Eurobasket 2015

Dieses Thema im Forum "Basketball" wurde erstellt von timo, 8. Dezember 2014.

  1. timo

    timo Aufsichtsrat

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    Nach 15 Tagen ist es soweit, am heutigen Sonntag geht es um die Medaillen und natürlich den Titel. Bereits am Nachmittag um 14:00 Uhr stehen sich im Spiel um Platz 3 Gastgeber Frankreich und Vize-Weltmeister Serbien gegenüber, wenn man ehrlich ist eigentlich das Duell, das man nach den Runden zuvor im Finale gesehen hätte. Beide Teams wollen nach den Halbfinal-Pleiten das Turnier natürlich mit einem Erfolgserlebnis beenden, können Tony Parker, Rudy Gobert, Nando De Colo & Co vor eigenem Publikum gewinnen oder stellt das serbische Team um Milos Teodosic, Nemanja Bjelica und Miroslav Raduljica den Franzosen ein Bein?
    Am Abend ab 19:00 Uhr folgt dann das Endspiel zwischen Spanien und Litauen. Diejenigen, die schon etwas länger sich für den Basketball begeistern könnte vielleicht bei dieser Paarung etwas einfallen, dieses etwas ist das Finale der Eurobasket vor zwölf Jahren in Stockholm als Pau Gasol trotz einer Mega-Performance (36P/12R) mit seinen Spaniern gegen Litauen um Arvydas Macijauskas und die Legende Sarunas Jasikevicius mit einem 84:93 den Kürzeren zog. Gelingt also Pau Gasol, der in der KO-Phase bislang eine starke Leistung nach der anderen zeigte, die späte Revanche oder kann sich Litauen nach dem verlorenen Finale vor zwei Jahren in Ljubljana gegen Frankreich nun den Traum vom Titelgewinn erfüllen?

    Telekom Basketball wird das Endspiel ab 18:50 Uhr live und kostenlos streamen, was bin ich dankbar, dass uns die Telekom diese Möglichkeit zur Verfügung stellt während das TV das Turnier seit dem Aus des DBB-Teams völlig ignoriert.

    Vorschau auf Sonntag:
    14:00 Uhr: Frankreich - Serbien -:- (Spiel um Platz 3)
    19:00 Uhr: Spanien - Litauen -:- (Finale) (Telekom Basketball Stream live)
     
  2. timo

    timo Aufsichtsrat

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    Der dritte Platz und damit Bronze geht an den Gastgeber: Frankreich setzte sich nach einem klaren dritten Viertel (21:12) mit 81:68 gegen Serbien durch und beschert seinen Fans damit zum Abschluss nochmal einen Sieg.

    Frankreich - Serbien 81:68
    FRA: De Colo 20P/3R/4A, Gobert 15P/14R/3B, Fournier 15P/5R
    SRB: Bogdanovic 14P/3A, Bjelica 12P/6R/3A, Raduljica 11P/8R/4A
     
  3. timo

    timo Aufsichtsrat

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    Der neue Europameister heißt Spanien! Schon im ersten Viertel zeigten die Spanier mit einem 19:8-Vorsprung, dass sie heute wieder an der Reihe sind, nach einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt gelang man dann in den dritten zehn Minuten (19:10) endgültig auf die Siegerstraße. Sehr stark agierte einmal mehr Pau Gasol (25P/12R/4A), den größten Support bekam er von Sergio Llull (12P/6R/5A). Auf Seiten Litauens kamen Mantas Kalnietis (6A) und Renaldas Seibutis (4R) auf jeweils 13 Zähler, Jonas Valanciunas konnte mit seinen zehn Punkten und neun Rebounds nicht dominieren. Der Blick auf die Stats: Spanien selbst mit starken 50 FG% und eiskalten 12-14 FT, Litauen mit schwachen 35,4% aus dem Feld und nur 10-17 Freiwürfen, daran änderten die 18 Offensiv-Rebounds (insgesamt 41:36 Rebounds) dann auch nichts mehr, Spanien gewinnt mit 80:63 und holt sich den dritten EM-Titel innerhalb der letzten sechs Jahre.

    Spanien - Litauen 80:63
    ESP: P. Gasol 25P/12R/4A/3B, Llull 12P/6R/5A
    LTU: Seibutis 13P/4R, Kalnietis 13P/6A

    Gratulation an ein spanisches Team, das sicherlich seine Schwächen hatte (ja, das DBB-Team hat nur mit einem Punkt verloren), aber dafür dank eines überragenden Pau Gasol der vielen, vielen Absagen (ich erinnere nur mal an Juan Carlos Navorro, Ricky Rubio sowie selbstverständlich Marc Gasol und Serge Ibaka) trotzte.

    Der Vollständigkeit hier der Endstand der Eurobasket 2015:
    01. Spanien
    02. Litauen
    03. Frankreich
    04. Serbien
    05. Griechenland
    06. Italien
    07. Tschechien
    08. Lettland
    09. Kroatien
    10. Israel
    11. Polen
    12. Slowenien
    13. Belgien
    14. Türkei
    15. Georgien
    16. Finnland
    17. Russland
    18. Deutschland
    19. Mazedonien
    20. Estland
    21. Niederlande
    22. Ukraine
    23. Bosnien-Herzegowina
    24. Island

    Direkt für Rio 2016 qualifiziert: Spanien, Litauen
    Teilnahme an einem der Olympia-Qualifikationsturniere: Frankreich, Serbien, Griechenland, Italien, Tschechien
     
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