NOFV-Oberliga Nord/Süd 2017/18

Dieses Thema im Forum "Amateurligen" wurde erstellt von Mark, 18. Juni 2016.

  1. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Zur neuen Saison packe ich beide Freds ineinander. Das sollte reichen. Wem das missfällt, wendet sich an unser Kundencenter *grins*. Am Modus ändert sich in der kommenden Spielzeit nichts. Alles bleibt wie gehabt. Insgesamt treten 32 Mannschaften in zwei Staffeln an. Beide Staffelmeister steigen direkt in die Regionalliga auf. Die Anzahl der Absteiger richtet sich nach der Anzahl der Absteiger aus höheren Ligen sowie etwaigen Rückzügen oder Aufstiegsverzichten. Maximal würden aus Nord u. Süd neun Vereine den Gang in untere Klassen antreten.

    Dazu ein Schema aus dem letzten Jahr:
    Oberliga Nordost-Nord 2015/16

    Staffeleinteilung*
    Nach meiner persönlichen Meinung wird die OL dank Auf- u. Absteiger attraktiver.

    Nord
    FSV Optik Rathenow
    FC Hansa Rostock II
    FC Hertha 03 Zehlendorf
    Tennis Borussia Berlin
    SV Lichtenberg 47
    Malchower SV
    FC Anker Wismar
    SV Germania Schöneiche
    SV Victoria Seelow
    SV Altlüdersdorf
    Charlottenburger FC Hertha 06
    FC Strausberg
    1. FC Frankfurt
    FC Mecklenburg Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
    SV Grün-Weiß Brieselang (Brandenburg)
    VSG Altglienicke (Berlin)

    Süd
    VfB Germania Halberstadt
    FC Inter Leipzig
    Bischofswerdaer FV 08
    FC Carl Zeiss Jena II
    FC Einheit Rudolstadt
    VfL Halle 1896
    SG Union Sandersdorf
    SSV Markranstädt
    FSV Barleben
    TV Askania Bernburg
    VFC Plauen
    SV Schott Jena
    BSG Wismut Gera
    Brandenburger SC Süd (aus Nordstaffel versetzt)
    SV Merseburg 99 (Sachsen-Anhalt)
    BSG Chemie Leipzig (Sachsen)

    * Möglicherweise gibt es einen weiteren Aufsteiger. Der Steglitzer FC Stern 1900 hat Einspruch gegen die Staffeleinteilung des NOFV eingelegt. Siehe: Berlin Liga
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2016
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  2. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Aufsteiger Teil I

    FC Mecklenburg Schwerin
    Der noch junge FCM hat jüngst seine dritte und bis dato erfolgreichste Saison mit dem Landesmeistertitel abgeschlossen. Trainiert wird die Mannschaft vom ehemaligen Bundesligaprofi Martin Pieckenhagen (Rostock, HSV, Mainz), zudem ist er Sportlicher Leiter. Die Zersplitterung des Schweriner Fußballs nach der Wende scheint mit dem neuen Verein behoben. Die Voraussetzungen sind günstig, und so ist anzunehmen das die Oberliga mittelfristig eine Zwischenstation auf dem weiteren Weg nach oben darstellt. In der ersten Saison nach dem Aufstieg dürfte vorerst der Klassenerhalt oder ein sicherer Mittelfeldplatz angestrebt werden. Obwohl der Kader zum jetzigen Zeitpunkt wegen anstehender Transfers kaum einschätzbar ist, denke ich doch, dass sie mit dem Abstieg 2017 nichts zu tun haben.

    SV Grün-Weiß Brieselang
    Einen kometenhaften Aufschwung erlebte in den zurückliegenden Jahren der Brieselanger Fußball. In nur fünf Jahren gelangen ihnen vier Aufstiege von der Kreisebene bis in die Oberliga. Hinter dem Erfolg stecken kluge sportliche Entscheidungen gepaart mit dem nötigen finanziellen Background der Hauptsponsoren. Gespielt wird auf Kunstrasen der neuesten Generation. Auf dem Niveau eines kleineren Amateurvereins ist Grün-Weiß infrastrukturell gut aufgestellt. Mit der OL ist allerdings Schluss in Sachen Durchmarsch. Die Edi.son Energietechnik GmbH als Geldgeber Nr.1 fährt ihr finanzielles Engagement zurück, bleibt aber am Ball. Begründung, das Ziel ist erreicht. Regionalliga ist mittel- oder langfristig kein Thema. Damit reiht sich der Verein in die Riege um Waltersdorf oder Schöneiche ein. Ob und wie lange sie sich in der Oberliga halten können, bleibt abzuwarten. Waltersdorf hatte es bislang auf 2 Jahre gebracht, während Schöneiche etablierter Bestandteil der Liga geworden ist. Fakt ist mit nun 8 Brandenburger Vereinen in dieser Spielklasse setzt zwangsläufig eine regionale Verdrängung ein. Man darf gespannt sein, ob sie hinterher noch zum Kreis der überregionalen Vertreter gehören.

