R/3Stl, Bradley 14P/6A

Zwei Teilnehmer des Final Four kennen wir nun also, die beiden anderen werden dann am heutigen Sonntag ermittelt: Im Finale der Midwest Region ist #1 Michigan gegen #6 Tennessee deutlich favorisiert, in der East Region fällt dann die Entscheidung zwischen #1 Duke und #2 UConn.

Vorschau auf Sonntag (alle Zeiten MESZ):
20:15 Uhr: #6 Tennessee vs #1 Michigan (Midwest)
23:05 Uhr: #2 UConn vs #1 Duke (East)

Das war ein Blowout: #1 Michigan beendete die erste Hälfte mit einem 34:10-Run und fertigte #6 Tennesse am Ende mit einem satten 95:62 ab. Die Wolverines erreichten damit zum neunten Mal ein Final Four, das erste Mal seit 2018.

#6 Tennessee vs #1 MICHIGAN 62:95 (Midwest)
TENN: Gillespie 21P/4R/4A/6Stl, Okpara 10P/7R
MICH: Lendeborg 27P/7R/4A, Johnson Jr. 12P/5R, Cadeau 8P/3R/10A

Wer die Möglichkeit hat sich das East Finale (ohne Spoiler) anzuschauen sollte dies definitiv tun, denn das war wohl konkurrenzlos DAS Spiel des diesjährigen Tournaments!

#1 Duke sah sich in Hälfte eins auf einem sehr guten Weg in Richtung Final Four als man zwischenzeitlich mit 44:25 führte. #2 UConn gab sich aber damit keinesfalls schon geschlagen, sondern nutzte die zweite Hälfte um sich Stück für Stück wieder in die Partie zu kämpfen - bis Solo Ball 3:42 Minuten vor dem Ende mit einem And-One auf zwei Zähler verkürzte. Wir bekamen anschließend also unverhofft noch eine Crunchtime zu sehen, die pures Gift für die Fingernägel war - egal ob man zu einem der Teams hielt oder neutral war. Und wie beendet man solch eine Crunchtime idealerweise? Richtig, mit dem puren Drama. Zehn Sekunden vor dem Ende trat Silas Demary Jr. für die Huskies für zwei Freiwürfe und verwandelte nur einen, sodass es nun 70:72 aus Sicht von #2 UConn stand. Mit dem anschließenden Ballbesitz versuchten die Blue Devils nun ein Foul der Huskies zu verhindern und es lief erstaunlich gut: Cayden Boozer (ein mehr als solider Freiwurf-Schütze) bekam den Ball, anstatt sich foulen zu lassen probierte er es aber den Ball weiter zu passen, dieser wurde aber von Demary Jr. abgelenkt, Braylon Mullins nahm ihn auf und passte ihn zu Alex Karaban, der ihm den Ball gleich wieder zurückgab. Der Rest ist Geschichte: Mullins warf weit hinter der Dreierlinie und traf! Die Huskies holen einen 19-Punkte-Rückstand auf, schlagen #1 Duke durch einen wahnsinnigen Wurf mit 73:72 und komplettieren damit das Teilnehmerfeld des diesjährigen Final Four.

#2 UCONN vs #1 Duke 73:72 (East)
CONN: Reed Jr. 26P/9R/3A/4B, Demary Jr. 11P/5R
DUKE: Cam. Boozer 27P/8R/4A, Cay. Boozer 15P/5R/6A

Im Final Four spielt nun #2 UConn gegen #3 Illinois während im anderen Duell die beiden verbliebenen #1-Seeds Arizona und Michigan aufeinander treffen. Die Spiele finden am kommenden Samstag statt.

Wir haben das Final Four erreicht: Vier von ursprünglich 68 Teams sind noch mit dabei und kämpfen ab heute in Indianapolis um den Titel. Das Bracket (und natürlich diverse Upsets im bisherigen Turnierverlauf) ermöglichen zwei völlig unterschiedliche Partien:

Zum einen sehen wir ab 00:09 Uhr #2 UConn und #3 Illinois. Die Huskies schalteten zunächst #15 Furman souverän aus, schlugen dann #7 UCLA recht klar, entschieden das Duell gegen #3 Michigan State für sich und schafften anschließend durch diese wahnsinnige Aufholjagd und Crunchtime den riesigen Upset gegen #1 Duke. #3 Illinois fuhr zunächst Blowout-Siege gegen #14 Pennsylvania und #11 VCU ein ehe man den Upset gegen #2 Houston schaffte und im Regional Final dann #9 Iowa aus dem Weg räumte. Es wird hier ein sehr enges Duell erwartet bei dem die Fighting Illini in einer hauchdünnen Favoritenrolle sind.

Zwei Regionen schicken ihren jeweiligen Top-Seed nach Indianapolis und nur einer kann nach dem heutigen Tag noch von der Championship träumen, wenn ab 02:49 Uhr #1 Arizona und #1 Michigan aufeinander treffen. Beide Teams cruisten durch die bisherigen Turnierwochen: Für die Wildcats waren #16 Long Island, #9 Utah State, #4 Arkansas und auch zuletzt #2 Purdue kein Stolperstein, ähnlich deutlich setzten sich die Wolverines bis jetzt gegen #16 Howard, #9 Saint Louis, #4 Alabama und #6 Tennessee durch. Die Buchmacher sehen das Duell ähnlich knapp und geben hier #1 Michigan leichte Vorteile.

