Und was für ein Verdacht soll da jetzt im Raum stehen?
Die Hand-Szene im Strafraum empfand Eberl ebenfalls als „komisch“, schließlich würden genügend Schiedsrichter solch eine Situation ahnden und mit einem Elfmeter bestrafen
Sollten dann nicht lieber die anderen auch die Regeln lernen? Warum auf den schimpfen, der sie richtig anwendet?
Für Dich ist die Welt schön eindimensional. Wenn ein Bayern-Funktionär etwas sagt, dann ist es per Definition ja schon Quatsch.
Die Elfmeterszene wird auch von namhaften Schiedsrichtern kontrovers diskutiert. Da scheints also nicht so 100% klar zu sein.
Das meinst Du jetzt aber nicht als Antwort auf meine Frage, ob es in anderen Sportarten (wo es mehrere Schiedsrichter gibt) diese nicht miteinanderreden dürfen (, oder nur in bestimmten Situationen)?
Danke. Die Überschrift ist mal wieder heftiger Clickbait. Es mutet zwar etwas komisch an, dass er mit den portugiesischen Spielern offenbar vermehrt gesprochen hat. Aber darauf gleich einen „schwerwiegenden Verdacht“ abzuleiten, ist schon ziemlich weit hergeholt.
Nein, es war Ironie zum Thema. Alleine schon wegen dem gestrigen Spiel ist eigentlich jegliche Debatte zum Thema, konsequente und richtige Anwendung der Regeln sinnfrei.
Die Debatte um das Handspiel im Strafraum ist ja auch Banane. Warum sollte es in diesem Fall einen Elfmeter geben? Mal bitte eine nachvollziehbare Begründung, ohne Beachtung einer möglichen Regel!
Der Sinn dahinter ist doch klar und nachvollziehbar. Der Spieler dreht sich (aus Angst/Selbstschutz) weg und zieht dabei den Arm hoch. Beim Handspiel ist Absicht das einzig wirklich relevante Kriterium. Mit welcher Absicht soll er da den Ball blocken? Um den Ball in der Gefahrenzone zu halten?
Die Regel kannte ich nicht, finde Sie aber sinnvoll, da man durch diesen Zusatz eigentlich nicht mehr diskutieren braucht.
Persönlich würde ich in dem Fall auch keinen Elfer geben. Es ist „höchstwahrscheinlich“, dass der Spieler das nicht beabsichtigt hat. Warum auch hätte er das tun sollen?
Dabei sind mir aber die „komisch formulierten niedergeschriebenen“ Regeln egal. Du hattest mich ja auch gefragt - ohne Beachtung einer möglichen Regel.
Diese ganzen Definitionen, egal ob „Hand geht zum Ball“ oder „Vergrösserung der Körperfläche“, nun auch noch „die Richtung in die der Ball geschlagen wird“ sind für sich alleine zu theoretisch. Ich würde lieber 3 Schiedsrichter haben, einen auf dem Feld, einen etwas erhöht am Rande des Spielfelds (oder Tribüne) und einen als VAR. Bei strittigen Szenen gibt es dann eine Mehrheitsentscheidung.
Die Hand hat da oben nichts zu suchen. Und sie kommt auch nicht durch die Drehbewegung dahin. Denn beim Beginn der Drehbewegung hat er die Hand deutlich unterhalb der Schulter. Und damit kann die Hand rein durch die Drehbewegung nicht über Schulterhöhe kommen, das ist physikalisch unmöglich.
Damit hat er Kraft aufgewendet, um die Hand dorthin zu bringen.
Warum er das getan hat? Ich kann nicht in seinen Kopf reinschauen. Logische Gründe dafür gibt es nicht. Aber Menschen handeln sehr oft sehr unlogisch.
Also bleiben 2 Dinge, die objektiv feststellbar sind. Er muss zusätzlich zur Drehbewegung Kraft aufwenden, um die Hand dahin zu bringen. Damit wird es zu einer aktiven Bewegung. Und zweitens. Die Hand hat da oben nichts zu suchen.
Die Hand ging nach oben, weil er den Oberkörper/Kopf nach unten gezogen hat, ich vermute, weil er dem Schuss ausweichen wollte.
Situation komischerweise sehr ähnlich dem Davies-Fall eine Woche zuvor. Der hat sich auch vom Schuss weggedreht, und das ging nur unter Ausgleich der Drehbewegung mit den Armen. Dadurch ging halt die Hand hinter dem Körper nach vorne, was als „absichtliche Bewegung“ zum Ball gedeutet wird. Aus meiner Sicht falsch. Aber im Regeltext steht halt was anderes.
Für jede Körperbewegung wird Kraft aufgewendet. Das ist nun wahrlich keine bahnbrechende Erkenntnis.
Bei einer dynamischen Bewegung sind Arme nicht steif am Körper. Im übrigen ist der Arm auch nicht über der Schulter. Der Arm wird nach Ballberührung hochgeschleudert, da er keinerlei Spannung drauf hat.
Sonst bist du doch dafür alles schwarz weiß zu regeln.
Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm getroffen, liegt in der Regel - wenn es sich um eine Klärungsaktion vom Tor weg handelt - kein Handspiel vor.
Der UEFA-Referee hatte in dieser Szene auch zunächst auf Freistoß pro FCB entschieden, nach offenbar kurzem Austausch mit dem Vierten Offiziellen Espen Eskas (Norwegen) war jedoch auf ein vorangegangenes Handspiel von Laimer entschieden worden
Das kann man kaum dem Schiedsrichter anlasten. Der VAR darf da meines Wissens erst ab nächste Saison eingreifen. Dann wird man bald drauf kommen, dass man prüfen muss, wenn die erste gelbe unberechtigt war und so weiter - aber das ist ein anderes Thema.
Weil er die Arme hinter dem Körper verschränkt hatte und diese vor der Drehbewegung rausgeht. Ist natürlich ironisch und ist ein Symptom der stetigen (falschen) Regelauslegung. Hätte er die Arme vorher ganz normal seitlich am Körper, würde es wohl anders aussehen.
Es geht darum, dass er im Arm Kraft aufwenden muss, damit er den Arm und die Hand dahin bekommt. Rein aus der Kraftaufwendung, die für die Drehbewegung notwendig ist, kommt die Hand nicht dahin.,
Jetzt ist aber irgendwann wieder gut.
Du sagstja, wir sagen nein. Nen physikalischen Beweis können wir nicht liefern.
Damit sollte man das Ping-Pong beenden.