    VSG Altglienicke
    Berlins aktueller Landesmeister ist in der Liga gut bekannt. Zwischen 2012-2014 mischten sie mit und hinterließen einen sportlich respektablen Eindruck, ehe sie sich überraschend freiwillig zurückzogen. Damals hieß es, sie werden perspektivisch nur zurückkehren, falls das Ziel Regionalliga heißt. Zwei Jahre später stehen sie wieder auf der Matte und machen ernst. Der Kader der abgelaufenen Saison erinnerte einen schon fast an das Niveau der 4. Liga. Die ersten Neuzugänge für 16/17 lassen keinen Zweifel am Saisonziel. Mit Björn Brunnemann und Thorsten Mattuschka holt sich die VSG u.a. zwei echte (Alt)Stars ins Team. Mit weiteren Hochkarätern ist zu rechnen. Altglienicke ist 2017 aller Voraussicht nach ein dicker Fisch in Sachen Meisterschaft und Aufstieg in der Nordstaffel.
     
  3. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Aufsteiger Teil II

    SV Merseburg 99
    Vor exakt 20 Jahren verschwand Merseburg von der überregionalen Landkarte des Fußballs. Zwischen 1993-96 spielten sie eine unauffällige bis untergeordnete Rolle in der Oberliga. In der DDR war der Verein unter dem Namen BSG Chemie Buna Schkopau bekannt. Nach der Wende nahmen sie wieder ihren traditionellen Namen an. In der jüngsten Vergangenheit gelangen ihnen zwei Aufstiege in Folge einher mit dem Durchmarsch durch Sachen-Anhalts höchster Liga in der abgelaufenen Saison. Es wurde ein denkwürdiges Spieljahr. Genau im richtigen Moment kehrten sie zurück um dem sicher geglaubten Aufstieg des Stadtrivalen und Werkteams VfB IMO Merseburg (Tabellenzweiter) den Aufstieg vor der Nase wegzuschnappen. Ein Punktsieg. Mit einer eingeleiteten Professionalisierung will der Verein die Voraussetzungen für zukünftige Erfolge legen. Die Südstaffel befindet sich nach mehreren Reformen höherer Spielklassen und den Rückzügen vieler Zwoten im Umbruch. Die Zeichen stehen günstig für eine nachhaltige Etablierung in dieser Spielklasse. Zudem befindet sich die Industriestadt Merseburg im Aufwind. Das Umfeld stimmt.

    BSG Chemie Leipzig
    Der Name ist bekannt, der Verein, die Geschichte ... kurz zur Neuzeit. 1997 gründeten Fans Chemie als Interessenvertretung neben dem Hauptverein Sachsen Leipzig. Nach der Spaltung der Anhänger trat der Verein ab 2008 im Punktspielbetrieb an. Acht Jahre später gelingt der Aufstieg in die Oberliga. Dort werden sie voraussichtlich sofort in der oberen Tabellenregion mitspielen und die Liga bereichern, ähnlich wie Inter und Bischofswerda zuletzt. Perspektivisch gesehen steht Chemie im Wettstreit mit Inter und Lok um Position zwei im Leipziger Fußball. Das wird die nächsten Jahre weiter im Fokus stehen. In der Zuschauertabelle werden sie mit Sicherheit gleich auf Anhieb Meister der OL ... kein anderer der 32 Teilnehmer kann mit einem Schnitt von über 1200 Zuschauern aufwarten, nicht einmal mit der Hälfte.
     
