Wird das Fußballgeschäft immer irrer?

Dieses Thema im Forum "Thema der Woche" wurde erstellt von Jumu, 25. August 2017.

  1. michaelg

    michaelg Lebende Legende

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    Der Jahresumsatz von Barca dürfte so bei 600 Mil € UMSATZ im Jahr liegen. Und wir sprechen von 222 mil € für einen Spieler. Diese Summe wird unter normalen Umständen dieser Spieler niemals erwirtschaften, ohne einen Öl - Multi wäre solch ein Wechsel von keinem verein aufdieser Welt zu stemmen. Alleine mit seinem jahregehalt könnte der club sich eine mannschaft leisten, die locker aufsteigt. Die teuerste Seifenoper des Weltfußballs
     
  2. S.Men

    S.Men Trainer

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    Barca kauft Dembele. Die verkaufen Neymar für über 200 Millionen. Also können Sie sich auch Dembele für die Hälfte leisten...

    Wie das Paris macht, wird man sehen. Und das geht erst, wenn sie ihren Jahresabschluss vorlegen. Also im Dezember 2018. Alles andere ist Herumgerate von Laien und Outsidern.
     
  3. michaelg

    michaelg Lebende Legende

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  4. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Es ist nicht irre. Es ist krank. Michael hat recht. Den Jahresabschluss braucht kein Mensch. Unter den normalen wirtschaftlichen Gegebenheiten sind solche Deals unmöglich zu refinanzieren. Nehmen wir Paris den Scheich weg, der abseits jeglicher ökonomischer Gesichtspunkte Spielgeld in einem Ausmaße reinbuttert, dass Mäzen wie Hopp und Kühne wie traurige Gestalten mit ein wenig Taschengeld aussehen. Dann können sie das genauso wenig stemmen wie die meisten Klubs der Welt. Ich kann mich damit jedenfalls nicht identifizieren. Aber was will man auch erwarten in einer Marktwirtschaft in der Marktradikale wie Könige gefeiert werden? Im übrigen reden wir hier von einer Spitze von der Größe einer Stecknadel, 98% aller Vereine betrifft es nicht.

    @S.Men
    Warst du nicht immer einer, der für einen fairen Wettbewerb eintrat? Kann ich nicht mehr erkennen.

    Nachtrag: Einfache Lösung, Begrenzung der Ablösesummen auf max. 20 Mio. Euro pro Spieler.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2017
  5. michaelg

    michaelg Lebende Legende

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    das problem ist, das kein verein auf dieser Welt im Normalfall solch eine Ablöse plus Nebenkosten stemmen kann. Das, was wir in dieser Sommerpause an Bösartigkeit, Abgehobenheit undIrrsinn erlebt haben, wenn das Schule macht, ist der Fußball bald tot. Irgendwie komme ich mit im Moment beim Club wie in einem Dorfverein vor, und das ist auch gut so. Ich wäre für das amerikansiche Model,aber dafür müßte Europa enger zusamen rücken. Das gegenteil ist aber der fall. und so werden Öl Multis, die nicht wissen, was sie mit ihrem Geld machen sollen, am besten wäre, mir geben, weiterhin ihr geld sinnfrei in solche Aktionen stecken. Und wenn sie keine Lust mehr auf ihr Steckenpferd haben, dann gute nacht. Hier erlebt man genau das, was unsere Ultra´s nicht wollen. Und ehrlich gesagt, so will ich das auch nicht.
     
  6. wormser buwe

    wormser buwe Vorsänger

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    muss man mit ja beantworten ,die ablöse is nicht mehr nachvollziehbar ,un verträge sind nix mehr wert ,schade :sauer:
     
  7. S.Men

    S.Men Trainer

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    @Mark
    Warum sollte man das auch hier in diesem Thread erkennen können? Hier geht es ja schließlich um ein anderes Thema.

    edit: warum sind 20 Mio in Ordnung und 200 Mio nicht? Das ist doch völlig trivial. Entweder steckt das Geld im Fußball oder eben nicht. Woran machst du die 20 Mio fest?
     
  8. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ganz voneinander unabhängig betrachte ich diese Themen nicht. Das hängt alles zusammen. Du nennst es trivial. Das kannst du für dich natürlich so sehen. Bei einer Differenz von 180 Mio. Euro komme ich zu einer abweichenden Beurteilung. Ich habe irgendwo lesen dürfen, der Neymar-Deal kostet PSG insgesamt mit allem drum und dran weit über 500 Mio. Euro. Würde der Kader nur Neymar beinhalten, könnten sie es sich angesichts hoher Sponsoring-Einnahmen leisten. Nun leistet sich PSG aber einen sehr teuren Kader. Die Scheichs aus Katar machen es möglich. 2014 fand selbst die Uefa einen 200 Mio. Sponsorendeal pro Jahr für "unverhältnismäßig" und bestrafte PSG. Freilich fließt das Geld trotzdem über andere Kanäle. Nur steckt dieses Geld selbstredend nicht im Fußball und hat keinerlei ökonomisch rechnerische Gegenwerte aufzuweisen. Diese Summen lassen sich nicht refinanzieren, in keiner Form. Müssen sie auch nicht, denn die Geldgeber betrachten es ohnehin als "Spielgeld". Was die dort machen, ist noch einmal eine ganz andere Stufe als die von allen geliebten Leipziger. Bei denen steht der unternehmerische Nutzen im Vordergrund. Sie ziehen für ihre Marke Synergieeffekte raus ... das steckt im Gegensatz zu den verschleudernden Petrodollars tatsächlich im Fußball.
    Die von mir genannte 20 Mio. Grenze ist nur ein Beispiel, auf die Summe will ich mich nicht festnageln lassen.
     
  9. A.Alves7

    A.Alves7 We try, we fail = Mehr war halt nicht drin. Mitarbeiter

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  10. michaelg

    michaelg Lebende Legende

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    Das nennt sich freie marktwirtschaft, wie oft hatten wir das schon, wo keine grenzen gesetzt werden, platzt irgendwann die Blase, danach kam immer Chaos.
     
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