Vorschau auf Samstag (alle Zeiten MESZ):
00:09 Uhr: #3 Illinois vs #2 UConn
02:49 Uhr: #1 Michigan vs #1 Arizona

Das waren am Ende dann doch deutlichere Resultate als erwartet:

Im ersten Samstagsspiel schaffte es #2 UConn schon in der ersten Hälfte nach einem starken Start (18:9) fast zweistellig in Führung zu gehen, doch #3 Illinois kämpfte sich in die Partie zurück und ging sogar in Führung (22:21) bis dann aber die Huskies wieder hochschalteten und zur Halbzeit mit 37:29 vorne lagen. #2 UConn baute in Hälfte zwei den Vorsprung weiter aus und führte zwischenzeitlich schon mit 14 Zählern als sich die Fighting Illini doch nochmal meldeten: 1:38 Minuten vor dem Ende waren es nur noch vier Zähler Differenz. In der Crunchtime behielt #2 UConn aber die Nerven, schlug #3 Illinois am Ende mit 71:62 und zieht damit zum dritten Mal binnen vier Jahren ins National Championship Game ein.

Anschließend standen sich die letzten beiden verbliebenen Top-Seeds aus den Regions gegenüber und der neutrale Fan, der sich auf einen engen Clash gefreut hatte, wurde in kürzester Zeit enttäuscht. #1 Michigan dominierte die Partie gegen #1 Arizona von Beginn an, lag nach zehn Minuten schon mit 26:10 vorn und verwaltete den Vorsprung über die Halbzeit (48:32) bis zum Ende problemlos und vollkommen souverän. Das 91:73 war am Ende der höchste Sieg der Tournament-Geschichte in einem Spiel zwischen zwei Top-Seeds, #1 Michigan erreicht damit erstmals seit acht Jahren wieder ein National Championship Game und wahrt damit die Chance auf den zweiten Titelgewinn der Schulgeschichte (nach 1989).

Ergebnisse vom Samstag:
#3 Illinois vs #2 UCONN 62:71
ILL: Wagler 20P/8R, T. Ivisic 16P/7R
CONN: Reed Jr. 17P/11R, Mullins 15P/3R, Demary Jr. 7P/9R/7A

#1 MICHIGAN vs #1 Arizona 91:73
MICH: Mara 26P/9R/3A, McKenney 16P/3R, Cadeau 13P/5R/10A/4Stl
ARIZ: Peat 16P/11R, Burries 13P/6R, Bradley 13P

Das National Championship Game zwischen #1 Michigan und #2 UConn steigt am morgigen Montag.

Heute ist es soweit: 22 Tage nach dem Selection Sunday steht am heutigen Montag im Lucas Oil Stadium in Indianapolis das diesjährige National Championship Game an. Die Favoritenrolle ist hier diesmal klar verteilt: #1 Michigan cruiste bislang unaufhaltsam durch das Tournament und ließ seine Stärke zuletzt am Samstag auch #1 Arizona spüren. Die Wolverines trennt nun nur noch ein weiterer Sieg von der ersten Championship seit 37 Jahren und dem stellt sich #2 UConn entgegen. Die Huskies überstanden zuletzt am Samstag ein zeitweise doch spannendes Spiel gegen #3 Illinois, machten aber insbesondere durch den riesigen Upset gegen #1 Duke am letzten Wochenende die größten Schlagzeilen. Können sie durch diese Erfahrungen das Spiel vielleicht doch enger gestalten?

2026 National Championship Game (MESZ):
02:50 Uhr: #2 UConn vs #1 Michigan

Disney+ ist auch heute live dabei.

Natürlich darf auch der Blick auf das parallel ausgetragene Tournament der Frauen nicht fehlen: Hier landete #1 UCLA am Sonntag im Championship Game mit einem überraschend deutlichen 79:51 gegen #1 South Carolina den ersten Titelgewinn.

Es sollte im National Championship Game zu keinem Upset kommen. #1 Michigan krönt sich durch ein 69:63 gegen #2 UConn erstmals seit 1989 und zum zweiten Mal in der Schulgeschichte zum Titelträger. Die Huskies forderten die Wolverines aber immerhin so wie kein anderes Team zuvor im diesjährigen Tournament. Erst in der Mitte der zweiten Hälfte schaffte es sich #1 Michigan etwas abzusetzen. Doch #2 UConn ließ sich nicht so leicht schlagen, hielt die Partie nach einem Dreier von Solo Ball in der Schlussminute sehr eng (vier Punkte Rückstand), aber das sollte am Ende auch das Maximum bleiben. Elliot Cadeau wurde mit seinen 19 Punkten zum Topscorer der Partie und anschließend zum Most Outstanding Player gewählt. Und auch das soll erwähnt werden: Malick Kordel kann sich nun auch College-Champion nennen, auch wenn der Oberhausener nur wenige Minuten in dieser Saison sah.

2026 National Championship Game:
#2 UConn vs #1 MICHIGAN 63:69
CONN: Karaban 17P/11R, Reed Jr. 13P/14R, Mullins 11P/7R
MICH: Cadeau 19P/3R, Lendeborg 13P, Johnson Jr. 12P/10R