  4. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Blick nach oben - die Aufstiegsaspiranten

    Nord
    In dieser Saison wird eine zusätzliche inoffizielle Berliner Meisterschaft ausgespielt. :D Alle Kandidaten für den Aufstieg kommen aus Berlin. Einen hatte ich bereits mit Aufsteiger Altglienicke genannt. Ebenfalls mächtig am Aufrüsten ist Tebe. In der zweiten Saison werden sie wohl richtig angreifen. Beide Vereine verpflichten sehr gute Spieler und hatten schon jetzt einen mehr als tauglichen Kader. Dazu gesellt sich noch Hertha Zehlendorf, die erst in der Endphase 15/16 zur Spitze abreißen lassen mussten. Mit ihnen ist auch wieder in der neuen Spielzeit zu rechnen. Mit Abstrichen erwähne ich wie in den Vorjahren Lichtenberg 47. Sie versauen es sich stets selbst. Würden sie mal eine komplette Saison konzentriert durchspielen, wären sie ein ernster Gegner im Kampf um den Aufstieg. Entweder kommen sie vom Start weg nicht aus den Hufen oder lassen am Ende stark nach. Stellen sie das ab, sind sie oben dabei.

    Mein Tipp (Reihenfolge nach Wahrscheinlichkeit):
    Tennis Borussia Berlin
    VSG Altglienicke
    Hertha 03 Zehlendorf
    SV Lichtenberg 47

    Süd
    Im Süden ist das Ganze etwas schwerer einzuschätzen. Einen Überflieger wird es nicht geben, was die Angelegenheit spannender macht. Dieses Jahr stand der Aufsteiger vom 1. Spieltag an fest. Allerdings könnte der Meister erneut aus Leipzig kommen. Inter und Chemie werden vorne mitspielen. Bischofswerda hat sich selbst offensiv in die Rolle eines Aspiranten versetzt. Sie wollen mitmischen. Halberstadt ist der große Unbekannte. Mit Andreas Petersen kehrt der alte Erfolgstrainer an den Ort seiner größten Erfolge zurück. Wie schnell gelingt der Neuaufbau? Das werden wir erst im Laufe des Herbstes sehen.

    Mein diplomatischer Tipp:
    Inter oder Chemie Leipzig
    Germania Halberstadt
    Bischofswerda

    Einige sehen Plauen schon wieder in der Erfolgsspur zwei Klassen höher spielen ... das sehe ich nicht kommen, jedenfalls nicht was die Meisterschaft 2017 anbelangt. Für mich kein Kandidat um den Aufstieg.
     
  5. SteffSn

    SteffSn Aufsichtsrat

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    In Plauen hängen die Trauben wohl immer höher wie die Realität.
     
  6. Johannes

    Johannes Super-Moderator Mitarbeiter

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    Ich hoffe auf TeBe und Chemie Leipzig. Wird es so eintreten? Natürlich nicht.
     
  7. Grobmotoriker

    Grobmotoriker Nulldrei was sonst?

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    Nun muss der FFC FRankfurt doch noch runter?:kopfschuettel:
     
  8. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Warum nicht, @Johannes? Beide haben eine höhere Chance als die meisten anderen im Teilnehmerfeld, von denen viele erst gar keine Möglichkeit besitzen (finanziell u. infrastrukturell) in der Regio anzutreten.

    @Grobmotoriker ... hast du was Neues gehört oder beziehst du dich auf meine Angaben oben? Ich gehe davon aus das Steglitz mit der Forderung scheitert oder als zusätzlicher Oberligist an den Start geht. Frankfurt werden sie jetzt nicht mehr absteigen lassen, das wäre auch nicht sonderlich fair. Theoretisch würde das noch bis 30.06. gehen.
     
  9. Grobmotoriker

    Grobmotoriker Nulldrei was sonst?

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    @Mark Mein Kollege der kommt aus Frankfurt sagte mir das sei beschlossene Sache!
     
  10. Mark

    Mark Super-Moderator Mitarbeiter

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    Aha, das ist interessant und merkwürdig zugleich. Bis morgen müsste das publik werden. Vom NOFV gibt es dazu keine Meldung (Staffeleinteilung steht seit Mitte Juni), in der Presse steht nichts und von Vereinsseite wird auch kein Wort darüber verloren. Sollte der Verein von sich aus ab 01.07. zurückziehen, stehen sie als 1. Absteiger aus der OL 16/17 fest. In dem Jahr könnten sie dann aber nicht in der Brandenburgliga teilnehmen. Einzige Möglichkeit, es wird mal wieder gekungelt und der Verband nimmt seine eigenen Regeln nicht so genau. Bin ich gespannt drauf ...
     
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